|
München (ots) -
- Standort München sorgt seit 1996 für Zugang zu innovativen Therapien in
Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf
- Fokus Hämatologie/Onkologie
- Zukünftig auch seltene neurologische Erkrankungen
- Deutschland als Hub Europe für internationale klinische Studien
- KI als Chance: Transformation aktiv gestalten
Die Servier Deutschland GmbH feiert 2026 ihr 30-jähriges Bestehen. Seit drei
Jahrzehnten steht der Standort München für die Bereitstellung innovativer
Therapien und für langfristiges Engagement in Bereiche mit hohem medizinischem
Bedarf.
Servier in Deutschland: Tradition, Innovation und verantwortungsbewusstes
Handeln
Servier ist ein global agierendes, forschendes Pharmaunternehmen, das als
private Stiftung geführt wird. Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich
der kardiovaskulären Erkrankungen etabliert sich der französische Konzern heute
als maßgeblicher Innovator in der Hämatologie und Onkologie und baut seine
Expertise in der Neurologie konsequent aus.
1996 in München gegründet, verantwortet die Servier Deutschland GmbH zentrale
Aktivitäten auf dem deutschen Markt. Gemeinsam mit der im Jahr 1985 gegründeten
Servier Forschung und Pharma-Entwicklung GmbH verbindet Servier in Deutschland
klinische Forschung mit patientenorientierter Versorgung.
"30 Jahre Servier Deutschland - das sind drei Jahrzehnte voller Engagement,
starkem Zusammenhalt und gemeinsamer Erfolge. Zusammen mit Patientinnen und
Patienten arbeiten wir daran, Krankheiten zu lindern oder zu heilen und die
Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern", sagt Oliver Kirst, Managing
Director der Servier Deutschland GmbH und Vorsitzender des Bundesverbandes der
Pharmazeutischen Industrie (BPI). "Durch Tradition, Innovation und
verantwortungsbewusstes Handeln gestaltet Servier als Unternehmen eine
nachhaltige Zukunft, ohne darüber seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Mit
dem langfristigen Fokus auf den Geschäftsbereich Hämatologie/Onkologie, dem
Aufbau von Strukturen in der Neurologie, einer konsequenten KI-Transformation
und wegweisenden Produkteinführungen sind wir bestens für eine erfolgreiche
Zukunft aufgestellt."
Oliver Kirst fügt hinzu: "Wir bekennen uns klar zum Standort Deutschland und
sind als Leitindustrie Innovationstreiber, Wirtschaftsmotor und ein Garant für
eine hochwertige Arzneimittelversorgung. Dazu sind wir auch zukünftig auf
verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen."
Servier erzielt weltweit rund ein Drittel der Umsatzerlöse in der
Hämatologie/Onkologie. Die deutsche Tochtergesellschaft fokussiert sich noch
stärker auf diese Therapien und generiert rund 90 Prozent ihrer Umsätze in
diesem Bereich. Derzeit ist Servier Deutschland umsatzbezogen die drittgrößte
und am stärksten wachsende Landesgesellschaft weltweit.
Führungsrolle in seltenen onkologischen Erkrankungen konsequent ausgebaut
Servier hat sich in den letzten zehn Jahren mit Übernahmen von
Geschäftsbereichen, dem Auf- und Ausbau weltweiter Vertriebs- und
Forschungsstrukturen sowie der Bereitstellung von innovativen Medikamenten zu
einem führenden Innovator im Bereich seltener Erkrankungen in der
Hämatologie/Onkologie entwickelt.
Ein wichtiger Meilenstein dieser Ausrichtung ist die im September 2025 erfolgte
EU-Zulassung einer neuartigen Therapie zur Behandlung bestimmter Hirntumoren,
die einen therapeutischen Paradigmenwechsel darstellt. Für betroffene
Patientinnen und Patienten steht damit erstmals seit mehr als 25 Jahren eine
neue und zielgerichtete Therapie in dieser Indikation zur Verfügung.
