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POL-REK: 260626-2: Falsche Polizeibeamte erbeuten Schmuck und Bargeld |
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| 26.06.2026 12:55 Uhr |
Polizei Rhein-Erft-Kreis |
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Kerpen (ots) - Bleiben Sie skeptisch am Telefon
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einem zwischen 40 und 45 Jahre alten
Mann mit Glatze. Er soll sich am Mittwochabend (25. Juni) als Polizist
ausgegeben und gemeinsam mit einem Komplizen eine Kerpenerin um Schmuck und
Bargeld betrogen haben.
Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen
aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise zum Täter oder zu verdächtigen
Feststellungen zur Tatzeit nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0 oder per
E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.rw.de entgegen.
Gegen 18.15 Uhr habe die Geschädigte einen Anruf erhalten. Der unbekannte
Anrufer gab sich als Polizist aus und fragte die Frau nach Wertgegenständen aus.
Zwanzig Minuten später habe der Mann mit Glatze an ihrer Wohnungstür an der
Augsburger Straße geklingelt und sich fälschlicherweise ebenfalls als Polizist
ausgegeben. Nachdem sich der Mann einige Minuten in der Wohnung umgeschaut
hatte, sei er wieder gegangen. Anschließend stellte die Kerpenerin fest, dass
Schmuck und Bargeld fehlten. Sie erstattete Anzeige auf einer Polizeiwache.
Die Polizei rät:
Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeld oder Bankkonten an
Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte, Ärzte und andere Amtsträger
verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie
Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder
Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und
legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Institution, von der die angebliche
Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus.
Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige
Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch
selbst unterbunden haben oder verdächtigen Personen den Zutritt verwehrt haben.
Die Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden und auch andere
Menschen zu schützen. (jus)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 02271 81-3305
Fax: 02271 81-3309
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/10374/6302790
OTS: Polizei Rhein-Erft-Kreis
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Rhein-Erft-Kreis
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