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N.Y./München (ots) -
- Geopolitische Volatilität ist die größte Herausforderung für Wertsteigerung
und hohe Renditen im Private-Equity-Markt.
- Aktive operative Wertsteigerung trägt in einem anspruchsvolleren Umfeld
inzwischen zur Hälfte des EBITDA-Wachstums bei.
- Bedeutung von Continuation Funds und des Sekundärmarkts (Verkauf von
LP-Anteilen) verdoppelt sich binnen eines Jahres aufgrund eines Exit-Staus.
- Fast zwei Drittel der Fonds setzen KI in Value-Creation-Programmen ein, im
Vorjahr waren es noch 41 %.
Das weltweit tätige Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal (A&M) (https://deu01.s
afelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.germany-alvarezandmarsal.
com%2Fde&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f35
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Tx7T7koZch6RM%3D&reserved=0) veröffentlicht heute zum bereits fünften Mal seine
European Value Creation Survey (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?
url=https%3A%2F%2Fwww.alvarezandmarsal.com%2Fthought-leadership%2Feuropean-priva
te-equity-value-creation-report-2026&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Cc
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Hnn9jVTfIY2nBiMduRyGQbFWBvIlDM3axsg%3D&reserved=0) . Die aktuelle Ausgabe der
Studie zeigt deutlich, dass geopolitische Verwerfungen, hohe Einstiegsmultiples
und verlängerte Exit-Zeiträume die Private-Equity-Unternehmen in Europa vor
große Herausforderungen stellen. Sie sind zunehmend gezwungen, ihre Ansätze zur
Wertsteigerung neu auszurichten.
Laut 62 % der Befragten stellt geopolitische Volatilität inzwischen die größte
Herausforderung für Wertsteigerung und Renditen dar. Knapp dahinter liegen mit
jeweils 58 % Zollunsicherheiten sowie hohe Inflation und die Zinslage.
In diesem anspruchsvolleren Umfeld wird das EBITDA-Wachstum von
Portfoliounternehmen zunehmend durch operative Verbesserungen statt durch
Umsatzwachstum getragen. Die Analyse von A&M zu abgeschlossenen PE-Investitionen
in Europa zeigt, dass Verbesserungen der EBITDA-Marge bei den 2025 veräußerten
Portfoliounternehmen 51 % des EBITDA-Wachstums ausmachten, gegenüber lediglich
21,5 % bei den Exits vor 2023. Der Beitrag des Umsatzwachstums sank im gleichen
Zeitraum von 78,5 % auf 49 %.[1]
Während 61 % der Befragten weiterhin optimistisch auf den Exit-Markt im Jahr
2026 blicken, reagiert die Hälfte mit einer Verlängerung ihrer
Value-Creation-Pläne und refinanziert die Schulden ihrer Portfoliounternehmen,
um auf bessere Marktbedingungen zu warten.
"Die Wertschöpfung im Private-Equity-Markt ist in eine neue Phase eingetreten.
Erfolgreich sein werden in diesem Umfeld die Unternehmen, die durch operative
Disziplin, stärkere kommerzielle Fokussierung und einen gezielten Einsatz von
Daten robustere Geschäftsmodelle aufbauen. Höhere Bewertungen, längere
Haltedauern und geopolitische Unsicherheiten erhöhen die Anforderungen an jeden
Value-Creation-Plan. Investoren müssen operative Hebel deshalb bereits vor dem
Deal identifizieren und ab Tag Eins konsequent umsetzen", ordnet Steffen Kroner
(https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.alvarezan
dmarsal.com%2Four-people%2Fsteffen-kroner&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.d
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BYwVClrahBSL7sbBoU9DIoZrRAkgKUFWwY4vs31Kgk%3D&reserved=0) , Managing Director
Private Equity Performance Improvement (PEPI) und Co-Head Deutschland bei A&M,
die Marktentwicklung ein.
