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Gießen und Marburg (ots) - "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bei unserem
nächsten Verhandlungstermin am 18. März zu einem guten Kompromiss finden. Ein
Warnstreik ist dafür nicht notwendig", sagte heute Dr. Gunther K. Weiß, der
Vorsitzende der Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg
(UKGM) vor dem Hintergrund einer Streikdrohung für Dienstag und Mittwoch
kommender Woche.
Die Tarifverhandlungen zwischen der UKGM-Geschäftsführung und der Gewerkschaft
ver.di haben am 28. Februar begonnen. Zum Verhandlungsauftakt hatte die
Geschäftsführung ein umfassendes Angebot in Höhe von 5,8 Prozent auf den Tisch
gelegt und damit die Hoffnung verbunden, in zügigen Verhandlungen zu einem für
alle Beteiligten tragbaren Ergebnis zu kommen. Das Angebot orientiert sich stark
an derzeitigen Branchenabschlüssen. "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für
Kliniken sind vor dem Hintergrund der aktuellen Krankenhausreform herausfordernd
genug", so Dr. Weiß. "Es spricht alles dafür, am Verhandlungstisch eine Lösung
zu suchen und auf Arbeitsniederlegungen zu Lasten unserer Patientinnen und
Patienten zu verzichten."
Dr. Weiß appelliert an alle Beschäftigten, sich nicht an den angekündigten
Streiks zu beteiligen und kündigt zugleich an, mit ver.di eine
Notdienstvereinbarung anzustreben, sodass die lebensnotwendige medizinische und
pflegerische Versorgung der Bevölkerung sowohl am 17. als auch am 18. März
sichergestellt werden kann. Ziel der Geschäftsführung ist, auch während der
laufenden Verhandlungen Sorge dafür zu tragen, dass die Versorgung der Menschen,
die auf das UKGM angewiesen sind, zu jeder Zeit und an beiden Standorten und
allen Teilbereichen gewährleistet ist.
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Universitätsklinikum Gießen und Marburg
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