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POL-K: 260427-1-K Anzeigenerstattung bei der Polizei Köln im Videochat Start der Testphase am 27. April

27.04.2026 12:56 Uhr Polizei Köln

Köln (ots) - Bürgerinnen und Bürger sollen künftig bei der Polizei Köln auch per Videochat Strafanzeige erstatten können. Die Polizei Köln baut mit diesem Angebot ihren Service - neben den Möglichkeiten der Onlineanzeige und der Anzeigenerstattung auf der Wache - weiter aus. Durch das zusätzliche Angebot für die Bürger sollen auch die Qualität der Anzeigen verbessert und die Dauer der Bearbeitung beschleunigt werden.

Die Testphase, die sich auf Strafanzeigen leichter Kriminalität wie etwa Diebstähle, leichte Betrugsdelikte, Sachbeschädigungen oder Beleidigungen beschränkt, startet am 27. April zunächst für Bürgerinnen und Bürger, die in den Polizeiwachen Ehrenfeld, Weiden, Chorweiler und Nippes eine Anzeige erstatten möchten. Die Anzeigenerstattung im Videochat wird, außer an Feiertagen, montags bis mittwochs in der Zeit von 8 bis 16 Uhr sowie donnerstags und freitags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr möglich sein. Wer den Service nutzt, erspart sich unter Umständen Wartezeit auf der Wache und kann diese ggf. im heimischen Umfeld anders nutzen.

Interessenten, die den Service nutzen wollen, werden nach einem Scan des in den Wachen aushängenden QR-Codes durch Fragen geführt. Nur so kann garantiert werden, dass die Straftat, die angezeigt werden soll, auch für diese Form der Anzeigenerstattung geeignet ist.

Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:

1. Nur leichte Kriminalität ist geeignet, wie zum Beispiel Diebstahl, Betrug, Sachbeschädigung oder Beleidigung. 2. Die Videoanzeige ist nur ohne physische Beweisgegenstände möglich. 3. Die Tat hat in Köln oder Leverkusen stattgefunden. Wenn Sie im Internet erfolgte, muss der Wohnsitz der Anzeigenerstattenden in Köln oder Leverkusen sein. 4. Derzeit steht der Service in deutscher Sprache zur Verfügung. 5. Anzeigenerstattende müssen sich mit einem gültigen Lichtbildausweis identifizieren. (z. B. Personalausweis oder Reisepass) 6. Die Datenschutzbedingungen müssen akzeptiert werden. 7. Anzeigenerstattende haben die erforderliche Technik einsatzbereit. Erst wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, gelangt man in einen virtuellen Warteraum. Steht eine Polizistin oder ein Polizist für die Anzeigenaufnahme zur Verfügung, geht es in einem separaten Videochat weiter.

In der Testphase werden begrenzte Kapazitäten zur Verfügung stehen und es ist zu erwarten, dass noch nicht alles reibungslos funktionieren wird. Wer den Service nutzt, hilft mit, Erfahrungen zu sammeln, um den Ablauf und die eingesetzte Technik zu testen und notwendige Verbesserungen anzustoßen. Über eine Umfrage nach der Anzeigenaufnahme können Teilnehmende ihre Erfahrungen mitteilen.

Im Notfall oder bei schwerwiegenden Delikten bleibt es aber dabei: Immer sofort die 110 wählen. (tg/de)

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de

https://koeln.polizei.nrw

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6263235 OTS: Polizei Köln


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Köln
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