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Leipzig (ots) - Stromausfälle, brennende Kabel, lahmgelegte Industrieanlagen:
Seit Jahren verüben sogenannte "Vulkangruppen" Brandanschläge auf die kritische
Infrastruktur in Deutschland. Die neue "exactly"-Reportage "Linksextreme
Sabotage: Wie die "Vulkangruppen" Deutschlands Infrastruktur angreifen" geht der
Frage nach, wer hinter diesen Taten steckt, welche Ideologie sie antreibt. Sie
ist zu sehen ab dem 15. Juni 2026 in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek
.de/video/exactly/linksextreme-sabotage-wie-die-vulkangruppen-deutschlands-infra
struktur-angreifen/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8zNjk1NWZlMS1iZmY2LTQwN
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(https://www.youtube.com/@MDRInvestigativ) (17 Uhr) sowie am 17. Juni im
MDR-Fernsehen.
Angriffe auf Strom, Bahn und Industrie
Benjamin Arnold und Albrecht Radon rekonstruieren eine Serie von Anschlägen auf
Stromnetze, Bahntrassen und Industrieanlagen - vom Berliner Süden bis nach
Brandenburg. Immer wieder tauchen Bekennerschreiben auf, in denen die Täter ihre
Angriffe als "Notwehr" gegen das kapitalistische System oder den Raubbau an der
Natur rechtfertigen. Die Folgen treffen jedoch auch Unbeteiligte: Zehntausende
Haushalte ohne Strom, Pflegeeinrichtungen im Ausnahmezustand, millionenschwere
wirtschaftliche Schäden.
Großrazzien, jahrelange Ermittlungen und eine Belohnung in Millionenhöhe für
Hinweise, aber bislang gibt es keine Festnahmen. Die Szene kann sich offenbar
hermetisch abschotten. Die "Vulkangruppen" agieren konspirativ und hinterlassen
nur wenige verwertbare Spuren. Für die Recherche sprechen die Journalisten mit
Ermittlerinnen und Ermittlern, Extremismus-Expertinnen und -Experten, einer
ausgestiegenen linken Terroristin und Einsatzkräften. Sie zeichnen die
Entwicklung der Szene über mehr als 15 Jahre nach und analysieren
Bekennerschreiben mithilfe forensischer Linguistik.
Ideologie zwischen Klimakampf und Gewalt
Ein Schwerpunkt der Reportage liegt auf der ideologischen Entwicklung der
Vulkangruppen. Die Recherche zeigt, wie sich Motive, Sprache und Feindbilder
verändern - und wo Überschneidungen zu Teilen der Klimabewegung bestehen.
Gleichzeitig wird deutlich, wo die Grenze zwischen zivilem Protest und
extremistischer Gewalt verläuft. Historische Einordnungen zeigen Muster in der
politischen Radikalisierung.
In einem abgesicherten Experiment überprüfen die Reporter, wie leicht sich im
Internet frei zugängliche Sabotage-Anleitungen umsetzen lassen. Das Ergebnis ist
beunruhigend: Mit einfachsten Mitteln lässt sich erheblicher Schaden anrichten.
Die Reportage wirft damit auch die Frage auf, wie gut die kritische
Infrastruktur in Deutschland geschützt ist - und wie gefährlich offen
zugängliche Sabotage-Anleitungen im Netz sein können.
Sie ist zu sehen ab dem 15. Juni 2026 in der ARD Mediathek und bei YouTube (17
Uhr) sowie am 17. Juni im MDR-Fernsehen (20.45 Uhr).
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
mailto:kommunikation-desk@mdr.de
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