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Frankfurt am Main (ots) -
- Im Jahr 2025 bezog NESCAFÉ mehr als die Hälfte seines Rohkaffees von
Landwirt:innen, die auf regenerative Landwirtschaft1 setzten.
- Über 100.000 Kaffeebäuerinnen und -bauern in 15 Ländern wurden 2025 zu
regenerativer Landwirtschaft, betriebswirtschaftlichen Themen und sozialen
Aspekten geschult, unterstützt von mehr als 1.600 NESCAFÉ Plan Agronom:innen
und Mitarbeitenden.
- Der Fortschrittsbericht 2025 wurde auf die gesamte Wertschöpfungskette von
NESCAFÉ erweitert: von Anbau über Produktion und Distribution bis hin zu
Verpackung und sozialen Auswirkungen.
Laut dem heute veröffentlichten Fortschrittsbericht zum NESCAFÉ Plan 2030 (https
://www.nestle.com/sites/default/files/2026-06/nescafe-plan-2030-progress-report-
2025.pdf) bezog NESCAFÉ im Jahr 2025 53 % seines Rohkaffees von Landwirt:innen,
die auf ihren Farmen regenerative Landwirtschaft einsetzten. Der Anstieg ist vor
allem darauf zurückzuführen, dass mehr Kaffee von diesen Farmen bezogen wurde
und die Programme vor Ort ausgeweitet wurden. Mehr als 1.600 Agronom:innen sowie
Mitarbeitende unterstützten Kaffeebäuerinnen und -bauern in 15 Ländern mit
Schulungen und technischer Beratung zur regenerativen Landwirtschaft.
Gleichzeitig entwickelte NESCAFÉ seinen Beschaffungsansatz weiter, um gezielt
mehr Kaffee von Farmen mit regenerativen Praktiken zu beziehen.
Der NESCAFÉ Plan 2030 stellt regenerative Landwirtschaft in den Mittelpunkt, um
Anbaumethoden weiterzuentwickeln und die Kaffeeversorgung resilienter2 zu machen
- zum Nutzen von Landwirt:innen und ihren Anbauflächen. Maßnahmen wie
Agroforstwirtschaft, Zwischenfruchtanbau und optimierte Düngung können die
Bodengesundheit verbessern und Erträge langfristig stabilisieren. Auch
Mischkulturen eröffnen zusätzliche Einkommensquellen und helfen, das Einkommen
der Landwirt:innen breiter aufzustellen. Im Jahr 2025 reduzierte NESCAFÉ die
Treibhausgasemissionen aus dem Rohkaffee im Vergleich zum Basisjahr 2018 um 18,3
%.
"Mehr als die Hälfte unseres Rohkaffees stammte 2025 von Landwirt:innen, die auf
regenerative Landwirtschaft setzen. Das ist ein wichtiger Meilenstein für
NESCAFÉ", sagt Antje Shaw, Head of Sustainability bei NESCAFÉ. "Das zeigt, wie
wir gemeinsam mit den Landwirt:innen daran arbeiten, regenerative Landwirtschaft
entlang unserer gesamten Kaffee-Lieferkette weiter auszubauen. Unser Ziel ist
es, sie in diesem Wandel zu unterstützen, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber
den Auswirkungen des Klimawandels zu stärken und langfristig die
Kaffeeversorgung für Nestlé zu sichern - einen zentralen Wachstumstreiber für
uns."
Da Kaffeepflanzen mit zunehmendem Alter weniger ertragreich werden und
anfälliger für die Auswirkungen des Klimawandels sind, gehen die Erträge
langfristig zurück. Nestlé unterstützt Kaffeebäuerinnen und -bauern dabei, ihre
Anbauflächen zu verjüngen und auf neue Kaffeesorten umzusteigen, die
widerstandsfähiger gegenüber Klimaveränderungen und Krankheiten sind. NESCAFÉ
verteilte 2025 20,3 Millionen Kaffeesetzlinge an Landwirt:innen.
Im gleichen Jahr wurden 94,3 % des NESCAFÉ Kaffees verantwortungsvoll
beschafft3. Das bedeutet: Die Rohkaffeechargen konnten bis zu identifizierbaren
Gruppen von Landwirt:innen zurückverfolgt werden und wurden unabhängig
zertifiziert oder verifiziert, im Einklang mit den Anforderungen von Nestlé an
eine verantwortungsvolle Beschaffung.
