|
Straubing (ots) - Jeder Reformvorschlag muss auf Ausgewogenheit achten. Das
heißt, wenn auf der einen Seite Beitragszahlern und Leistungsempfängern
Zumutungen ins Haus stehen, dann müssen diese aber erkennen, dass stärkere
Schultern auch mehr tragen. Wie im Steuersystem, wo es einen progressiven
Tarifverlauf gibt (höhere Einkommen zahlen prozentual mehr), so muss auch bei
Gesundheit und Pflege dieses Prinzip berücksichtigt werden. Möglichkeiten dazu
gibt es, beispielsweise durch eine Erhöhung oder einen völligen Verzicht auf die
Beitragsbemessungsgrenze. Nur auf diese Weise lässt sich in der Bevölkerung
Akzeptanz für Reformen erzielen und den Kritiken die Spitze nehmen.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/122668/6289470
OTS: Straubinger Tagblatt
|