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München/Linz (ots) - Wie suchen deutsche Konsument*innen online nach
Produktinformationen und welche Rolle spielt dabei der Aufstieg der Künstlichen
Intelligenz? Dieser Frage ging der Marketing-Technologie-Anbieter CELUM
gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TQS im Rahmen einer kürzlich
durchgeführten Umfrage auf den Grund. Dabei zeigte sich, dass Künstliche
Intelligenz bei der Produktsuche heute schon eine wichtige Informationsquelle
ist: 29,4 % der Befragten lesen die KI-Zusammenfassungen von Google und 29,7 %
greifen auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück.
Wie so viele Lebensbereiche wird auch das menschliche Kaufverhalten maßgeblich
von Künstlicher Intelligenz beeinflusst. Vor allem bei der Suche nach Produkten
und Informationen zu diesen spielt KI bereits eine wichtige Rolle, wie eine
kürzlich von CELUM und TQS durchgeführte, repräsentative Umfrage ergab. Denn
sowohl KI-Chatbots als auch automatisch generierte KI-Zusammenfassungen der
Google-Suche werden hierfür von etwa drei von zehn Deutschen eingesetzt. Beide
Varianten sind bei Frauen beliebter als bei Männern (KI-Chatbot: 31 % vs. 28,4
%; KI-Zusammenfassung: 31,4 % vs. 27,4 %).
Junge Menschen suchen diverser
Wenig überraschend ist die KI-Nutzung unter jüngeren Menschen am verbreitetsten.
Unter den 16- bis 29-Jährigen suchen etwa vier von zehn mittels KI-Chatbots
(42,7 %) und ein Drittel in KI-Zusammenfassungen (33,9 %) nach
Produktinformationen. Mit steigendem Alter nimmt vor allem die Verwendung von
KI-Chatbots zu diesem Zweck deutlich ab, die unter Personen zwischen 50 und 65
Jahren nur noch von jedem*r Sechsten (15,9 %) genutzt werden.
Neben der KI-Nutzung sinkt auch die Anzahl der unterschiedlichen digitalen
Kanaltypen, über die Produktinformationen eingeholt werden, stetig mit dem
Alter. Mit 57,7 % nutzt von den 16- bis 29-Jährigen mit Abstand der größte
Anteil hierfür auch Social Media. Danach folgen die 30- bis 39-Jährigen mit 42,8
%. Bei klassischen Suchmaschinen sieht es hingegen anders herum aus: Deren
Bedeutung nimmt mit steigendem Alter kontinuierlich zu.
"Agentic Commerce" noch am Anfang
"Wir stehen erst am Beginn der Ära des 'Agentic Commerce', also der
kund*innenseitigen Nutzung von KI im Kaufprozess. Aktuell kommt sie vorrangig in
der Produktsuche zum Einsatz. In Zukunft ist aber davon auszugehen, dass uns
KI-Agenten auch die Entscheidung und den Kauf abnehmen werden", erklärt
Alexandra Vetrovsky-Brychta, Chief Growth Officer von CELUM. Unternehmen
empfiehlt sie: "Marken und Händler müssen die Inhalte zu ihren Produkten schon
jetzt so aufbereiten, dass diese von der KI gefunden, verstanden und
schlussendlich empfohlen beziehungsweise gekauft werden. Wer den Content nicht
für Maschinen strukturiert, wird in der Entscheidungslogik der Agenten schlicht
nicht mehr stattfinden."
KI-Nutzung steigt mit Einkommen und Bildung
Neben dem Alter lassen sich auch durch andere demographische Merkmale
Unterschiede im Suchverhalten erkennen. So informieren sich jeweils vier von
zehn Abiturient*innen per KI-Chatbot beziehungsweise KI-Zusammenfassung über
Produkte. Bei Menschen ohne Abitur macht das hingegen jeweils nur ein Viertel.
Gleichzeitig zeigt sich bei vier der fünf untersuchten Kanaltypen (klassische
Google-Suche, Hersteller-/Händlerwebsites, KI-Chatbots, KI-Zusammenfassungen)
ein klarer positiver Zusammenhang zwischen Einkommen und Verwendung. Bei Social
Media liegen die Höchstwerte hingegen in der mittleren Einkommensschicht.
Berlin führt bei KI-Suche
Vergleicht man die einzelnen Bundesländer miteinander, fällt auf, dass im Osten
tendenziell weniger verschiedene Kanaltypen zum Einsatz kommen. Ausnahmen sind
Brandenburg und die Bundeshauptstadt Berlin, die bei der KI-Nutzung ganz vorne
liegt. Je ein Drittel nutzt hier KI-Chatbots beziehungsweise
KI-Zusammenfassungen zur Produktsuche. Vergleichbare Zahlen liefern
diesbezüglich Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg. Im Saarland sucht zwar nur
jeder Sechste per Chatbot, dafür liest aber die Hälfte KI-Zusammenfassungen. Die
Schlusslichter bei der KI-Nutzung sind Bremen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Über die Studie
Die Ergebnisse stammen aus einer Mehrthemenumfrage (Omnibusumfrage), die von TQS
Research & Consulting im Auftrag von CELUM durchgeführt wurde. Die Erhebung
erfolgte im Zeitraum vom 27. März bis zum 17. April 2026 mithilfe der Methode
CAWI (Computer Assisted Web Interviews). Befragt wurden 1.000 Personen im Alter
von 16 bis 65 Jahren, repräsentativ für Deutschland nach Geschlecht, Alter,
Bundesland und Bildungsstand. Mehrfachantworten waren möglich.
Über CELUM
CELUMs Product Content Management und Brand Management Software as a Service
erlaubt es großen Marketing-, Brand- und Produkt-Teams überzeugende Erlebnisse
zu erschaffen, indem sie Content aller Art erstellen, genehmigen, verwalten und
in jedem Kanal nutzbar machen und dessen Wirkung analysieren können - und das
vollständig skalierbar mit KI als Motor. Die Plattform bietet: Das einzige
Produkt Content Management für die anspruchsvollsten Szenarien in Handel und der
verarbeitenden Industrie. Das einzige Brand Management speziell für Multibrands
und die verarbeitende Industrie. Mehr auf http://www.celum.com .
Pressekontakt:
CELUM GmbH
Isabel Stingl
Telefon: +43 664 80083177
E-Mail: mailto:isabel.stingl@celum.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182916/6304021
OTS: CELUM GmbH
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