Über den Kaffeeanbau hinaus umfasst der Fortschrittsbericht 2025 erstmals auch
die Produktion, Distribution und Verpackung entlang der gesamten
Wertschöpfungskette von NESCAFÉ. Dabei entstehen die meisten CO2-Emissionen in
Produktion, Logistik und Verpackung. Im Jahr 2025 stammten bereits 98,6 Prozent
des in der NESCAFÉ Produktion verwendeten Stroms aus erneuerbaren Quellen - ein
wichtiger Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Der Bericht hebt zudem hervor, wie NESCAFÉ daran arbeitet, die Menschenrechte in
Kaffeeanbaugemeinschaften zu stärken, etwa durch klare Standards und
Prüfprozesse in der Lieferkette, die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit
Lieferanten sowie Partnerschaften, um die Wirkung vor Ort zu erhöhen.
Gemeinsam mit dem strategischen Partner Terre des Hommes entwickelte NESCAFÉ
2025 das "NESCAFÉ Plan Child Protection Framework", um den Schutz von Kindern in
Kaffee-Lieferketten weiter auszubauen. 2026 verlängerte NESCAFÉ zudem die
Partnerschaft mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), um
Arbeitsrechte entlang der Kaffee-Lieferkette weiter voranzubringen.
"Wir wollen dazu beitragen, Kinder heute wirksam zu schützen und ihnen bessere
Zukunftsperspektiven zu eröffnen", sagt Roy Tjan, Global Advisor für
Kinderrechte und Wirtschaft bei Terre des Hommes. "Unsere Partnerschaft mit
NESCAFÉ stärkt diesen Ansatz, indem sie die Aktivitäten des Unternehmens zum
Schutz von Kindern gezielt mit bestehenden Strukturen in den Gemeinschaften und
staatlichen Angeboten vor Ort verbindet."
"Evidenzbasierte und partizipative Ansätze sind entscheidend, um
Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern", sagt Ockert Dupper, Global
Programme Manager beim Vision Zero Fund der Internationalen Arbeitsorganisation.
"Partnerschaften wie die mit NESCAFÉ spielen eine zentrale Rolle dabei, diese
Ansätze wirksam und im größeren Maßstab umzusetzen."
Mit seinem ganzheitlichen Ansatz verfolgt der NESCAFÉ Plan 2030 das Ziel, eine
widerstandsfähige Kaffee-Lieferkette für die Zukunft zu schaffen.
Den Fortschrittsbericht 2025 lesen Sie hier (https://www.nestle.com/sites/defaul
t/files/2026-06/nescafe-plan-2030-progress-report-2025.pdf) .
1 In Einklang mit der Definition der Sustainable Agriculture Initiative Platform
versteht Nestlé unter "regenerativer Landwirtschaft" einen landwirtschaftlichen
Ansatz, der darauf abzielt, natürliche Ressourcen wie Böden, Wasser und
Biodiversität zu erhalten und wiederherzustellen. Gleichzeitig wird Kohlenstoff
in Böden und pflanzlicher Biomasse gebunden und die Lebensgrundlagen der
Landwirt:innen unterstützt.
2 Nach Definition der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten
Nationen (FAO) bezeichnet Resilienz die Fähigkeit, Krisen und Katastrophen
vorzubeugen, sie frühzeitig zu erkennen, ihre Auswirkungen abzufedern, und sich
zeitnah, effizient und nachhaltig von ihnen zu erholen. Dazu gehört auch,
Lebensgrundlagen zu schützen, wiederherzustellen und zu verbessern, insbesondere
angesichts auf Risiken für Landwirtschaft, Ernährung und Lebensmittelsicherheit.
3 Für Nescafé bedeutet verantwortungsvolle Beschaffung, dass Kaffeechargen bis
zur ersten Sammelstelle rückverfolgbar sind, die den jeweiligen
Erzeugergemeinschaften zugeordnet ist, in denen der Kaffee angebaut wurde. Zudem
werden sie unabhängig zertifiziert oder verifiziert und entsprechen den
Nachhaltigkeitsstandards, die als gleichwertig mit den Nestlé Responsible
Sourcing Core Requirements anerkannt sind. Dazu gehört die Einhaltung von
Umwelt- und Menschenrechtsanforderungen entlang der gesamten Lieferkette.
Beispiele dafür sind der Schutz der Land- und Ressourcenrechte indigener Völker
und lokaler Gemeinschaften sowie das Ziel, Entwaldung und die Umwandlung
natürlicher Ökosysteme in unserer Lieferkette zu vermeiden. Weitere Details sind
im Dokument "Reporting Scope and Methodology for ESG Key Performance Indicators"
im Non-Financial Statement 2025 von Nestlé veröffentlicht.
Pressekontakt:
Isabella Grünberger
Tel.: 069 / 6671 2389
E-Mail: mailto:Isabella.Gruenberger@de.nestle.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/34093/6297330
OTS: Nestlé Deutschland AG
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