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Marl (ots) - "Braucht es wirklich diese Diagnosen - LRS, Dyskalkulie oder ADHS?"
Diese Frage stellt sich Lernpsychologin Melina Fischer immer häufiger.
Gleichzeitig stehen viele Familien vor einer schwierigen Entscheidung: Hilft
eine Diagnose ihrem Kind wirklich oder passt sie vor allem besser in ein
Schulsystem, das für unterschiedliche Lernwege keinen Platz hat?
Immer mehr Kinder verlassen die Schule heute nicht nur mit Hausaufgaben im
Ranzen, sondern auch mit einer Diagnose im Gepäck: LRS, Dyskalkulie oder ADHS.
Die Zahlen der Diagnosen nehmen erschreckend schnell zu. "Kinder werden in
diesem Schulsystem so schnell pathologisiert, abgestempelt und landen in einer
Schublade", so die Psychologin und Gründerin der Schulzeitreise®. Für viele
Familien scheint eine Diagnose zunächst ein Moment der Erleichterung zu sein:
Endlich gibt es eine Erklärung, vielleicht sogar Unterstützung durch
Fördermaßnahmen oder einen Nachteilsausgleich. Für manche Eltern ist sie der
letzte Strohhalm der Verzweiflung, nach einer Odyssee an Tipps, Tricks und
Strategien, die leider ins Leere geführt haben. Und plötzlich stehen Tests,
Psychologen, Ärzte und Diagnosen im Mittelpunkt - vielleicht sogar Medikamente.
Melina Fischer sagt selbst: "Wenn der Druck von außen immer größer wird,
scheinen Diagnosen irgendwann der letzte Ausweg zu sein." Gleichzeitig fürchten
viele Mamas genau diesen Moment, weil sie ihrem Kind keinen Stempel verpassen
wollen. Genau hier zeigt sich, wie sehr das Thema Diagnosen spaltet. Nicht nur
in der Elternschaft, sondern auch bei Forschern, Experten und Verbänden - die
Diskussion um Diagnosen wie LRS, Dyskalkulie oder ADHS ist groß. "Nur werden in
diesen Diskussionen die Kinder vergessen und übersehen, dabei tragen sie die
eigentlichen Konsequenzen." Deshalb stellt sich die Gründerin der
Schulzeitreise® immer wieder die entscheidende Frage: "Hilft diese Diagnose
wirklich dem Kind?"
Der eigentliche Schmerz zeigt sich oft im Alltag zuhause. Kinder kommen mit
hängendem Kopf aus der Schule, werfen den Ranzen in die Ecke und zweifeln immer
stärker an sich selbst. "Ich kann das doch eh nicht, ich bin zu dumm, ich werde
das nie können" - das sind Sätze, die Melina Fischer täglich aus der Begleitung
der Familien kennt. Am Küchentisch eskalieren die Hausaufgaben, Diskussionen und
Tränen werden zum täglichen Begleiter. Mamas versuchen zu erklären, zu
motivieren, zu üben und geben jeden Tag ihr Bestes. Trotzdem bleibt bei vielen
das Gefühl der Hilflosigkeit. In ihrer Arbeit mit tausenden Kindern und Familien
hat Melina Fischer immer wieder erlebt, dass Diagnosen zwar kurzfristig
Erleichterung bringen können, langfristig aber oft eine erschreckende Wirkung
haben, über die nur niemand spricht. An jede Diagnose knüpfen sich Erwartungen -
von Eltern, Lehrern, Mitschülern - und diese Erwartungen beeinflussen das Kind.
Dieses Phänomen ist in der Psychologie bereits weit verbreitet und hinreichend
erforscht. Aber abgesehen von Forschungen sieht es die Lernpsychologin jeden Tag
selbst in ihren Beratungen - Kinder, die durch eine Diagnose plötzlich mit
Mobbing, Vorurteilen und Stigmatisierungen konfrontiert werden. Aber viel
entscheidender ist das Selbstvertrauen: "Wenn ein Marienkäfer gesagt bekommt,
dass er nicht fliegen kann, wird er es nie versuchen und immer laufen, obwohl er
eigentlich fliegen könnte", erklärt Melina Fischer von der Schulzeitreise®.
