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Berlin (ots) - Eine Woche, über 140 Events, mehr als 7.000 Teilnehmer:innen aus
aller Welt. Das Berlin Blockchain Festival 2026
(https://blockchainfestival.berlin/) ist keine gewöhnliche Technologiemesse. Es
ist ein Festival im besten Berliner Sinne. Vom 15. bis 21. Juni verwandelt sich
die Hauptstadt in Europas größten Treffpunkt für Web3, dezentrale Technologien
und die Frage, wem das Internet der Zukunft gehören soll. Veranstaltungsort ist
der w3.hub (https://w3hub.berlin/) am Gleisdreieckpark in Berlin-Kreuzberg.
Wem gehört dein digitales Leben? Dein Instagram-Account, deine Follower, deine
jahrelang aufgebaute Online-Präsenz: sie gehören nicht dir, sondern der
Plattform. In einer Welt, in der immer mehr Arbeit, Identität und
wirtschaftlicher Wert ins Digitale wandern, ist das keine technische Randnotiz,
sondern eine der zentralen Machtfragen unserer Zeit. "Blockchain kann
sicherstellen, dass etwas wirklich auf dich zurückzuführen ist, dass du Dinge
wirklich besitzen kannst", sagt Vicktoria Klich, Mitgründerin und
Geschäftsführerin des w3.hub. Sie hat den Hub aufgebaut mit dem Ziel, genau
diese Verschiebung greifbar zu machen: weg von Plattformen, die über unsere
digitalen Assets bestimmen, hin zu einer Infrastruktur, in der Nutzer:innen,
Marken und Unternehmen echte Kontrolle zurückbekommen.
Der w3.hub am Gleisdreieckpark ist dabei mehr als Veranstaltungsort. Er ist ein
physischer Innovationsraum, der seit Jahren als Schnittstelle zwischen Berliner
Start-up-Szene, internationalen Tech-Projekten, Corporates und Kulturwelt
funktioniert. Dass Berlin in dieser Rolle längst keine Selbstbeschreibung mehr
ist, belegen aktuelle Zahlen: Laut German Blockchain Report 2025 fließen 73,2
Prozent (https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/berlin-dominiert-german-bloc
kchain-report-wie-weit-die-krypto-adoption-in-deutschland-2025-ist-00-15304770)
aller Blockchain-Venture-Capital-Investments in Deutschland nach Berlin. Die
Hauptstadt ist damit nicht nur Standort des Festivals, sondern das unumstrittene
Zentrum der deutschen Blockchain-Wirtschaft.
Dass diese Fragen längst den Alltag großer Marken erreicht haben, zeigt ein
Blick in die Praxis. Loyalty-Programme globaler Konzerne laufen bereits auf der
Blockchain, digitale Sammleritems ersetzen die Stempelkarte, und
Gaming-Plattformen werden zur neuen Bühne für Markenbindung einer jüngeren
Generation. Was lange nach Zukunftsmusik klang, ist für Unternehmen aus Finance,
Fashion, Sport und Entertainment längst operative Realität.
Dass die Technologie längst die Nische verlassen hat, zeigt auch das
Speaker-Line-up des Festivals. Robby Yung, CEO von Animoca Brands und einer der
einflussreichsten Investoren im Bereich Gaming, Kultur und tokenisierte Assets,
spricht über KI, agentische Systeme und die nächste Phase digitaler
Eigentumsrechte. Chloe White, Senior Advisor bei Chainflip Labs und früher bei
OECD, Cambridge und der US Federal Reserve tätig, beleuchtet, wie die Berliner
Web3-Community mit der KI-Welle zusammenwächst. Xen Baynham-Herd, Director of
Growth bei Base, gibt Einblicke in die Skalierung von Ethereum
Layer-2-Netzwerken und die wachsende Onchain-Wirtschaft. Und Akin Båmstedt, CEO
von 1B-Insurance und Kopf des ersten europäischen Versicherers mit
MiCAR-konformen Policen, zeigt, wie regulatorische Rahmenbedingungen die Branche
endlich erwachsen werden lassen.
"Wir stehen am Beginn einer Verschiebung, die mit der Einführung des Internets
vergleichbar ist. Damals hat niemand gefragt, ob Unternehmen eine Website
brauchen. Heute stellt diese Frage niemand mehr. Bei Blockchain sind wir an
genau diesem Punkt. Es geht nicht mehr darum, ob diese Technologie die Art
verändert, wie Werte übertragen, Verträge geschlossen und Identitäten
verifiziert werden. Es geht darum, wer die Regeln festlegt und wer dann nur noch
nach ihnen spielt", sagt Klich.
Mit über 32.000 Entwickler:innen und einer der lebendigsten Start-up- und
Kreativszenen Europas ist Berlin für genau diesen Moment gut positioniert.
Finance, Sport, Fashion, Entertainment: das Berlin Blockchain Festival vernetzt
diese Industrien unter einem gemeinsamen Dach und gibt damit eine Antwort auf
eine Frage, die in Brüssel, Washington und Peking gerade intensiv diskutiert
wird. Wer setzt die Standards des digitalen Zeitalters?
Ein besonderer Schwerpunkt des Festivals liegt auf der zunehmenden Verknüpfung
von Web3-Technologien mit Künstlicher Intelligenz. Dezentralisierte
Datenhaltung, selbstbestimmte digitale Identitäten und transparente Smart
Contracts bilden eine technologische Basis, auf der KI-Anwendungen sicherer,
nachvollziehbarer und vertrauenswürdiger werden könnten. Ein Thema, das sowohl
für Technologieunternehmen als auch für Regulierungsbehörden und institutionelle
Investoren zunehmend relevant wird. Das Blockchain Festival Berlin 2026 versteht
sich dabei nicht als geschlossene Branchenveranstaltung, sondern als offenes
Forum: für alle, die verstehen wollen, wie das Internet der nächsten Generation
gebaut wird und welche Rolle Europa dabei spielen kann.
Zum Programm gehören unter anderem die DappCon, eine der führenden
Entwicklerkonferenzen im Ethereum-Ökosystem, sowie der Web3 Summit, der seit
Jahren als internationale Bühne für Open-Protocol-Forschung und dezentrale
Technologien gilt. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Workshops,
Community-Events und Networking-Formate.
Erwartet werden mehr als 7.000 Besucher:innen aus der internationalen Tech- und
Kreativszene: darunter Führungskräfte aus Technologieunternehmen,
Vertreter:innen europäischer Institutionen sowie Gründer:innen und
Investor:innen, die das nächste Kapitel der digitalen Transformation aktiv
mitgestalten.
Das Blockchain Festival Berlin 2026 findet vom 15. bis 21. Juni 2026 am w3.hub
Berlin statt. Weitere Informationen unter: https://blockchainfestival.berlin/
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Giuliana Fuchs
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