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Berlin (ots) - Seit der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten verschärft sich
die humanitäre Situation. UN-Angaben zufolge wurden bereits mehr als drei
Millionen Menschen im Iran aus ihren Häusern vertrieben. Auch im Libanon sind
bereits über 800.000 Menschen auf der Flucht. "Die Zivilbevölkerung und unter
ihnen vor allem Familien mit Kindern und andere verletzliche Menschen sind
Bomben und Beschuss schutzlos ausgeliefert. Sie fliehen mit wenig
Habseligkeiten, drängen sich in überfüllte Notunterkünfte oder müssen auf der
Straße übernachten. Sie brauchen dringend Schutz und Hilfe", sagt Christian
Schneider, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe und
Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.
Die Mitgliedsorganisationen des Aktionsbündnisses Caritas international,
Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland sind
mit eigenen Mitarbeitenden sowie ihren Partnern in der Region aktiv.
Im Libanon haben die Bündnismitglieder die Hilfe sehr schnell ausgeweitet.
Notunterkünfte werden bereitgestellt, um die große Zahl der Binnenvertrieben zu
versorgen. Zudem sind medizinische Teams mit Krankenfahrzeugen im Südlibanon
unterwegs, um Familien und Flüchtlinge zu versorgen. Nothilfe-Teams sorgen für
psychosoziale Unterstützung und Lernangebote für Kinder, auch über
Online-Unterricht. Besonders bedürftige Familien erhalten Bargeldhilfen, damit
sie sich das Nötigste kaufen können. Im Iran unterstützen sie ihre lokalen
Partner unter anderem mit Rettungsausrüstung, Notfallrucksäcken und
Erste-Hilfe-Sets
Der Konflikt greift auf immer mehr Länder über und bedroht das Leben von
unbeteiligten Menschen in der gesamten Region. Immer mehr Menschen werden
vertrieben. So verschärft sich beispielsweise die Situation für viele syrische
Geflüchtete im Libanon. Immer mehr Familien verlassen das Land und suchen Schutz
in ihrer Heimat. Aber auch dort ist die humanitäre Lage nach wie vor prekär.
Auch die Versorgung der Menschen im Gazastreifen ist von der Eskalation
betroffen. Einige Grenzübergänge in den Küstenstreifen sind seit mehr als einer
Woche geschlossen, so dass noch weniger der dringend benötigten Hilfsgüter Gaza
erreichen.
"Viele Kinder und ihre Familien leben in Angst und wissen oft nicht, wie es
weitergeht. Unsere Teams und Partner sind rund um die Uhr im Einsatz, um
humanitäre Hilfe zu organisieren und auszuweiten", so Christian Schneider.
"Dafür sind wir dringend auf Spenden angewiesen."
Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Hilfsmaßnahmen
seiner Mitgliedsorganisationen auf:
Spendenkonto:
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: Nothilfe Naher Osten
Online-Spenden: www. aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/jetzt-spenden
Pressekontakt:
Dominique Mann
Geschäftsführer Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
mailto:presse@aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de
T: 030 8145799 01
M: 0172 623 28 74
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/63169/6236416
OTS: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
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