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Berlin (ots) - Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) ruft
anlässlich des Tags der Befreiung vom Nationalsozialismus zum Flashmob als
Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität auf!
Anlässlich des Tags der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai lädt die
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) in Gedenken an die Opfer
des NS-Regimes die Berliner Stadtgesellschaft zum Liberation Dance ein.
Gemeinsam soll ein Zeichen für Freiheit und solidarisches Miteinander und gegen
Hass und Hetze gesetzt werden.
Die Aktion ist am Freitag, den 8. Mai um 17:30 Uhr als großflächige Choreografie
auf der Berliner Friedrichstraße in Höhe Besselpark geplant. Versierte
Swing-Tänzer:innen leiten den Flashmob an, Vorkenntnisse oder Anmeldung sind
nicht nötig. Wer sich vorbereiten will, findet auf der Website der Stiftung EVZ
hier
(https://www.25-jahre.stiftung-evz.de/en/events/evz-histoday/liberation-dance)
ein Tutorial.
Geschichte des Liberation Dance
Unter den Opfern des Nationalsozialismus waren auch Swing-Tänzer:innen und
Jazzmusiker:innen, die vom NS-Regime wegen ihrer Leidenschaft für Jazz und Swing
verfolgt wurden. Jazzmusik wurde in Folge der rassistischen und antisemitischen
Haltung des Regimes als "entartete Musik" verboten. Mit dem Liberation Dance
möchte die Stiftung EVZ der Opfer sowie der Verfolgten des NS-Regimes gemeinsam
mit den Berliner:innen gedenken und partizipativ an den Tag der Befreiung
erinnern, der für das Ende des Nationalsozialismus und die Befreiung Europas
steht. Gemeinsam die Choreografie zu tanzen, sich an den Händen zu halten und
damit Brücken zu bauen, steht für Zusammenhalt.
Der Liberation Dance ist Teil des Geschichtsfestivals EVZ Histoday , das die
Stiftung EVZ im Rahmen ihres 25-jährigen Jubiläums KEINE ZEIT ZU VERGESSEN
(https://www.25-jahre.stiftung-evz.de/) ausrichtet. Etwa 150 internationale
Praktiker:innen und Aktivist:innen der Erinnerungskultur werden zum Histoday in
Berlin erwartet. Das Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit e.V.
hat den Liberation Dance 2024 im Rahmen eines Swing Exchanges mit Tänzer:innen
mehrerer europäischer Länder partizipativ entwickelt. Anya Lebedeva, die den
Tanz in der Berliner Swing Community unterrichtet, ist Mit-Choreografin. Die
Idee zum transnationalen Flashmob stammt von Projektleiterin Natalie Reinsch.
2025 wurde er bereits in mehreren Städten veranstaltet. In diesem Jahr wird er
neben Berlin auch in Bremen, Hamburg, Oldenburg, Köln und Prag getanzt.
Pressemappe mit weiteren Informationen zur Stiftung EVZ, dem Jubiläumsjahr sowie
Bildmaterial (https://www.dropbox.com/scl/fo/8v0rsr2hkzrlju5at472s/AO-jbHMw3xrSR
fiw7V_MEYk?rlkey=ms0p8f5vyynafq4as4v64me0m&st=q8i40v95&dl=0)
KEINE ZEIT ZU VERGESSEN - Liberation Dance
Flashmob der Stiftung EVZ, Bremer Bündnis für deutsch-tschechische
Zusammenarbeit e.V., Berliner Stadtgesellschaft
Freitag, 8. Mai um 17:30 Uhr
Ort: Friedrichstraße in Höhe Besselpark in Berlin-Kreuzberg
KEINE ZEIT ZU VERGESSEN - 25 Jahre Stiftung EVZ
Die Stiftung EVZ begeht zwischen dem 2. August 2025 und dem 13. Juni 2026 ihr
25-jähriges Bestehen. Mit dem Anspruch KEINE ZEIT ZU VERGESSEN
(https://www.25-jahre.stiftung-evz.de/) blickt sie zurück auf ihre
Gründungsgeschichte und den Auszahlungsprozess und würdigt die ehemaligen
Zwangsarbeiter:innen und Überlebenden des NS-Unrechts. Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier ist Schirmherr des Jubiläums: "Die fortwährende
Erinnerungsarbeit der Stiftung EVZ ist ein wichtiger Beitrag gegen das
Vergessen." Kuratoriumsvorsitzende Annette Schavan, Bundesministerin a.D.: "Die
Gründung der Stiftung EVZ markierte einen mutigen und wegweisenden Moment, in
dem Deutschland Verantwortung übernahm - nicht nur mit Worten, sondern mit
Taten."
Über die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Auftrag der Stiftung EVZ ist es, die Erinnerung an das Unrecht der
nationalsozialistischen Verfolgung lebendig zu halten, die daraus erwachsende
Verantwortung im Hier und Heute anzunehmen und die Zukunft aktiv zu gestalten.
Zentrales Motiv der Stiftungsgründung im Jahr 2000 war die Auszahlung
humanitärer Ausgleichsleistungen an ehemalige Zwangsarbeiter:innen des
NS-Regimes - ein Meilenstein der deutschen Aufarbeitung. Heute fördert die
Stiftung Projekte und Aktivitäten, die den Überlebenden nationalsozialistischer
Verfolgung, der Völkerverständigung und der Stärkung von Menschenrechten dienen.
Weiterführende Informationen
- Website der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
(http://www.stiftung-evz.de)
Pressekontakt:
Sarah Rosenau
+49 (0)30 99 00 82 14
mailto:mail@sarahrosenau.net
Nina Kraus | Kommunikationsmanagement
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
+49 (0)30 25 92 97 - 109
mailto:kraus@stiftung-evz.de
Selbi Ataeva | Jubiläumsmanagement
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
+49 (0)30 25 92 97-23
mailto:25jahre@stiftung-evz.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/129525/6261044
OTS: Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
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