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Freiburg (ots) - Wer seinen Wald nachhaltig und zukunftssicher bewirtschaftet,
verdient ein Zertifikat - und Vorteile beim Holzverkauf. FSC Deutschland
unterstützt Waldbesitzende mit einem neuen Förderprogramm beim Einstieg in die
Zertifizierung. Der Zugang zu öffentlichen Fördermitteln wird vereinfacht.
Sturmschäden, Dürrejahre, Borkenkäferbefall: Deutschlands Wälder stehen unter
enormem Druck. Millionen Hektar Wald müssen in den kommenden Jahren an den
Klimawandel angepasst und große Flächen müssen wiederbewaldet werden - eine
gewaltige Aufgabe für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Gleichzeitig wächst
die Nachfrage nach Holz- und Holzprodukten aus Industrie und Handel: Mehr
Unternehmen wollen nachhaltiges und geprüftes Holz verarbeiten und verkaufen.
Glaubwürdiger Nachweis für nachhaltiges Waldmanagement
Viele deutsche Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer wirtschaften bereits heute
nachhaltig - sie gehen verantwortungsvoll mit ihrem Wald um, fördern die
biologische Vielfalt, die Klimaanpassung und denken in Generationen und den
vielfältigen Leistungen unserer Wälder, statt in kurzfristigem Profit. Was ihnen
oft fehlt, ist der glaubwürdige Beleg nach außen, insbesondere gegenüber
Holzeinkaufenden aus dem Ausland. Genau das leistet das FSC-Zertifikat: Es
bestätigt durch jährliche Prüfungen unabhängiger Dritter, dass ein Wald nach
international anerkannten verlässlichen sozialen und ökologischen Standards
bewirtschaftet wird.
Für Waldbesitzende ist das FSC-Kennzeichen damit ein starkes Aushängeschild -
gegenüber Holzabnehmern, der Öffentlichkeit und Förderbehörden. Das Zertifikat
eröffnet Zugänge zu neuen Käufern und Geschäftsbeziehungen und ermöglicht z.T.
auch höhere Holzpreise. Gleichzeitig bietet es eine klare fachliche Orientierung
für ein ökologisches und sozial verantwortungsvolles Waldmanagement - von
Arbeitssicherheit bis zur langfristigen klimaresilienten Waldentwicklung. Das
positive glaubwürdige Image von FSC stärkt darüber hinaus die Sichtbarkeit
zertifizierter Betriebe in der Öffentlichkeit. Bei staatlichen Programmen wie
der Bundeswaldprämie oder dem Programm "Klimaangepasstes Waldmanagement" war das
ein wichtiger Vorteil.
Gemeinsam zum Ziel: Warum Zertifizierungsgruppen eine kluge Entscheidung sind
Eine FSC-Zertifizierung muss kein aufwendiges Solo-Projekt sein. Viele
Waldbesitzende haben sich bereits in regionalen Zertifizierungsgruppen
zusammengeschlossen - und profitieren davon erheblich. In der Gruppe werden
Kosten geteilt, Aufgaben verteilt und Erfahrungen ausgetauscht. Der laufende
Aufwand bleibt nach der Erstzertifizierung erfahrungsgemäß gering.
Besonders attraktiv ist das Gruppenmodell für kleinere und mittelgroße Betriebe:
Die Kosten pro Hektar sinken gegenüber einer Einzelzertifizierung deutlich, und
wer einer bestehenden Gruppe beitritt, findet Strukturen und Routine bereits
vor. Das Rad muss nicht neu erfunden werden.
FSC ist eine Hilfe für zukunftsfähige Wälder
Zu den Waldbesitzenden, die diesen Weg bereits gegangen sind, gehört die Gruppe
Main-Spessart-Würzburg. Gruppenleiter Ralf Schmiedl schildert seine Erfahrungen:
"FSC ist keine Erschwernis, sondern eine Hilfe, Wald für die Zukunft
aufzustellen und zu bewirtschaften. Gerade in der Gruppe: Gemeinsam können wir
unsere Ziele umsetzen und voneinander profitieren."
Jetzt einsteigen: Der FSC-Wald-Bonus macht es leichter denn je
FSC Deutschland hat verstanden: Der erste Schritt ist oft der schwerste. Deshalb
gibt es hierfür jetzt den FSC-Wald-Bonus. Wer einer Zertifizierungsgruppe
beitritt, kann im ersten Jahr kostenfrei am Zertifizierungsprogramm teilnehmen.
Auch für Einzelzertifizierungen werden die Erstzertifizierungskosten reduziert.
Der Einstieg ist mit dem FSC-Wald-Bonus sehr einfach und erschwinglich.
Die Botschaft ist klar: Wer seinen Wald nachhaltig bewirtschaftet, sollte das
auch einfach nachweisen können - glaubwürdig, unabhängig geprüft und
international anerkannt. Mit dem FSC-Siegel und dem FSC-Wald-Bonus als
Starthilfe ist das heute leicht möglich.
Alle Informationen zum FSC-Wald-Bonus sowie zu bestehenden Gruppen in der Region
gibt es unter: https://www.fsc-deutschland.de/wald/
Pressekontakt:
Lars Hoffmann, Tel.: 0761 - 386 53 68, E-Mail:
mailto:lars.hoffmann@fsc-deutschland.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7626/6263810
OTS: Forest Stewardship Council (FSC)
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