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Berlin (ots) - "Dieser Referentenentwurf ist kein Schritt hin zu einer modernen
und flexiblen Arbeitszeitgestaltung, sondern ein weiterer Bruch mit den
Vereinbarungen des Koalitionsvertrags. Wer mehr Flexibilität verspricht und dann
neue Hürden aufbaut, verspielt Vertrauen. Beide Teile der Koalition müssen
endlich anfangen, die vereinbarten Reformen auch umzusetzen", fordert Dr. Dirk
Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen
(BGA) anlässlich des heute bekannt gewordenen Entwurfes zum Arbeitszeitgesetz.
Jandura weiter: "Der Groß- und Außenhandel ist auf praxistaugliche
Arbeitszeitregelungen angewiesen. Ob Schichtarbeit in Lager und Logistik,
Vertrauensarbeitszeit im Vertrieb, lange Anfahrtswege oder die Zusammenarbeit
mit internationalen Geschäftspartnern über verschiedene Zeitzonen hinweg - die
Realität unserer Unternehmen verlangt flexible Lösungen für Betriebe und
Beschäftigte. Genau deshalb haben die Koalitionspartner die Einführung einer
wöchentlichen Höchstarbeitszeit vereinbart. Das Bundesarbeitsministerium ist
ebenso an diese Vereinbarung gebunden wie alle anderen Ressorts", so der
Großhändler.
"Stattdessen koppelt der Entwurf selbst geringfügige
Flexibilisierungsmöglichkeiten an tarifvertragliche Regelungen und schließt
damit viele unserer kleinen und mittelständischen Unternehmen von vornherein
aus. Die vorgesehenen Dokumentationspflichten schaffen wieder einmal zusätzliche
Bürokratie, ohne einen erkennbaren Mehrwert für Beschäftigte oder Betriebe",
schließt Jandura.
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Iris von Rottenburg
Abteilungsleiterin Kommunikation
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Tel: 030/590099520
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OTS: BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e
.V.
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