Genauso ist es mit den Kindern. Wenn ein Kind gesagt bekommt, es hat eine
Lese-Rechtschreib-Störung, wird es im Kopf immer wieder eine Blockade haben und
sich selbst sagen: Ich kann das doch sowieso nicht! Und genau dann wird Lesen
und Schreiben zur echten Zerreißprobe. Melina Fischer fügt hinzu: "Ich
entscheide mich nicht gegen Diagnosen - ich entscheide mich für die Kinder." Und
daraus ergibt sich für die Lernpsychologin eine zentrale Frage: Braucht ein Kind
wirklich eine Diagnose oder braucht es vor allem jemanden, der wieder an seine
Stärken glaubt?
Wenn Diagnosen den Blick auf das eigene Kind verändern
In vielen Familien beginnt mit einer Diagnose eine Entwicklung, die zunächst
kaum jemand bewusst wahrnimmt. Was eigentlich als Hilfe gedacht ist, verändert
langsam den Blick auf das eigene Kind. Plötzlich steht nicht mehr im
Mittelpunkt, was ein Kind gut kann, sondern all das, was nicht funktioniert,
falsch oder fehlerhaft ist. Gespräche drehen sich um Schwierigkeiten,
Förderbedarf oder Auffälligkeiten, und Schritt für Schritt entsteht ein neues
Bild vom eigenen Kind. "Plötzlich wird das eigene Kind zum Sorgenkind, weil die
Liste an Lücken, Defiziten und Schwächen immer länger wird", so beschreibt
Lernpsychologin Melina Fischer diese Erfahrung aus ihrer Arbeit mit tausenden
Familien. Aus einem glücklichen, aufgeweckten, lebendigen Kind wird plötzlich
ein Problemkind.
Auch für viele Mamas verändert sich dadurch der Alltag. Aus einem neugierigen
Kind wird in ihrer Wahrnehmung immer häufiger ein Kind, um das man sich sorgen
muss. In der Schule geht es um Fehler statt um Fortschritte, zuhause um
Nachholen und Üben, statt um schöne Familienmomente, und die Hausaufgaben werden
zum täglichen Reizthema Nr. 1. Der Fokus verschiebt sich immer stärker auf das,
was angeblich nicht reicht, geübt oder nachgearbeitet werden muss. Kinder spüren
diese Veränderung sehr genau. Sie hören Gespräche über ihre Schwierigkeiten,
erleben die Sorgen der Eltern und beginnen irgendwann selbst zu glauben, dass
mit ihnen etwas nicht stimmt oder dass sie schuld sind. Sätze wie "Ich kann das
nicht, ich schaffe das nicht, ich bin nicht gut genug" werden plötzlich Teil
ihres Selbstbildes. "Viele Kinder beginnen zu glauben, dass sie das Problem
sind", sagt Melina Fischer von der Schulzeitreise®. "Dabei verlieren wir völlig
aus dem Blick, was eigentlich alles in ihnen steckt."
Wenn das System alle Kinder am gleichen Maßstab misst
Ein weiterer Punkt, den Melina Fischer in ihrer jahrelangen Erfahrung als
Lernpsychologin immer wieder beobachtet, liegt nicht beim Kind selbst, sondern
im Schulsystem. Das Kind ist nicht das Problem - es ist das veraltete
Schulsystem, das schon längst nicht mehr zu den kreativen Köpfen von heute
passt. In der Schule existiert nur eine Schablone, durch die alle Kinder passen
müssen, und wenn ein Kind Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen
hat, sich nicht konzentrieren oder stillsitzen kann, dann ist es anders. "Aber
anders ist nicht falsch, anders ist GOLDRICHTIG", so die Lernpsychologin. Kinder
lernen individuell, in ihrem Tempo, auf ihre Art und Weise. Manche brauchen mehr
Bewegung, andere mehr Zeit, wieder andere lernen besonders gut über Bilder,
Geschichten oder Kreativität. Doch Schule hat keinen Platz für diese
individuellen Lernwege. Und genau dann heißt es in diesem starren System
schnell: Ein Kind ist "zu leise", "zu langsam", "zu unkonzentriert" oder "zu
verträumt". Dabei ist jedes Kind GOLDRICHTIG.
