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Berlin (ots) - Mit rund 1300 Teilnehmer*innen aus Krankenhauspharmazie,
Wissenschaft, Gesundheitswesen und Industrie ging am vergangenen Samstag der 51.
Wissenschaftliche Jahreskongress des Bundesverbandes Deutscher
Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. in Düsseldorf zu Ende.
Unter dem Motto "Zukunft der Arzneimitteltherapiesicherheit - Junge Ideen für
die Krankenhauspharmazie" diskutierten die Teilnehmer*innen drei Tage lang
aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Arzneimitteltherapiesicherheit,
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, klinische Pharmazie, Krisenresilienz
sowie die Zukunft der stationären Arzneimittelversorgung.
Neben dem umfangreichen wissenschaftlichen Programm mit Fachvorträgen, Workshops
und Posterpräsentationen standen insbesondere richtungsweisende Entscheidungen
der ADKA-Mitgliederversammlung im Mittelpunkt.
Neue Ämter stärken Nachwuchs und Wissenschaft
Erstmals in ihrer 115-jährigen Verbandsgeschichte hat die ADKA in ihrer
Mitgliederversammlung am 12. Juni 2026 eine Juniorpräsidentin gewählt. Mit der
Wahl von Laurette Reisdörfer (evangelisches Krankenhaus Köln-Kalk) setzt der
Verband ein deutliches Zeichen für die aktive Beteiligung des beruflichen
Nachwuchses an der strategischen Weiterentwicklung der Krankenhauspharmazie. Das
neu geschaffene Amt soll jungen Krankenhausapotheker*innen eine stärkere Stimme
innerhalb der Verbandsstrukturen geben und den Generationendialog fördern. Mit
dieser Wahl endet die Präsidiumstätigkeit von Kim Green (Klinikum Oldenburg)
satzungsgemäß. Nach insgesamt fünfeinhalb Jahren im Präsidium, darunter zwei
Jahre als Präsident, scheidet er aus dem Führungsgremium des Verbandes aus.
Ebenfalls erstmals wurde der Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats der ADKA
gewählt. Die Mitgliederversammlung bestimmte PD Dr. Claudia Langebrake
(Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) in dieses Amt. Die ADKA stärkt damit
ihre wissenschaftliche Ausrichtung und schafft eine noch engere Verzahnung von
Forschung, Versorgungspraxis und Verbandsarbeit.
Darüber hinaus wählten die Mitglieder Vorsitzende für fünf Fachausschüsse der
ADKA : Ausschuss Antiinfektive Therapie (PD Dr. Christina König, Hamburg),
Ausschuss Aus-, Fort- und Weiterbildung (Stefanie Kuntze, Münster), Ausschuss
Intensivmedizin und Klinische Ernährung (Patryk Mysior, Köln), Ausschuss
Psychiatrie und Neurologie (Dr. Pamela Reißner, Bad Homburg) und Ausschuss
Strategisches Management (Lisa Langehegermann, Dortmund). Die Ausschüsse bilden
das fachliche Fundament der Verbandsarbeit und entwickeln Empfehlungen, Projekte
und wissenschaftliche und praktische Fortbildungs-Aktivitäten für die
Krankenhauspharmazie in Deutschland.
"Die Zukunft der Krankenhauspharmazie entsteht durch wissenschaftliche
Exzellenz, innovative Ideen und deren Umsetzung vor Ort" , betonte
ADKA-Präsident Dr. Jochen Schnurrer. "Für die zukünftige Entwicklung unseres
Verbandes haben wir mit den diesjährigen Wahlen wichtige Weichen gestellt."
Wissenschaftlicher Austausch und wichtige Impulse für die Praxis
Der Kongress verdeutlichte erneut die zentrale Rolle der
Krankenhausapotheker*innen für eine sichere, wirksame und wirtschaftliche
Arzneimitteltherapie. Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Programms standen
aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen wie der Einsatz von Künstlicher
Intelligenz in der Krankenhauspharmazie, Strategien zur Bewältigung von
Lieferengpässen, innovative klinisch-pharmazeutische Dienstleistungen sowie neue
Konzepte der interprofessionellen Zusammenarbeit. Die zahlreichen Fachvorträge,
wissenschaftlichen Kurzpräsentationen und Posterbeiträge spiegelten die hohe
Innovationskraft und wissenschaftliche Qualität der Krankenhauspharmazie wider.
Besondere Anerkennung fanden herausragende Leistungen aus Forschung und Praxis
bei der Verleihung der ADKA-Wissenschaftspreise. Für zusätzliche Impulse sorgte
die erstmalige Durchführung eines Science Slams. Die Verbindung aus
wissenschaftlicher Exzellenz, Kreativität und Unterhaltung begeisterte die
Teilnehmer*innen und machte das neue Format zu einem der Höhepunkte des
Kongresses. Zugleich bot die begleitende Ausstellung der Industriepartner
wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen für
die Krankenhausversorgung.
"Die Krankenhauspharmazie steht für Innovation, Patientensicherheit und
Versorgungsqualität. Der Jahreskongress hat einmal mehr gezeigt, mit wie viel
Expertise, Kreativität und Gestaltungswillen unsere Mitglieder die Zukunft der
Arzneimitteltherapie voranbringen", erklärte ADKA-Geschäftsführer Christopher
Jürgens.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahreskongresses unterstreicht die ADKA
erneut ihre Rolle als Berufsverband, wissenschaftliche Fachgesellschaft und
zentrale Plattform für Innovationen in der Krankenhauspharmazie.
Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. vertritt die
Interessen von mehr als 90% der in Deutschland tätigen
Krankenhausapotheker*innen. Er ist zugleich Berufsverband und wissenschaftliche
Fachgesellschaft. Ausdrückliches Ziel der ADKA ist die wirksame, sichere und
wirtschaftliche Arzneimitteltherapie aller Patient*innen, die in deutschen
Krankenhäusern behandelt werden. Die ADKA setzt sich dafür ein, die Qualität der
Arzneimitteltherapie im Krankenhaus und an den Sektorengrenzen kontinuierlich zu
optimieren, Risiken zu minimieren und für die Patient*innen ein größtmögliches
Maß an Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu erreichen.
Pressekontakt:
Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V.
Alt-Moabit 96 | 10559 Berlin
Christopher Jürgens | Geschäftsführer
Mail: mailto:gs@adka.de
Telefon: 030/3980 8752
Alle Informationen unter http://www.adka.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/54292/6294590
OTS: ADKA Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker
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