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Bundespolizeidirektion München: Erst Geldstrafe, dann Auslieferungshaft / Wegen Urkundenfälschung gesucht - Bundespolizei fasst Ungarn bei Grenzkontrolle (FOTO)

29.05.2026 15:40 Uhr Bundespolizeidirektion München

Kiefersfelden (A93) / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Donnerstag (28. Mai) an der A93 bei Kiefersfelden einen gesuchten Ungarn gefasst. Gegen den Pkw-Fahrer hat ein Haftbefehl der Rosenheimer Staatsanwaltschaft vorgelegen. Aber auch die ungarischen Behörden hatten an der Festnahme des 31-Jährigen Interesse. Nachdem er seine Justizschulden in Höhe von mehreren Tausend Euro beglichen hatte, musste er in München die Auslieferungshaft antreten.

Bei der Überprüfung der Personalien des ungarischen Fahrzeugführers an der Autobahn-Rastanlage Inntal-Ost stellte sich heraus, dass dieser deutschland- und auch europaweit gesucht wurde. Zum einen hatte er aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Rosenheim wegen Urkundenfälschung eine Geldstrafe von 5.100 Euro zu zahlen. Ersatzweise drohten dem Mann 255 Tage Haft. Zum anderen suchte die ungarische Justiz wegen mehrerer Betrugs- und Fälschungsdelikte mit einem europäischen Haftbefehl nach dem Mann, der zuletzt in Österreich wohnte.

Der Ungar war nach seiner Verhaftung in der Lage, den geforderten vierstelligen Betrag zu entrichten. Der Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft München entsprechend wurde er dann am Freitagmorgen beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Auf richterliche Anordnung hin brachten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort muss er auf seine Auslieferung nach Ungarn warten.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6284579 OTS: Bundespolizeidirektion München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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