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Berlin (ots) - Wenn der Bundeskanzler heute mit den Sozialpartnern
zusammenkommt, geht es nicht nur um Strukturen und Systeme - es geht um die
Menschen in diesem Land. Aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege ist die Erwartung
an die Bundesregierung deshalb eindeutig: Reformen dürfen keine neuen sozialen
Härten schaffen und müssen sicherstellen, dass Menschen weiterhin verlässlich
versorgt und unterstützt werden.
Das Treffen bietet der Bundesregierung die Chance, den gesellschaftlichen
Zusammenhalt sichtbar zu stärken. Dafür braucht es Reformen, die soziale
Infrastruktur sichern, Investitionen ermöglichen und Belastungen fair verteilen
- besonders für diejenigen, die ohnehin wenig Spielraum haben.
Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege verstehen sich als zentrale Säule des
Sozialstaats und als verlässliche Partner des Staates. Tag für Tag sorgen sie
dafür, dass Millionen Menschen Zugang zu Unterstützung, Beratung, Pflege und
Teilhabe erhalten.
"Die Erwartungen an die Bundesregierung sind immens. Entscheidend ist jetzt,
dass Reformen die soziale Infrastruktur stärken und nicht zusätzlich unter Druck
setzen. Politische Entscheidungen müssen dazu beitragen, Stabilität zu sichern
und Verteilungskonflikte zu vermeiden - gerade in unteren Einkommensgruppen",
erklärt Achim Meyer auf der Heyde, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der
Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) .
Die aktuelle Lage zeigt deutlich: Reformen sind notwendig. Sie müssen jedoch so
gestaltet sein, dass sie keine neuen sozialen Härten erzeugen und bestehende
Ungleichheiten nicht weiter verschärfen. Besonders Menschen mit niedrigen
Einkommen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Andernfalls drohen
langfristige Schäden für die gesellschaftliche Stabilität.
Die Freie Wohlfahrtspflege erwartet, dass die Bundesregierung dieser
Verantwortung gerecht wird und die notwendigen Weichen stellt.
Pressekontakt:
Katrin Goßens
030 24089-121
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OTS: BAGFW e.V.
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