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Berlin (ots) - Neue Erhebungen zur strategischen Ausrichtung deutscher
Unternehmen zeigen eine alarmierende Entwicklung: Immer mehr Betriebe verlagern
Investitionen, Forschung und Produktion systematisch ins Ausland. Laut aktuellen
Unternehmensbefragungen planen bis zu 60 Prozent der Industrieunternehmen einen
Stellenabbau am Standort Deutschland; bereits kurzfristig könnten bis zu 100.000
Arbeitsplätze wegfallen. Diese Entwicklung fällt in eine Phase, in der die
Bundesregierung im Koalitionsausschuss grundlegende Reformentscheidungen in den
Bereichen Rente, Steuern und Gesundheit vorbereiten will. Eine kohärente
wirtschaftspolitische Strategie, die für eine Stärkung der Wirtschaft und
Entlastung der Bürger notwendig wäre, ist nicht ansatzweise erkennbar.
Hierzu erklärt die Bundessprecherin der AfD, Alice Weidel:
"Die Verlagerung von Produktion, Investitionen und Arbeitsplätzen ins Ausland
ist ein unmissverständliches Signal: Deutschland industrielle Basis zerfällt in
einem dramatischen Tempo direkt vor unseren Augen. Selbst Traditionsunternehmen
fliehen vor der wirtschaftspolitischen Fehlsteuerung dieser Bundesregierung.
Hohe Energiepreise, eine überbordende Regulierung und eine international nicht
mehr wettbewerbsfähige Steuer- und Abgabenlast entziehen dem Standort
Deutschland die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung. Anstatt die
versprochene Wirtschaftswende einzuleiten hat Friedrich Merz zusammen mit der
SPD die wirtschaftsfeindliche Agenda der Vorgängerregierungen fortsetzt. Die
Folgen für Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand könnten
verheerender nicht sein.
Die von Merz geführte Bundesregierung zeigt nicht andeutungsweise in der Lage,
auf die gegenwärtigen wirtschaftspolitischen Herausforderungen angemessen zu
reagieren. Im Gegenteil: Der ideologische Konflikt innerhalb der Koalition führt
dazu, dass selbst die jetzt angekündigten Reformvorhaben weder strukturelle
Entlastungen bringen noch die Wettbewerbsfähigkeit stärken werden. Stattdessen
drohen Steuererhöhungen und neue Belastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer,
die den Deindustrialisierungsprozess weiter beschleunigen.
Deutschland steht längst an einem wirtschaftspolitischen Kipppunkt. Ohne eine
grundlegende Neuausrichtung hin zu marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen,
bezahlbarer Energie und international wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen wird
sich die Abwanderung von Industrie und Arbeitsplätzen weiter verstetigen.
Solange die Bundesregierung zentrale Strukturprobleme ignoriert und notwendige
Reformen durch undemokratische und arrogante Blockadehaltungen verhindert, wird
sich der industrielle Substanzverlust weiter beschleunigen und unseren
Wirtschaftsstandort nachhaltig massiv schädigen."
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