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Hamburg (ots) - Die meisten Hamburgerinnen und Hamburger sind mit ihrer
aktuellen Wohnsituation zufrieden. Gleichzeitig beobachten die Menschen die
Entwicklung des Mietniveaus mit großer Sorge und träumen mehrheitlich von
Wohneigentum. Drei Viertel wünschen sich eine ruhige Wohngegend im Grünen, mehr
Zimmer sowie Terrasse oder Balkon. Energetische Sanierungen sind den Hamburgern
wichtig, sie fordern hier aber als Ausgleich auch eine finanzielle Unterstützung
durch den Staat. Für das repräsentative Haspa Trendbarometer Wohnen wurden über
500 Hamburger vom Meinungsforschungsinstitut YouGov zu ihren Sorgen, Wünschen
und Plänen rund ums Thema Wohnen befragt.
Zufrieden mit Wohnsituation - große Sorgen vor steigenden Wohnkosten
Die große Mehrheit (78%) der Hamburger ist grundsätzlich (sehr) zufrieden mit
ihrer aktuellen Wohnsituation. Auch mit dem Wohnumfeld sind fast vier von fünf
der Befragten glücklich. Dass die Wohnung zu den eigenen Bedürfnissen passt,
bestätigen sogar 87%. Allerdings hält fast jeder zweite Befragte (47%) die
eigene Miete für (deutlich) zu hoch, lediglich 44% halten sie für angemessen.
Schon heute geben 60% zwischen 30% und 50% ihres Nettoeinkommens für Miete und
Nebenkosten aus, 16% sogar mehr als die Hälfte. Und damit deutlich mehr als von
Experten empfohlen. Eine Faustregel besagt, dass die Warmmiete nicht mehr als
30-40% des monatlichen Nettoeinkommens betragen sollte, um noch ausreichend
Budget für andere Ausgaben sowie für die Altersvorsorge zu haben.
Dass sich die Wohnkosten weiter spürbar erhöhen werden, ist für die Hamburger
gesetzt. 86% rechnen mit weiter steigenden Mieten in Hamburg. Jeder Zweite geht
sogar von einer starken Erhöhung aus. Da verwundert es nicht, dass die hohen
Wohnkosten 93% der Hamburger Sorgen machen - drei Viertel sogar (sehr) große.
Sie haben schlichtweg Angst, sich ihre Wohnung in Zukunft nicht mehr leisten zu
können.
"Die eigene Immobilie ist für viele Hamburgerinnen und Hamburger ein Lebenstraum
und wichtiger Baustein der Alterssicherung. Es entlastet den Mietmarkt und beugt
Altersarmut vor. Deshalb sollte Wohneigentum für deutlich mehr Menschen
realisierbar sein. Gerade für Familien braucht es hier aber Entlastungen, wie
einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für Ersterwerber von selbst genutzten
Immobilien", fordert Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa. "Die am
1.1.2026 in Kraft getretene neue Hamburgische Bauordnung, die das Bauen
schneller, einfacher und günstiger machen soll, ist ein richtiger und wichtiger
Schritt. Denn wir brauchen dringend neuen Schwung im Wohnungsbau. Für uns als
Haspa ist die Förderung von Wohnraum eines unserer wichtigsten Ziele. Von der
Finanzierung der Wohnungswirtschaft über die Begleitung unserer Kunden beim
Erwerb von Wohneigentum bis zu eigenen Projekten wie den Azubi-Apartments."
Sehnsuchtsort Wohneigentum
Dabei ist die Mehrheit der Hamburger der Auffassung, dass Kaufen auf lange Sicht
besser ist als Mieten. Das gilt besonders für die GenZ. Hier wünschen sich 75%
Wohneigentum. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen für die Befragten, dass sie
als wichtiger Baustein der Altersvorsorge dient (65%) sowie ein hohes Maß an
Gestaltungsfreiheit bietet (60%). Eine Mehrheit der Hamburger (53%) ist zudem
der Ansicht, dass Eigentum langfristig finanziell günstiger ist, als zur Miete
zu wohnen. Umgekehrt sehen das gerade einmal 13%.