"Nur fehlt in unserem veralteten Schulsystem oft der Blick für das, was ein Kind
wirklich ausmacht", sagt Melina Fischer. Jedes Kind hat seinen individuellen
Lernfingerabdruck - das ist das psychologische Konzept von Melina Fischer. Sie
erklärt: "Genau wie bei einem echten Fingerabdruck gibt es keine Dopplung, denn
jeder Fingerabdruck ist EINZIGARTIG. Dieser Lernfingerabdruck setzt sich aus
Lernpersönlichkeit, Motivation, Emotion und vielen weiteren Faktoren zusammen."
Nur leider liegt der Fokus im Klassenzimmer eher auf dem Schriftbild, dem
Rechenweg und der Lesegeschwindigkeit, statt auf den Lernbedürfnissen der
Kinder. Aber auch zuhause liegt der Blick auf den Lernwörtern, Übungsblättern
und Wiederholungsaufgaben, statt auf den Potenzialen der Kinder. Und dann heißt
es von den Eltern und der Schule: Das Kind ist unkonzentriert, demotiviert und
unselbstständig ... "Dabei ist es so, als würdest du einen Tresor mit dem
falschen Fingerabdruck öffnen wollen - nichts passiert." Viele Schwierigkeiten
entstehen nicht, weil mit dem Kind etwas nicht stimmt, es bockig oder faul ist,
sondern weil seine Art zu lernen nicht in die Schablone des Schulsystems passt.
"Und auch Kindheitshelden wie Pippi Langstrumpf und Peter Pan hätten heute eine
Diagnose und einen Stempel - weil sie anders sind", sagt Melina Fischer. "Dabei
zeigen gerade Kinder, die anders sind, oft so viel mehr Kreativität, Mut und
eigene Denkweisen. Eigenschaften, die im Schulsystem schnell als Problem gelten,
obwohl sie doch eigentlich große Stärken sein können. Also, warum muss anders
falsch sein? Für Melina Fischer ist anders GOLDRICHTIG.
Ein neuer Blick auf Schule beginnt bei den Mamas
Während viele Experten und Konzepte am Kind herumdoktern, setzt die
Lernpsychologin auf echte Ursachenlösung, statt auf Symptombehandlung. Sie
richtet ihren Blick im Mentoring der Schulzeitreise® ganz bewusst nicht auf das
Kind, sondern auf die Mama. Denn sie trägt im Alltag oft die größte Last -
unsichtbar auf ihren Schultern und in der Schwere ihres Herzens. Zwischen Job,
Haushalt und Familie versucht sie, ihr Kind bestmöglich zu begleiten. Sie
versucht jeden Tag zu erklären, zu motivieren und zu üben, und fühlt sich dabei
ständig hin- und hergerissen. Muss mein Kind mehr üben? Muss ich strenger sein?
Oder sollte ich einfach locker lassen? Viele Mamas haben das Gefühl, sie müssten
alles richtig machen, und gleichzeitig spüren sie, dass der Druck immer größer
wird. Bis sie irgendwann am Limit und mit ihrem Latein am Ende sind.
Der erste Schritt ist deshalb ein Perspektivwechsel. Statt immer neue Strategien
zu suchen, wie das Kind besser funktionieren kann, geht es bei der
Schulzeitreise® viel mehr darum, zu verstehen, wo dieser Druck überhaupt
herkommt. Viele Glaubenssätze entstehen bereits in der eigenen Schulzeit und
wirken bis heute unbewusst weiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob die eigene
Schulzeit schlimm oder augenscheinlich schön war, denn das Entscheidende ist das
innere Schulkind mit all den Ängsten, Sorgen und Zweifeln, die mit der
Einschulung des Kindes sofort wieder präsent sind. Mamas lernen, ihre eigenen
Erfahrungen neu zu betrachten und sich von alten Erwartungen und dem Gefühl,
"gut genug zu sein", zu lösen. Denn genau das klopft an, wenn das eigene Kind im
Schulsystem Schwierigkeiten zeigt und die roten Einträge der Lehrer an der
Tagesordnung sind. Es entstehen Schuldgefühle, ein schlechtes Gewissen und das
Gefühl, "als Mama zu versagen".
