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Berlin (ots) - Den heute bekannt gewordenen Entwurf zur Änderung des
Arbeitszeitgesetzes kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes:
"Der Referentenentwurf des BMAS zur Reform des Arbeitszeitgesetzes bricht das
Versprechen des Koalitionsvertrags. Statt mehr Spielraum bringt er den Betrieben
neue Pflichten, höhere Kosten und tiefes Misstrauen. Der Entwurf muss komplett
überarbeitet werden, denn er knüpft die Anpassung der Höchstarbeitszeit an
tarifliche Regelungen. Genau diese Verknüpfung schließt der Koalitionsvertrag
ausdrücklich aus.
Die neue Pflicht zur Arbeitszeiterfassung trifft Unternehmen jeder Größe und
alle Beschäftigten. Versprochen war Flexibilität, geliefert wird die Stechuhr
für alle und den bürokratischen Aufwand tragen am Ende die Betriebe. Und die
Kostenschätzung des Ministeriums ist mit 450 Euro pro Betrieb schlichtweg
illusorisch. Sie blendet aus, dass viele Beschäftigte für die Erfassung erst
technisch ausgestattet werden müssten.
Unsere Forderung an das BMAS ist klar: zurück zum Koalitionsvertrag. Echte
Flexibilität statt neuer Bürokratie und deutlich mehr Vertrauen in das
Miteinander von Beschäftigten und Arbeitgebern."
Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
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