|
Berlin (ots) -
- Online-Dermatologie-Plattform FORMEL SKIN untersucht die 50 am häufigsten
verschriebenen Medikamente auf ihre Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Durchfall gehören zu den häufigsten
Nebenwirkungen
- ACE-Hemmer mit dem Wirkstoff Ramipril zur Behandlung von Bluthochdruck zeigen
mit bis zu 87 dokumentierten Nebenwirkungen die höchste Zahl potenzieller
Reaktionen
In Deutschland erhältliche Medikamente können im Schnitt zu 46 verschiedenen
Nebenwirkungen führen. Das zeigt die aktuelle Untersuchung von FORMEL SKIN (
https://www.formelskin.de/ ), für die die Beipackzettel der 50 meistverordneten
Arzneimittel in Deutschland ausgewertet wurden. Insgesamt wurden über 500
verschiedene Nebenwirkungen erfasst und nach Häufigkeit sowie Schweregrad
kategorisiert.
Häufige Nebenwirkungen sind meist leicht und vorübergehend
Besonders häufig treten Durchfall, Kopfschmerzen und Übelkeit auf: Durchfall
wird in den Packungsbeilagen von 48 Medikamenten genannt, Kopfschmerzen in 46
und Übelkeit in 45 Fällen. Ebenfalls oft dokumentiert sind Schwindel oder
Erbrechen (jeweils bei 39 Präparaten), Verstopfung (36) und Hautausschlag (35).
Etwas seltener sind Juckreiz (31), Haarausfall (23), Muskelkrämpfe (22),
Mundtrockenheit (22), Müdigkeit (22), Bauchschmerzen (21) und Sehstörungen (20).
Schwere Nebenwirkungen bleiben die Ausnahme
Prinzipiell wird zwischen schweren und leichten Nebenwirkungen unterschieden.
Bei schweren Reaktionen sollte die Einnahme sofort beendet und ein Arzt
aufgesucht werden. In den untersuchten Beipackzetteln wurden über 40 schwere
Nebenwirkungen dokumentiert. Am häufigsten genannt werden schwere Hautreaktionen
mit 24 Erwähnungen, gefolgt von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (19) und
schweren allergischen Reaktionen (18). Ebenfalls mehrfach aufgeführt sind
Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Gelbsucht und schwere Nierenentzündungen bei
jeweils sieben Medikamenten. Herzinfarkte, Nierenversagen und schwere
Leberschädigungen kommen in jeweils sechs Arzneimitteln vor und ungewöhnliche
Herzrhythmen haben jeweils fünf Hinweise.
Medikamente mit den meisten Nebenwirkungen
Im Durchschnitt enthalten die untersuchten Beipackzettel 46 Nebenwirkungen, die
von leichten Begleiterscheinungen bis zu schweren Komplikationen reichen.
Besonders viele potenzielle Reaktionen finden sich bei ACE-Hemmern, die zur
Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Präparate
mit dem Wirkstoff Ramipril weisen in der Analyse im Schnitt zwischen 80 und 87
dokumentierte Nebenwirkungen auf. Auch andere blutdrucksenkende Mittel wie
solche mit Enalapril liegen in einem ähnlichen Bereich.
Am anderen Ende der Skala stehen Vitamin-D-Präparate mit rund 12 dokumentierten
Nebenwirkungen, gefolgt von Schilddrüsenmedikamenten (ca. 17),
Diabetespräparaten mit Metformin (ca. 20) sowie SGLT2-Hemmern wie Empaglifozin
(rund 21).
"Lange Nebenwirkungslisten im Beipackzettel wirken oft abschreckend, sie
bedeuten aber nicht, dass diese Beschwerden bei den meisten Menschen auftreten",
erklärt Dr. Sarah Bechstein, Mitgründerin von FORMEL SKIN. "Wie viele
Nebenwirkungen ein Arzneimittel aufweist, hängt auch stark von seiner
Wirkungsweise ab. Manche Präparate werden sogar eingesetzt, um die
Nebenwirkungen anderer Medikamente zu lindern. Hier können Apotheker wertvolle
Hinweise geben und, wenn möglich, geeignetere Alternativen empfehlen.