International baut Servier die Aktivitäten in der Onkologie konsequent weiter
strategisch aus: Im April 2026 gab das Unternehmen die formale Übernahme des
US-Biotechnologie-unternehmens Day One Biopharmaceuticals in Höhe von rund 2,5
Milliarden US-Dollar bekannt. Day One verfügt in den USA über eine zugelassene
Therapie für eine bestimmte Form von Hirntumoren bei Kindern und entwickelt
weitere Behandlungsoptionen für seltene Krebserkrankungen. Mit der Transaktion
stärkt Servier seine Position im Bereich der zielgerichteten onkologischen
Therapien und erweitert die F&E-Pipeline um Programme in unterschiedlichen
Entwicklungsphasen - von der Präklinik bis hin zu Phase-3-Studienprogrammen.
Parallel treibt Servier den Ausbau seiner hämatologischen und onkologischen
Forschung mit derzeit rund 30 onkologischen Forschungsprojekten voran.
Stiftungsmodell: Unabhängigkeit als strategischer Hebel
Die langfristige Ausrichtung und das Engagement in Therapiegebieten mit hohem
medizinischem Bedarf stehen im engen Zusammenhang mit der Eigentümerstruktur von
Servier. Das 1954 in Frankreich gegründete Unternehmen befindet sich seit 2014
im Stiftungsbesitz unter Leitung des Präsidenten Olivier Laureau. Im Fokus steht
eine langfristig ausgerichtete Unternehmensentwicklung. Die Unabhängigkeit vom
Kapitalmarkt ermöglicht es Servier, seine Gewinne in die Entwicklung innovativer
Therapien zu reinvestieren, auf Indikationen mit hohem Patientennutzen zu
fokussieren und Innovationsprojekte langfristig voranzutreiben.
Servier ist global aufgestellt und beschäftigt als zweitgrößtes
Pharmaunternehmen Frankreichs über 20.000 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr
2024/25 erwirtschaftete das Unternehmen in über 130 Ländern Umsatzerlöse in Höhe
von 6,9 Milliarden Euro.
Robuste F&E-Pipeline durch Forschung, Kooperationen und Startup-Investments
Die aktuelle F&E-Pipeline umfasst rund 60 Forschungsprojekte.
Forschungsstandorte u.a. in Paris-Saclay, Boston und Kopenhagen gewährleisten
einen hohen Innovationsgrad. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch den im Januar
2026 aufgesetzten Servier Venture Fund, in dem 200 Millionen Euro zum Investment
in Start-ups in den Bereichen Onkologie und/oder Neurologie bereitgestellt
werden. Die erste Investition erfolgte im Mai 2026 in die britische
Biotech-Firma Cytospire Therapeutics im Rahmen einer
83-Millionen-USD-Finanzierungsrunde. Cytospire entwickelt neuartige Antikörper
zur gezielten Krebsbekämpfung.
Des Weiteren bietet Servier mit einem Start-up-Inkubator als eigenständigen
Bereich im Servier-Innovationszentrum Paris-Saclay aktuell 16 Start-ups eine
integrierte Forschungsumgebung, um Zugang zu Laboren, Mentoring und
wissenschaftlichem Austausch zu erhalten. Dieses Modell ermöglicht Servier einen
frühen Zugang zu neuen wissenschaftlichen Ansätzen und Technologien sowie zu
vielversprechenden Projekten in der frühen Wirkstoffentwicklung.
Milliarden-Übernahme in der Neurologie
Um sich zukünftig auch als innovativer Partner in der Neurologie zu
positionieren, baut Servier seine Aktivitäten im Bereich seltener neurologischer
Erkrankungen konsequent aus. Ein maßgeblicher Meilenstein auf diesem Weg ist die
am 1. Juni 2026 angekündigte Übernahme des Muskeldystrophie-Geschäfts von
Edgewise Therapeutics mit frühen und fortgeschrittenen Programmen in seltenen
neuromuskulären Erkrankungen, darunter Becker- und Duchenne-Muskeldystrophie.
Die Transaktion umfasst ein Volumen von bis zu 2,65 Milliarden US-Dollar.
Europa-Verankerung stärkt Qualität und Versorgungssicherheit
In Zeiten, in denen Lieferfähigkeit und hohe Qualitätsstandards zu einem
essenziellen Thema werden, produziert Servier rund 96 Prozent der
pharmazeutischen Grundstoffe seiner Original-Medikamente (exkl. Onkologie) in
Frankreich. Unser Anspruch: Eine qualitative und verlässliche Versorgung mit
Arzneimitteln in Europa sicherzustellen.