Unterstützung durch Hausbank gewünscht
Was hält die Hamburger davon ab, Wohneigentum zu erwerben? Jeder Zweite glaubt,
sich auf absehbare Zeit die Finanzierung nicht leisten zu können. Für 35% sind
zudem die gestiegenen Kosten und die Verfügbarkeit von Handwerkern und Material
ein entscheidender Hinderungsgrund. Aber auch das hohe Maß an bürokratischem
Aufwand, eine aus ihrer Sicht unzureichende Förderung und ein unpassendes
Angebot hält die Hamburger davon ab, Wohneigentum zu erwerben. Von ihrer
Hausbank wünschen sich die Interessenten neben attraktiven Kreditkonditionen
(43%) vielfältige Unterstützung: von der Fördermittel-Beratung (38%) über Hilfe
bei der Immobiliensuche (19%), der Beratung zu energetischer Sanierung (18%) bis
hin zur Vermittlung von Handwerkern oder Gutachtern sowie der Ausstellung von
Energieausweisen (je 15%).
Hamburger erkennen hohe Bedeutung von energetischer Sanierung
Eine große Mehrheit von 75% misst der energetischen Sanierung von Gebäuden eine
hohe Bedeutung zu. 70% sehen aber auch den Staat in einer besonderen
Verantwortung und fordern die Politik auf, energetische Sanierungen stärker zu
fördern. Immerhin bei 36% der Befragten wurde in der aktuellen Wohnung bereits
eine solche Maßnahme durchgeführt - bei weiteren 8% liegt hierfür zumindest eine
konkrete Planung vor. Am weitesten verbreitet ist dabei eine Photovoltaik-Anlage
(26% vorhanden bzw. geplant), vor der Wärmepumpe und der E-Ladestation (jeweils
20%). Allerdings kennt nur jeder Vierte (26%) überhaupt den Energiestatus seiner
Wohnung/des Eigenheims. Die Anforderungen an die Energieeffizienz werden bei
Kaufentscheidungen immer wichtiger. Die Haspa bietet hier als Unterstützung eine
umfassende Beratung und Dienstleistung rund um die energetische Sanierung an.
Als erste Bank in Hamburg stellt sie mit dem Haspa Sanierungslotsen über die
Bereitstellung der Finanzierung und Fördermittel hinaus auch
Energiebedarfsausweise und persönliche Sanierungsfahrpläne aus und koordiniert
auf Wunsch sogar die praktische Umsetzung von Modernisierungsvorhaben.
Hamburg-Verbundenheit - Wunsch nach mehr Zimmern, mehr Grün, mehr Ruhe
Wenn es um die Frage geht, wo die Hamburger am liebsten wohnen würden, ist sich
eine deutliche Mehrheit (60%) einig: "dort, wo ich aktuell wohne". Die Hamburger
wohnen dabei am liebsten im Grünen. 36% der Befragten bevorzugen das oftmals
erschwinglichere Umland, 17% präferieren den Stadtrand. Wenig überraschend ist
daher auch das wichtigste Kriterium bei der Wohnlage. Für 75% der Hamburger ist
das vor allem "Ruhe" - fast gleichauf mit guten Einkaufsmöglichkeiten (72%).
Besonders wichtig sind ihnen auch Grünflächen und Parks (59%), Sicherheit (56%),
eine gute ÖPNV-Anbindung (53%) sowie die Nähe zum Arbeitsplatz (39%). Kultur-
und Freizeitangebote sowie Schulen und Kitas sind insgesamt für 23% bzw. 18% mit
ausschlaggebend - wer Kinder in entsprechendem Alter hat, gewichtet diesen Punkt
allerdings weit höher.
Balkon oder Terrasse wichtigstes Ausstattungsmerkmal
Bei der Ausstattung der neuen Wohnung oder des Hauses ist den Hamburgern das
Vorhandensein eines Balkons oder Terrasse besonders wichtig (57%). An Bedeutung
gewonnen hat - auch im Zuge von mobilem Arbeiten - die Verfügbarkeit von
schnellem Internet (55%). Auf dem Bronzerang: Garage oder Parkplatz. Aber auch
ein Garten (45%), Energieeffizienz (44%) und ein Keller (39%) sind wichtige
Auswahlkriterien. Dass die Wohnung altersgerecht ist und z.B. über einen
Fahrstuhl verfügt oder ebenerdig liegt, hat gleichfalls für 39% besondere
Relevanz. Eine moderne Ausstattung wünschen sich 36%, rund jeder Vierte wünscht
sich eine Badewanne (28%) und ein separates Arbeitszimmer (23%).
Pressekontakt:
André Grunert
Hamburger Sparkasse / Media Relations
Tel.: +49 40 3578 - 94817
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OTS: Haspa Hamburger Sparkasse AG
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