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München (ots) - Anlässlich des diesjährigen Girls' und Boys' Day am 23. April
2026 betonen die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die
bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm den Stellenwert
einer frühzeitigen, praxisnahen Berufs- und Studienorientierung , um den
Nachwuchs auf der Suche nach dem eigenen Karriereweg effektiv zu unterstützen.
bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt: "Auch wenn die
schwierige Wirtschaftslage momentan dämpfend auf den Ausbildungs- und
Arbeitsmarkt wirkt, bleibt die Gewinnung von gut qualifizierten Beschäftigten
für die Unternehmen im Freistaat weiterhin eine große Zukunftsaufgabe ."
Das Arbeitskräfteangebot in Bayern sinkt branchenübergreifend . Darum ist hält
es die vbw für wichtig, Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, so früh wie
möglich ihre eigenen beruflichen Interessen und Talente zu entdecken.
"Gleichzeitig müssen wir sie darüber aufklären, wo der Arbeitsmarkt sie braucht
- und veraltete Rollenklischees weiter aufbrechen , damit sie der individuell
passenden Berufswahl nicht im Wege stehen. Der MINT-Bereich steht jungen Frauen
genauso offen wie der soziale Beriech dem männlichen Nachwuchs. Insbesondere in
der Pflege und Erziehung werden junge Nachwuchskräfte händeringend gesucht",
erläutert Brossardt.
Die Verbände bieten Jugendlichen eng verzahnt mit Schulen und Unternehmen
zahlreiche Initiativen und Projekten zur Unterstützung bei der Berufs- und
Studienorientierung. Mit "sprungbrett bayern" fördern sie die größte
Praktikumsbörse im Freistaat. Jugendliche finden hier momentan fast 22.000
Praktikumsangebote aus allen möglichen Branchen. Speziell für die MINT-Förderung
von Frauen haben bayme vbm gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der
Bundesagentur für Arbeit und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft,
Landesentwicklung und Energie im Jahr 2013 die Initiative "Girls'Day Akademie"
geschaffen. "Mit inzwischen 17 Girls'Day Akademien in Bayern ist sie ein
Erfolgsmodell. An Realschulen und Gymnasien erleben je 15 Mädchen ab der siebten
bis zur zehnten Klasse spannende Einblicke in technische Berufe und können ihre
Talente direkt in den Unternehmen vor Ort erproben", führt Brossardt aus.
Finden die Nachwuchstalente schließlich ihren Weg in die bayerische M+E
Industrie , warten auf sie auch in den aktuellen Krisenzeiten stabile
Karriereperspektiven . "Tatsache ist: Schließen Jugendliche eine Ausbildung in
einem M+E Unternehmen im Freistaat erfolgreich ab, stehen die Chancen für eine
Übernahme ausgezeichnet", betont Brossardt und ergänzt: "Im vergangenen Jahr
haben die Unternehmen 89,2 Prozent der Azubis befristet oder unbefristet
übernommen . Für 2026 verbessert sich die Übernahmequote noch einmal
voraussichtlich auf knapp 93 Prozent. Die hohe Übernahmebereitschaft zeigt den
Erfolg der Bemühungen der Betriebe, ihren Fachkräftenachwuchs langfristig an
sich zu binden."
Pressekontakt:
Stefanie Eizenberger, Tel. +49 (0) 89-551 78-370,
E-Mail: mailto:stefanie.eizenberger@vbw-bayern.de
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OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
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