Mit der "Servier 2030" Strategie, einer langfristigen Unternehmensstrategie zur
Verbesserung der Patientenversorgung, Förderung von Innovation, Stärkung des
internationalen Wachstums, langfristiger Übernahme einer besonderen
gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung sowie der Förderung von
Mitarbeiterengagement, richtet sich das Unternehmen weltweit für eine
erfolgreiche Zukunft aus.
Das 30-jährige Jubiläum in Deutschland fällt in eine Phase strategischer
Weiterentwicklung. Deutschland ist eine tragende Säule dieser Zukunftsstrategie:
als klinischer Entwicklungs-standort, als drittgrößter onkologischer Markt und
als verlässlicher Pfeiler innerhalb eines europäischen Innovationsnetzwerks, das
Forschung, klinische Studien und Patientenversorgung eng miteinander verbindet.
Dieses Zusammenspiel aus europäischer Verankerung und einer
Innovationsstrategie, die bewusst auf Partnerschaften setzt, stärkt somit
langfristig auch den Standort Deutschland.
KI als Chance: Transformation als "Digital Performer" aktiv gestalten
Ein weiterer zentraler Baustein der "Servier 2030" Strategie ist der gezielte
Einsatz künstlicher Intelligenz, sowohl durch eigene Initiativen als auch durch
Technologiepartnerschaften. KI als Innovationshebel soll zukünftig entlang der
gesamten pharmazeutischen Wertschöpfungs-kette zum Einsatz kommen: von
KI-gestützter Wirkstoffentwicklung, Moleküldesign, Präzisionsmedizin und
Biomarker-Analyse bis hin zu klinischen Studien, von Produktion und Lieferkette
bis zu Marketing und Patienteninteraktion. Forschung soll beschleunigt, komplexe
Daten sollen besser nutzbar gemacht und medizinische Innovation schneller,
präziser und personalisierter vorangebracht werden.
Servier gestaltet diese Transformation bereits heute aktiv und
verantwortungsvoll - getragen von menschlicher Expertise, strategischem Denken
und einem klaren Fokus auf den Nutzen für Patientinnen und Patienten.
Über Servier: Innovationen für Patient:innen
Servier ist ein global agierendes und forschendes Pharmaunternehmen, das als
private Stiftung geführt wird. Gegründet, um uns der Gesundheit und dem Wohl von
Patient:innen zu verpflichten, binden wir die Bedürfnisse von Patient:innen von
der Forschung und Entwicklung bis hin zur Bereitstellung unserer Medikamente mit
ein.
Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich kardiovaskulärer und venöser
Erkrankungen verfolgt Servier das Ziel, sich als maßgeblicher Innovator noch
stärker in der Hämatologie/Onkologie zu etablieren und in der Neurologie zu
entwickeln.
Der Konzern beabsichtigt, zielgerichtete Therapien anzubieten, insbesondere bei
seltenen onkologischen und neurologischen Erkrankungen, und investiert rund 20
Prozent seiner Pharma-Umsatzerlöse in Forschung und Entwicklung.
Servier hat seinen Hauptsitz in Frankreich, beschäftigt mehr als 20.000
Mitarbeitende und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/2025 Umsatzerlöse in
Höhe von 6,9 Milliarden Euro in mehr als 130 Ländern.
In der 1996 in München gegründeten deutschen Niederlassung werden innovative
Therapien insbesondere in der Hämatologie/Onkologie vertrieben.
Weitere Informationen finden Sie auf http://www.servier.de/ und
https://servier.com/en/ . Folgen Sie uns auf LinkedIn
(https://de.linkedin.com/company/servier-deutschland) und/oder auf unseren
globalen Social-Media-Kanälen: LinkedIn
(https://www.linkedin.com/company/servier/) , Facebook
(https://www.facebook.com/Servier/) , X (https://x.com/servier?lang=fr) ,
Instagram (https://www.instagram.com/servier_group/) .
Pressekontakt:
Arnd Prilipp, Leitung Unternehmenskommunikation
Tel +49 (0)89 570 95 145
E-Mail: mailto:arnd.prilipp@servier.com
Servier Deutschland GmbH
Elsenheimerstraße 53 - 80687 München - Deutschland
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/60008/6291467
OTS: Servier Deutschland GmbH
|