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Straubing (ots) - Strack-Zimmermanns letztlich gescheiterter und nicht spontaner
Coup hat keine Spaltung erzeugt. Er hat sie sichtbar gemacht. Wer sie nun zur
Schuldigen erklärt, verkennt die Lage. Sie hat die Konflikte nicht geschaffen,
sondern schonungslos offengelegt und damit vielen Delegierten aus der Seele
gesprochen, die nach dem Rückzug Henning Höhnes aus Nordrhein-Westfalen eine
Alternative zu Kubicki vermissten. (...)
Er ist gewählt, aber wohin er die FDP genau führen will, bleibt offen. (...)
Gerade in Zeiten, in denen Fragen von Meinungs- und Informationsfreiheit neu
verhandelt werden und staatliche Eingriffe zunehmend kritisch gesehen werden,
braucht es eine Alternative zu populistischem Kulturkampf von rechts. Doch wer
führen will, muss integrieren. Und wer Freiheit predigt, darf sie
innerparteilich nicht als Zumutung empfinden.
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