|
Berlin/Bonn (ots) - Finn Flebbe (FDP) sieht keine Gefahr, dass die FDP nach
rechts driften könnte. Der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen sagte beim
Bundesparteitag der FDP in Berlin im Interview mit dem Fernsehsender phoenix:
"Ich habe da keine Sorge, weil wir das nicht zulassen werden. Die FDP nach
rechts zu führen, das würde die FDP in den Untergang führen. Wir sind eine
liberale Partei." Es brauche auch keine Brandmauer zur AfD, weil es keine
"Überschneidungsmenge zwischen Liberalen und Extremisten" gebe. "Die AfD spricht
von Rassenideologie, von völkischen Phantasien, die wollen aus Europa austreten.
Das ist etwas, wo wir Liberale sagen: Entschuldigung, dort wird es keine
Zusammenarbeit geben. Es gibt keine Duldung, es gibt keine gemeinsamen Anträge,
es wird keine Koalition mit der AfD geben, weil Extremisten und Liberale nicht
zusammenarbeiten können."
Wenn die AfD einem parlamentarischen Antrag der FDP zustimme, sei ihm das
"herzlich egal", so Finn Flebbe. "Denn dort geht es in unseren Anträgen um
freiheitliche Politik, und ich lasse mich nicht von einer extremistischen Partei
darin beeinflussen, welche Überzeugungen ich in Form von Anträgen einbringen
kann. Ich werde aber nicht als Bundesvorsitzender dafür stehen, dass angebliche
Zufallsmehrheiten gefunden werden, denn die gibt es nicht in Parlamenten. Also
einen Antrag einzureichen, der nur mit Stimmen der AfD durchgehen würde, das ist
etwas, was Liberale nicht tun sollten."
Das komplette Interview sehen sie in Kürze auf https://www.phoenix.de .
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6511/6285002
OTS: PHOENIX
|