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Schlag gegen Sozialstaatsmissbrauch |
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| 12.06.2026 15:31 Uhr |
CDU/CSU - Bundestagsfraktion |
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Berlin (ots) - Missbrauch von Vaterschaftsanerkennung wird bekämpft
Im Bundestag wurde heute in 2./3. Lesung das Gesetz gegen Missbrauch bei
Vaterschaftsanerkennung verabschiedet. In den vergangenen Jahren wurden immer
häufiger Vaterschaften für Kinder ausländischer Mütter anerkannt, ohne dass eine
biologische oder soziale Bindung zum Kind bestand - mit weitreichenden Folgen
für das Aufenthaltsrecht, unseren Sozialstaat und das Vertrauen in die
Handlungsfähigkeit des Rechtsstaats. Dem treten die Regierungsfraktionen mit dem
heute im Bundestag beschlossenen Gesetz entgegen. Künftig dürfen und müssen die
Ausländerbehörden in Konstellationen mit einem sogenannten
aufenthaltsrechtlichen Gefälle genauer hinschauen und können mögliche
Missbrauchsfälle besser prüfen. Dazu erklären der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, und die zuständige
Berichterstatterin Dr. Cornell Babendererde:
Alexander Throm : "Die Facetten falscher Vaterschaftsanerkennungen sind ebenso
vielfältig wie deren Folgen: schwangere Frauen und ihre Kinder werden als
Einnahmequelle missbraucht, unser Sozialleistungssystem wird geschädigt,
Menschenhandel wird begünstigt und unser Rechtsstaat wird herabgesetzt. Dass
diesem Geschäftsmodell ein Ende gesetzt werden muss, haben wir in unserem
Koalitionsvertrag vereinbart und jetzt umgesetzt."
Cornell Babendererde : "Mit dem heute beschlossenen Gesetz schließen wir eine
wichtige Lücke im Aufenthaltsrecht. Missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen
werden künftig wirksam verhindert und Kinder nicht länger als Mittel zum Zweck
eines lukrativen Geschäftsmodells missbraucht. Damit schützen wir echte
Verantwortungsgemeinschaften, stärken die Integrität unseres Rechtsstaats und
geben den zuständigen Behörden endlich die notwendigen Instrumente an die Hand,
um organisierte Scheinvaterschaften wirksam zu bekämpfen. Das ist ein wichtiger
Schritt für mehr Ordnung, Fairness und Vertrauen in unseren Rechtsstaat - und
ein weiterer Beleg dafür, dass diese Koalition Missstände nicht nur benennt,
sondern entschlossen handelt und notwendige Reformen umsetzt."
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