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Berlin (ots) - Vom Deutschen Städtetag kommt die Forderung, die Anpassung an die
Hitze zur Pflicht zu machen.
Vizepräsident Uwe Conradt sagte am Freitag im rbb24 Inforadio, weil das aktuell
eine freiwillige Aufgabe ist, hätten die klammen Kommunen nicht genug Geld
dafür: "Im Großen ist es auch so, Klimaschutz, Klimaanpassung, Hitzevorsorge
sind keine kommunalen Pflichtaufgaben. Und das bedeutet bei uns eben auch, es
sind freiwillige Aufgaben. Die können nur aus den Geldern bezahlt werden, die am
Ende überhaupt noch übrigbleiben."
Zwar gebe es gute Förderprogramme, so Conradt, die kämen aber nicht überall an,
"weil wer nicht die Co-Finanzierung leisten kann, wer kein Personal hat für
Beantragung und Durchführung, der wird auch nicht die Förderprogramme nutzen."
Der Oberbürgermeister von Saarbrücken plädierte deshalb dafür, den Klimaschutz
und die Klimaanpassung zu einer Pflichtaufgabe zu machen. "Und dann müssen
entsprechend auch die Gelder bereitgestellt werden. Das ist das Prinzip, wer
bestellt, bezahlt."
Das Interview können Sie hier nachhören: Interview - Conradt (CDU) fordert
Umdenken beim Hitzeschutz in Städten | rbb24 Inforadio (https://www.inforadio.de
/rubriken/interviews/2026/06/26/hitzeschutz-staedte-nothilfe-massnahmen-uwe-conr
adt.html)
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