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Berlin (ots) - BauGB-Novelle muss Bauvorschriften auf Schnelligkeit und
Effizienz trimmen statt neue, fragliche Eingriffsrechte zu schaffen
Die heutigen Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen einen deutlichen Anstieg
der Genehmigungszahlen im Wohnungsbau für Februar 2026: 22.200 neue Wohnungen
wurden genehmigt, rund 24,1 Prozent bzw. 4.300 Wohneinheiten mehr gegenüber dem
Vorjahresmonat. Hierzu erklärt der baupolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak:
"Der Abwärtstrend beim Wohnungsbau ist gebrochen. Der Bauturbo wirkt. Vertrauen
kehrt zurück. Das sind gute Nachrichten.
Bei den Baugenehmigungen kommen wir von einem niedrigen Niveau. Auch wenn die
Richtung stimmt, braucht es weitere Anstrengungen, damit in Deutschland wieder
mehr, schneller und kostengünstiger gebaut werden kann. Dafür müssen die
Bauvorschriften strukturell und dauerhaft entschlackt und auf Schnelligkeit und
Effizienz getrimmt werden. Darum muss es bei der Novelle des Baugesetzbuches
gehen statt verfassungsrechtlich zweifelhaften neuen Eingriffsrechte bei den
Vorkaufsrechten.
Die Baukosten müssen runter, Bauen ist in Deutschland zu teuer. Der Gebäudetyp-E
kann hier der Gamechanger werden, um die Spirale aus immer strengeren und
kostentreibenden Standards zu durchbrechen. Statt teurem Goldstandard müssen wir
einfaches und kostengünstiges Bauen zum neuen "Normal" machen. Das muss die
Regel sein, nicht eine aufklärungsbedürftige und mit Haftungsrisiken verbundene
Absenkung von Standards nach unten.
Das zarte Pflänzchen des Wohnungsbaus dürfen wir nicht durch immer schrillere
Regulierungsfantasien beim Mietrecht wieder abwürgen."
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