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POL-KLE: Kreis Kleve - "sicher.mobil.leben" - Kreispolizeibehörde nimmt bei bundesweitem Aktionstag Zweiräder in den Fokus |
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| 29.04.2026 15:56 Uhr |
Kreispolizeibehörde Kleve |
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Kreis Kleve (ots) - "Zweiräder im Blick" so lautete das Motto der bundesweiten
Verkehrssicherheitsaktion im Zuge der Kampagne "sicher.mobil.leben", die am
gestrigen Dienstag (28. April 2026) stattgefunden hat. Auch die
Kreispolizeibehörde Kleve hat sich beteiligt. An zahlreichen, teils wechselnden
Kontrollstellen nahmen die eingesetzten Beamtinnen und Beamten des
Verkehrsdienstes und der Wachen im Kreis vor allem Verstöße von Radfahrenden und
das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer diesen gegenüber in den Fokus.
In der Zeit von 07:00 bis 15:00 Uhr wurden kreisweit 251 Fahrzeuge kontrolliert,
da-von 99 Fahrräder, 73 Elektrokleinstfahrzeuge (E-Scooter), 12 Motorräder und
67 PKW und LKW. Die Beamten ahndeten dabei 48 Verstöße von Radfahrenden, 37mal
fielen Personen auf E-Scootern durch ihr Fehlverhalten auf. Viermal mussten die
Beamten feststellen, dass die Person am Steuer ohne gültige Fahrerlaubnis
unterwegs war.
Bei einer Kontrollmaßnahme in der Gelderner Fußgängerzone wurden an diesem Tag
innerhalb einer Stunde 18 Zweiradfahrende angehalten. Insgesamt wurden dabei
sieben Verwarnungsgelder gegen Radfahrende und vier Verwarnungsgelder gegen
E-Scooter-Fahrende erhoben, da sie verbotswidrig in der Fußgängerzone unterwegs
waren. Bei drei der vier Personen auf den E-Scootern handelte es sich um Kinder
jünger als 14 Jahre. Bei ihnen trudeln bald Elternbriefe ins Haus, um die
Erziehungsberechtigten über das Fehlverhalten der Sprösslinge zu informieren.
Darüber hinaus fanden im gesamten Kreis Geschwindigkeitsmessungen statt, 266
Fahrzeugführende waren demnach zu schnell unterwegs.
Aber auch präventive Aktionen organisierte die Polizeibehörde an diesem
Aktionstag. In Kalkar wurde ein Pedelec-Training angeboten, in Kevelaer waren
die Experten der Verkehrsunfallprävention mit einem Informationsstand in der
Innenstadt vertreten und ansprechbar.
Zum Hintergrund
Häufig übersehen Kraftfahrzeugfahrer schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer
oder E-Scooter-Fahrer. Daraus resultieren meist schwere Unfallfolgen. Aber auch
Zweiradfahrer tun besser daran, mit ihrem eigenen Verhalten keine Ursache für
die Unfallverursachung zu setzen. Schnell kann das Nutzen von nicht dafür
zugelassenen Straßenteilen, Fahren entgegen der Fahrtrichtung oder etwa die
Missachtung von Lichtzeichen an der Ampel schlimme Folgen nach sich ziehen. Die
Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr erfordert daher regelkonformes
Verhalten und ständige und ungeteilte Aufmerksamkeit aller Beteiligter. (cs)
Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Kleve
Pressestelle Polizei Kleve
Telefon: 02821 504 1111
E-Mail: pressestelle.kleve@polizei.nrw.de
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OTS: Kreispolizeibehörde Kleve
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Kreispolizeibehörde Kleve
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