Bevor ein Arzneimittel in Deutschland verkauft werden darf, prüfen die Behörden
Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit sehr gründlich. Auch nach der Zulassung
wird die Anwendung fortlaufend überwacht. In der Packungsbeilage werden
Nebenwirkungen aus Transparenzgründen in klar definierten Häufigkeitsklassen
aufgeführt - bis zu sehr seltenen Ereignissen, die weniger als 1 von 10.000
Behandelten betreffen können. Die meisten Patienten vertragen ihre Medikamente
gut und profitieren deutlich vom Nutzen der Therapie. Wenn Nebenwirkungen
anhalten oder Patienten verunsichern, sollten sie das Gespräch mit ihrem
Apotheker oder ihrem Arzt suchen."
Die gesamten Untersuchungsergebnisse - inklusive einer Aufteilung der
Nebenwirkungen nach Häufigkeiten - finden Sie auf dieser Landingpage:
https://www.formelskin.de/wirkstoffe/haeufige-und-seltene-nebenwirkungen
Über die Untersuchung
Für die Analyse wurden die Beipackzettel von 50 häufig genutzten Arzneimitteln
ausgewertet, darunter sowohl rezeptfreie als auch verschreibungspflichtige
Präparate. Die Auswahl orientierte sich an den führenden Arzneimitteln in
Deutschland nach verordneten Tagesdosen. (Quelle: https://ots.de/gJv4et ).
Grundlage bildeten die in den Packungsbeilagen aufgeführten Nebenwirkungen, die
jeweils durch die Hersteller nach Häufigkeit und Schweregrad klassifiziert sind.
Erfasst wurden sämtliche Angaben zu Art und Schwere der Nebenwirkungen.
Insgesamt wurden über 500 unterschiedliche Nebenwirkungen identifiziert und für
die Auswertung zusammengeführt.
Die Untersuchung basiert ausschließlich auf öffentlich zugänglichen
Packungsbeilagen, die über die jeweiligen Herstellerseiten und Apothekenportale
abrufbar sind.
Über FORMEL SKIN
Als größter Online-Dermatologe Deutschlands bietet FORMEL SKIN digitale Lösungen
zur Behandlung von Hautproblemen aller Art - zu fairen Preisen und unabhängig
von Aufenthaltsort sowie Versicherungsstatus. Das 2019 in Berlin von Dr. med.
Sarah Bechstein, Florian Semler und Anton Kononov gegründete Unternehmen hat es
sich zur Aufgabe gemacht, der strukturellen Unterversorgung in der Dermatologie
entgegenzuwirken und so das System zu entlasten. Das Credo: Eine erfolgreiche
Behandlung braucht schnelle, konkrete Diagnosen, regelmäßige Check-ins und
Kontinuität. Dafür setzt FORMEL SKIN auf individualisierte Behandlungspläne mit
teils verschreibungspflichtigen Wirkstoffen wie Tretinoin, Azelainsäure oder
Niacinamid, die je nach Diagnose individuell für den/die Patient:in angemischt
werden. Flankiert wird diese "Formel" von einer auf den jeweiligen Hauttypen
abgestimmten Pflegeroutine mit Feuchtigkeitscreme und Reinigung, die bei Bedarf
um Sonnenschutz und Peeling ergänzt werden kann. Dabei werden die Patient:innen
von qualifizierten Ärzt:innen durch den gesamten Prozess begleitet, sodass die
Rezeptur regelmäßig überprüft und an den Ist-Zustand der Haut angepasst werden
kann. Darüber hinaus beinhaltet das Angebot von FORMEL SKIN eine
Online-Diagnose: Der/die Patient:in füllt einen kurzen Anamnesebogen auf der
FORMEL SKIN Website aus, lädt Fotos der betroffenen Hautregion hoch und erhält
innerhalb von 24 Stunden eine ärztliche Diagnose. Eine echte Erfolgsformel: So
blickt FORMEL SKIN bereits auf über 1 Mio. erfolgreich durchgeführte
Behandlungen zurück.
Pressekontakte:
Gonca Herdem | mailto:gonca.herdem@tonka-pr.com | +4930 403 668 124
Lena-Marie Kern | mailto:lena-marie.kern@tonka-pr.com | + 4930 403 668 134
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/170229/6265774
OTS: FORMEL Skin
|