"Wenn sich dieser innere Knoten löst, ist Schule plötzlich ein Kinderspiel", so
beschreibt es die Lernpsychologin. Denn wenn dieser innere Druck nachlässt,
verändert sich einfach alles: die Stimmung, die Kommunikation, und aus dem
Gegeneinander wird ein harmonisches Miteinander. Gespräche drehen sich nicht
mehr um Schule, Hausaufgaben und Noten und der Fokus liegt nicht mehr auf
Defiziten, sondern auf Fähigkeiten und Stärken. Kinder spüren diese Veränderung
sofort. Sie erleben wieder Vertrauen statt Druck. Für Melina Fischer liegt genau
hier der entscheidende Schlüssel für eine schöne Schulzeit. Wenn eine Mama
beginnt, ihr Kind wieder durch die Brille seiner Stärken zu sehen, kann Lernen
wieder leicht werden. Die Lernpsychologin ist davon überzeugt, dass Kinder
keinen weiteren Druck, nicht noch mehr Übungsblätter und mehr Lernstunden
brauchen, sondern einen Menschen, der an sie glaubt. Und genau diese Rolle
dürfen die Mamas für ihre Kinder einnehmen.
Wenn sich der Blick verändert, verändert sich auch der Alltag
Wenn Mamas beginnen, Schule aus einer neuen Brille zu betrachten, verändert sich
der gesamte Familienalltag. Der Druck rund um Hausaufgaben und Noten verliert an
Gewicht und die Beziehung zwischen Mama und Kind rückt wieder stärker in den
Mittelpunkt, weil Schule nicht mehr den Familienalltag bestimmt oder belastet.
Schule ist nicht mehr omnipräsent und nicht mehr negativ behaftet, weil es nicht
mehr um Noten, Fehler oder Schwierigkeiten geht, sondern um Fortschritte,
Interessen und Erfolge.
Nach der Schulzeitreise® berichten die Mamas von Nachmittagen, die wieder
entspannt laufen, Hausaufgaben, die ein Kinderspiel sind, und Schule, die zum
Selbstläufer wurde. In ihrem Mentoring erlebt Melina Fischer immer wieder, wie
stark sich dieser Perspektivwechsel auf die Mamas, die Kinder und die ganze
Familie auswirkt. So auch in der Familie von Julia: Ihre Jungs hatten LRS und
hassten das Lernen und Lesen. Durch die Schulzeitreise® veränderte Julia ihren
Blick komplett, und genau deshalb ist Schule kein Problem mehr und ihre Jungs
lernen völlig motiviert und selbstständig. Heute lesen beide gerne Bücher, sogar
Harry Potter mit über 400 Seiten. Weil sie die FREUDE am Lernen und Lesen
entdecken durften. Aus dem Gefühl "Ich kann das nicht" entstand Schritt für
Schritt neues Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Für viele Familien zeigt sich genau hier die größte Stellschraube. Kinder treten
wieder selbstbewusster auf, erzählen mit funkelnden Augen von ihrem Schultag und
probieren Dinge aus, die sie sich zuvor nicht zugetraut hätten. Die Diagnosen
haben keine Bedeutung mehr - aber dafür die Talente, Stärken und Potenziale des
Kindes. Und auch für die Mamas verändert sich etwas ganz Entscheidendes: Schule
bestimmt nicht länger den gesamten Familienalltag. Statt Streit, Druck und Frust
entstehen wieder mehr Leichtigkeit, Verbindung und schöne Momente.
Wenn du spürst, dass in deinem Kind viel mehr steckt als das Problemkind und
Schule nicht länger Druck, Tränen und Zweifel bedeuten soll, dann gibt es einen
anderen Weg. Melina Fischer begleitet Mamas dabei, den Schulstress hinter sich
zu lassen und ihren Kindern eine Schulzeit zu ermöglichen, in der
Selbstvertrauen, Lernfreude und Leichtigkeit wachsen dürfen. Mehr Informationen
zur Schulzeitreise® findest du unter: https://schulzeitreise.de/
Pressekontakt:
Schulzeitreise
Melina Fischer
E-Mail: mailto:hallo@schulzeitreise.de
Webseite: https://schulzeitreise.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/178423/6258470
OTS: Schulzeitreise
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