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Berlin (ots) -
- Laut einer neuen Deel-Studie hat knapp ein Drittel (32 Prozent) der
Beschäftigten bei der Arbeit schon einmal ein nicht offiziell freigegebenes
digitales Tool verwendet.
- 56 Prozent geben an, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie nicht
offiziell freigegebene Tools für die Arbeit nutzen.
- 27 Prozent greifen auf nicht autorisierte KI-Anwendungen zurück, weil ihr
Arbeitgeber keine passenden KI-Anwendungen bereitstellt.
Den KI-Chatbot kurz um Rat fragen, schnell einen Übersetzungsdienst nutzen oder
das bevorzugte Projektmanagement-Tool verwenden, auch wenn das Unternehmen diese
Tools nicht offiziell freigegeben hat: Solche Situationen dürften vielen
Beschäftigten in Deutschland bekannt vorkommen. Wenn Mitarbeitende digitale
Anwendungen außerhalb der offiziellen Unternehmensvorgaben nutzen, ist von
Shadow IT die Rede. Anlässlich des Cybersecurity Awareness Month im Oktober hat
Deel (https://www.deel.com/) gemeinsam mit Censuswide (https://censuswide.com/)
2.000 deutsche Beschäftigte dazu befragt, wie verbreitet die Nutzung von Shadow
IT tatsächlich ist und wie Unternehmen in Deutschland damit umgehen.
Fehlen passende offizielle Lösungen, greifen Beschäftigte auf eigene Tools
zurück, vor allem dann, wenn sie damit ihre Arbeit besser erledigen können. So
hat knapp ein Drittel (32 Prozent) der Beschäftigten bei der Arbeit bereits ein
digitales Tool genutzt, das vom Arbeitgeber nicht offiziell bereitgestellt oder
freigegeben wurde. 30 Prozent gaben als Grund an, dass sie dadurch produktiver
arbeiten können. Zusätzlich griffen 27 Prozent auf nicht autorisierte
KI-Anwendungen zurück - sogenannte Shadow AI - weil ihr Arbeitgeber keine
passende KI-Anwendung bereitstellte. Besonders brisant: Mehr als jede:r Fünfte
(22 Prozent) hat bereits unternehmens-, kunden- oder personenbezogene Daten in
ein nicht offiziell freigegebenes Tool eingegeben.
Kein schlechtes Gewissen bei Nutzung von Shadow IT und AI
Besonders auffällig ist auch, wie selbstverständlich die Nutzung solcher Tools
für viele Beschäftigte offenbar ist: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten (56
Prozent) gaben an, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn solche nicht
offiziell freigegebenen Tools für die Arbeit genutzt werden. Dies wird von
vielen Beschäftigten offenbar nicht als Regelverstoß wahrgenommen, sondern als
pragmatische Lösung für eine konkrete Arbeitsanforderung. Parallel dazu zeigt
die Umfrage, dass die Grenzen zwischen erlaubt und nicht erlaubt für viele nicht
eindeutig sind: 28 Prozent der Befragten waren sich schon einmal unsicher,
welche digitalen Tools ihr Arbeitgeber offiziell freigegeben hat.
Die Ergebnisse offenbaren auch eine Lücke zwischen der tatsächlichen
Arbeitsrealität und der offiziellen Tool-Landschaft vieler Unternehmen. Denn
trotz bekannter Sicherheitsrisiken geht die Hälfte der Befragten (50 Prozent)
davon aus, dass Mitarbeitende im eigenen Unternehmen nicht offiziell
freigegebene Tools nutzen. Doch wie transparent diese Nutzung für die IT ist,
bleibt vielfach unklar: 23 Prozent glauben, dass das IT-Team davon weiß. 16
Prozent vermuten, dass die Nutzung ohne Kenntnis des IT- oder Security-Teams
erfolgt. Weitere 10 Prozent wissen nicht, ob die IT darüber informiert ist.
"Was Beschäftigte als praktische Abkürzung wahrnehmen, kann aus Sicht der IT
schnell zu einem erheblichen Risiko werden. Wenn Mitarbeitende auf nicht
offiziell freigegebene Anwendungen ausweichen, verlieren Unternehmen den
Überblick darüber, welche Tools zum Einsatz kommen und welche Daten dort
verarbeitet werden. Dadurch können auch erhebliche datenschutzrechtliche Risiken
entstehen", erklärt Maximilian Lux, Country Lead DACH bei Deel. "Unternehmen
müssen deshalb klare Leitplanken schaffen und zugleich Lösungen anbieten, die
Beschäftigte im Arbeitsalltag tatsächlich nutzen können. Nur dann lässt sich
Shadow IT Schritt für Schritt in einen kontrollierten und produktiven Umgang mit
neuen Technologien überführen."
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Methodik
Die Umfrage wurde von Deel in Kooperation mit Censuswide im Zeitraum vom
18.09.2026 bis zum 22.09.2026 unter 2.000 Arbeitnehmenden in Vollzeit in
Deutschland durchgeführt, die einer überwiegend computerbasierten Tätigkeit
(desk-based workers) nachgehen. Gemeint sind damit Beschäftigte, deren
Arbeitsalltag überwiegend durch digitale beziehungsweise computerbasierte
Tätigkeiten geprägt ist, unabhängig davon, ob sie im Büro, mobil oder im
Homeoffice arbeiten. Censuswide ist Mitglied der Market Research Society (MRS)
und arbeitet gemäß deren Verhaltenskodex sowie den Prinzipien von ESOMAR.
Über Deel
Die Arbeitswelt hat sich grundlegend verändert und Deel hat den entsprechenden
Standard geschaffen. Als Plattform vereint Deel alles, was Unternehmen
benötigen, um Mitarbeitende weltweit einzustellen, zu verwalten, zu bezahlen und
auszustatten. Deel ist eine Plattform für Lohn- und Gehaltsabrechnung,
Personalwesen, Sozialleistungen, Mobilität, Leistungsbewertung und
Gerätemanagement in über 150 Ländern. Mit eigener Infrastruktur, KI-gestützten
Technologien und einem globalen Netzwerk aus Tausenden lokaler Expert:innen
unterstützt Deel Unternehmen dabei, schneller, smarter und gesetzeskonform zu
skalieren. Mehr als 40.000 Kund:innen weltweit vertrauen auf Deel. Das
Unternehmen wurde entwickelt, um eine globale Marke zu sein, die Menschen
lieben. Weitere Informationen unter deel.com. (http://deel.com/)
Pressekontakt:
mailto:deel-ger@archetype.co
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181082/6362905
OTS: Deel
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