Sekundärmarkt wird zum zentralen Liquiditätsinstrument
Mit längeren Exit-Zeiträumen steigt die Nutzung des Sekundärmarkts inklusive
Continuation Fonds besonders stark an: 43 % der befragten PE-Unternehmen setzen
diese Instrumente inzwischen ein. Das sind nahezu doppelt so viele wie im
Vorjahr, wo der Wert bei 24 % lag. Gleichzeitig sank der Anteil derjenigen, die
Exits zu niedrigeren Bewertungen akzeptieren, von 29 % im Jahr 2025 auf nur noch
7 % in der aktuellen Analyse.
Die Mehrheit der über den Sekundärmarkt oder Continuation Fonds transferierten
Assets gilt weiterhin als leistungsstark. 45 % der Befragten beschreiben sie als
Unternehmen, die die Erwartungen erfüllen, aber mehr Zeit benötigen, um ihr
volles Potenzial auszuschöpfen. Weitere 42 % sehen darin hochwertige Assets, die
lediglich durch ungünstiges Markt-Timing ausgebremst werden. Die größte
Herausforderung dabei bleibt die Preisfindung: 64 % nennen die Abstimmung
zwischen General Partners (GPs) und Limited Partners (LPs) bei der Bewertung als
zentrale Hürde. Zudem geben 70 % an, dass rollierende Carried Interests und
GP-Co-Investments genutzt werden, um sich die Unterstützung der LPs zu sichern.
KI entwickelt sich zum wichtigen Bestandteil messbarer Wertsteigerung
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wertsteigerung von
Portfoliounternehmen hat sich im vergangenen Jahr deutlich beschleunigt. Fast
zwei Drittel der Befragten (63 %) nutzen KI inzwischen aktiv in ihren
Value-Creation-Programmen, 2025 waren es 41 %. Gleichzeitig entwickelt sich der
KI-Einsatz weiter: 39 % nutzen KI bereits funktionsübergreifend in ihren
Portfoliounternehmen und erzielen damit messbare Verbesserungen, etwa bei
Effizienz, Entscheidungsprozessen oder Profitabilität.
Am häufigsten wird KI für Datenanalyse und Erkenntnisgewinnung genutzt (69 %),
gefolgt von operativer Effizienzsteigerung (60 %) und der Optimierung der
Finanzfunktion (55 %). Besonders in den Bereichen Pricing Analytics,
Nachfrageprognosen, Einkaufsoptimierung und Vertriebseffektivität unterstützt KI
zunehmend messbar die EBITDA-Verbesserung.
Dennoch bestehen weiterhin Hürden: 60 % der Befragten nennen hohe Kosten und
unklare Kapitalrenditen als größtes Hindernis für einen effektiven KI-Einsatz,
45 % verweisen auf Probleme bei Datenqualität und Datenverfügbarkeit.
Bob Rajan (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww
.alvarezandmarsal.com%2Four-people%2Fbob-rajan&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40
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a=AKHx0oy8h5Cut9qK3OSChLw4xPsxszKz7ZHBq%2F6px4g%3D&reserved=0) , Managing
Director, Private Equity Performance Improvement (PEPI) bei A&M, sagt dazu: "KI
wird zu einem wichtigen Bestandteil des Werkzeugkastens für operative
Wertsteigerung. Sie muss jedoch klar mit Ergebnis- und Cashflow-Hebeln verknüpft
sein. Die wirkungsvollsten Anwendungsfälle liegen derzeit in Pricing, Einkauf,
Forecasting und Finanzautomatisierung, also dort, wo bessere Daten direkt zu
höheren Margen und schnelleren Entscheidungen führen."
Frühere Umsetzung von Wertsteigerungsmaßnahmen
Private-Equity-Unternehmen beschleunigen zudem die Umsetzung ihrer
Value-Creation-Pläne. 58 % setzen entsprechende Ressourcen bereits innerhalb der
ersten 100 Tage ein, doppelt so viele wie im Vorjahr (29 %). Das spiegelt die
steigende Komplexität operativer Verbesserungsprogramme wider.
