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Berlin (ots) -
- Großteil der Deutschen halten Vaping und Nikotinbeutel für genauso schädlich
oder schädlicher als Rauchen
- Ebenso viele glauben fälschlich, dass Nikotin Krebs verursacht
- Besonders junge Erwachsene finden Rauchen wieder "in"
Die Deutschen kennen die Gesundheitsgefahren des Rauchens, zeigen aber bei der
Einschätzung nikotinhaltiger Alternativen deutliche Wissenslücken. Das geht aus
dem "Nicotine Product Harm Perception Report 2026" hervor, einer repräsentativen
Umfrage unter jeweils 2.000 Erwachsenen in Deutschland, den USA und
Großbritannien. Die Befragung wurde von Censuswide 2026 im Auftrag von Haypp
durchgeführt.
Die Ergebnisse des Reports zeigen eine deutliche Diskrepanz zwischen
angenommenem und tatsächlichem Wissen: Während 94,6 Prozent der Befragten
Zigaretten als schädlich einstufen, gibt es bei der Bewertung von
Tabakalternativen wie E-Zigaretten oder Nikotinbeuteln deutliche Wissenslücken.
Besonders deutlich wird das beim Vergleich der Risiken: 74,7 Prozent der
Deutschen halten Vaping für genauso schädlich wie oder schädlicher als Rauchen -
ein Wert auf dem Niveau der USA (73%), aber deutlich höher als in Großbritannien
(59%). Bei Nikotinbeuteln liegt dieser Anteil in Deutschland mit 69,4 Prozent
ebenfalls sehr hoch und über den Vergleichswerten aus den USA (60,6%) und dem
Vereinigten Königreich (45%). Gleichzeitig glauben 73,5 Prozent der Befragten,
dass Nikotin Krebs verursacht - auch hier liegt Deutschland über den Werten in
den USA und Großbritannien (64,9% bzw. 60%). Weitere Details und den
vollständigen Report finden Sie hier
(https://www.haypp.com/de/nicopedia/studie/studie-offenbart-wissensl%C3%BCcke) .
" Nach heutigem wissenschaftlichem Stand ist das falsch ", kommentiert Markus
Lindblad, Deutschland-Sprecher und Head of External Affairs bei Haypp. " Nicht
das Nikotin verursacht Krebs, sondern der beim Verbrennen von Tabak entstehende
Rauch mit seinen vielen tausend Chemikalien, darunter zahlreiche krebserregende
Stoffe ."
Rauchfreie Alternativen wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel sind deshalb nicht
risikofrei, werden von Behörden und Fachinstitutionen jedoch grundsätzlich als
weniger schädlich als Zigaretten eingeordnet, weil bei ihnen keine Verbrennung
stattfindet und damit viele der besonders gefährlichen Schadstoffe nicht Weise
entstehen.
Gefühltes Wissen vs. Realität
Auffällig ist auch die Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlichem
Wissensstand: 67,1 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, sich gut oder
eher gut über Nikotinprodukte informiert zu fühlen. Gleichzeitig beantworten sie
zentrale Fragen zu den Produktkategorien aber oft falsch.
So glaubt beispielsweise mehr als die Hälfte der Befragten, dass Vaping mehr
Chemikalien freisetzt als das Rauchen, und knapp die Hälfte ist der Meinung,
dass Nikotinbeutel oder Snus Mundkrebs verursachen. Auch medizinisch etablierte
Nikotinersatzprodukte werden häufig falsch eingeordnet: Ein erheblicher Teil der
Befragten hält Nikotinkaugummis oder -pflaster für genauso schädlich oder
schädlicher als Zigaretten.
" Deutschland hat kein Erkenntnisproblem beim Rauchen - sondern Wissenslücken
bei den Alternativen ", so Lindblad. " Das ist kontraproduktiv, weil so der Reiz
zum Wechsel fehlt. Im Grunde ist das gesundheitsschädlich !"
Gefährlicher Trend: Rauchen ist unter jungen Erwachsenen wieder "in"
Die Studie zeigt auch deutliche Unterschiede zwischen Altersgruppen. Vor allem
junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren weisen hohe Fehlwahrnehmungen auf.
Gleichzeitig nehmen sie Rauchen häufiger als gesellschaftlich akzeptiert oder
sogar als "in" wahr. So stimmen 26,4 Prozent der Gesamtbevölkerung in
Deutschland der Aussage zu, dass Rauchen wieder in Mode sei - mehr als in den
USA (16,6%) und auch über dem Niveau Großbritanniens (22%).
In den jüngeren Altersgruppen liegt dieser Wert nochmal deutlich höher: In
Deutschland sind es 35,5 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 36,8 Prozent der
25- bis 34-Jährigen. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auch international,
teils sogar noch ausgeprägter - etwa in Großbritannien, wo 51 Prozent der 18-
bis 24-Jährigen Rauchen als "in" wahrnehmen.
Lindblad: " Damit treffen zwei Entwicklungen aufeinander: eine steigende
kulturelle Sichtbarkeit des Rauchens und eine verzerrte Wahrnehmung der Risiken
alternativer Produkte ."
Informationsquellen im Fokus
Als wichtigste Informationsquelle nennen die Befragten Nachrichtenmedien (37,3
Prozent), gefolgt von Freunden und Familie sowie medizinischen Websites. In den
USA und in Großbritannien sind die Zahlen ähnlich. Trotz dieser breiten
Informationsbasis fehlt es in allen drei Märkten an einem klaren Verständnis der
relativen Risiken. Das deutet darauf hin, dass weniger die Menge an
Informationen als vielmehr ihre Qualität und Einordnung entscheidend sind.
Fazit: Aufklärung über Alternativen bleibt entscheidend
Die Ergebnisse des Reports zeigen ein klares Muster: Deutschland ist über die
Gefahren des Rauchens gut informiert - jedoch nicht über die Unterschiede
zwischen verschiedenen Nikotinprodukten. Für eine effektive
Gesundheitskommunikation bedeutet das: Neben der Aufklärung über die Risiken des
Rauchens braucht es vor allem ein besseres Verständnis der relativen Risiken.
Nur so können informierte Entscheidungen über das Rauchen und seine Alternativen
getroffen werden.
Hier finden Sie den vollständigen " Nicotine Product Harm Perception Report 2026
(https://v3-media-we.haypp.com/dehaypp/files/pdf/Haypp_Harm-Perception-Report-20
26_DE.pdf) ".
Methodik
Die Ergebnisse des "Nicotine Product Harm Perception Report 2026" basieren auf
einer quantitativen Online-Befragung von 2.000 Personen ab 18 Jahren in
Deutschland, den USA und Großbritannien. Die Studie wurde im März 2026 von
Censuswide im Auftrag von Haypp durchgeführt und ist bevölkerungsrepräsentativ
nach Alter, Geschlecht und Region.
Über Haypp
Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalen Übergang vom Rauchen zu
risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen in Skandinavien und
ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für rauchfreie Alternativen
nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine Führungsposition im
E-Commerce, um über 1,1 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher einen
überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist
die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA vertreten.
Pressekontakt für Rückfragen:
Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
E-Mail mailto:lisa.hottes@hayppgroup.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/156104/6260947
OTS: Haypp
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