Trotz dieses früheren Einsatzes bleiben viele Programme hinter den Erwartungen
zurück. 65 % der Befragten geben an, dass sie von den in den vergangenen zwei
Jahren entwickelten Wertsteigerungszielen weniger als die Hälfte erreicht haben.
Zur Methodologie:
Anfang Februar 2026 befragte das Marktforschungsunternehmen Statista Q im
Auftrag von Alvarez & Marsal 200 Private-Equity-Investoren sowie
C-Level-Führungskräfte aus Portfoliounternehmen in Dänemark, Frankreich,
Deutschland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Schweden, der Schweiz
und dem Vereinigten Königreich. Die Studie umfasste sowohl geschlossene als auch
offene Fragen. Die Interviews wurden telefonisch durchgeführt. Die Ergebnisse
wurden von Statista Q ausgewertet und konsolidiert und werden anonymisiert
dargestellt.
Über Alvarez & Marsal
Alvarez & Marsal (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2
F%2Fwww.alvarezandmarsal.com%2Fde%2Fglobal-locations%2Fgermany&data=05%7C02%7CMe
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C0%7C%7C%7C&sdata=olar4FISk7HaTJ7iOCXKQgF8pjPwj3coFZELKLWwKhs%3D&reserved=0)
zählt seit seiner Gründung im Jahr 1983 zu den weltweit führenden
Unternehmensberatungen. Das Unternehmen genießt insbesondere für seine Expertise
in den Bereichen Leadership, Strategie, Ergebnisverantwortung und Umsetzung
höchstes Renommee.
Das Leistungsspektrum von Alvarez & Marsal umfasst Unternehmensberatung,
Services zur Optimierung der Geschäftsentwicklung sowie Turnaround-Management -
stets mit praxisnahen, auf die individuellen Anforderungen jedes
Mandantenzugeschnittenen Lösungen. Gestützt auf ein globales Netzwerkerfahrener
Industrieexperten, hochkarätiger und erfahrenden Beraterinnen und Berater -
viele mit Board-Level Erfahrung -unterstützt Alvarez & Marsal Unternehmen,
Vorstände, Private-Equity-Gesellschaften, Anwaltskanzleien und staatliche
Institutionen dabei, Transformationsprozesse zu gestalten, Risiken zu reduzieren
und in jeder Wachstumsphase nachhaltigen Wert zu generieren.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.germanyalvarezandmarsal.com/de (htt
ps://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.germanyalvarez
andmarsal.com%2Fde&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282
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data=kZnVhrnJLiE8jbsEY8%2BkmidyKdKUoym4zZBNRb3zmMQ%3D&reserved=0) , auf X (https
://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2Falvar
ezmarsal&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f35
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7DZ0SX7aU%3D&reserved=0) und auf Facebook (https://deu01.safelinks.protection.ou
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Meltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b4
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%7C0%7C%7C%7C&sdata=Ry6jhmRvAzftI3mlhgHrQzDZS93AxhrvaNCMprIp5C8%3D&reserved=0) .
[1] A&M analysierte 240 PE-Exits in Westeuropa im Zeitraum von 2013 bis 2025 mit
Fokus auf Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Für die
Analyse der EBITDA-Wachstumstreiber wurde eine Teilmenge von 68 Transaktionen
ausgewählt, für die über den gesamten Investmentzeitraum vollständige Finanz-
und operative Daten vorlagen. Dadurch war eine detaillierte Analyse der
einzelnen Wertsteigerungstreiber möglich.
Pressekontakt:
PR-Agentur:
HBI Communication Helga Bailey GmbH
Corinna Voss M.D./Partner
mailto:aandm@hbi.de
Unternehmenskontakt:
Alvarez & Marsal
Jutta Bamberger
Director Go To Market Germany
mailto:jbamberger@alvarezandmarsal.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/118051/6277951
OTS: Alvarez & Marsal
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