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München (ots) - Die Hitzewelle mit Temperaturen über 30 Grad hat für einen
deutlichen Anstieg der Autopannen gesorgt. Allein an den vergangenen zwei
Wochenenden musste die ADAC Pannenhilfe von Freitag bis Sonntag rund 70.000
Einsätze absolvieren. Insgesamt stieg das Pannenaufkommen während der elftägigen
Hitzeperiode bis zum Sonntag um über 20 Prozent.
Auch im Hochsommer ist die Batterie mit einem Anteil von über 40 Prozent die
Pannenursache Nummer eins. An zweiter Stelle landen Probleme mit dem Motor bzw.
Motormanagement mit rund einem Viertel aller Pannen. Daneben schlagen vor allem
Defekte in der Kühlung und Klimaanlage zu Buche. Das Pannenaufkommen in der
Bauteilgruppe "Kühlung, Heizung, Klima" ist im Sommer mit rund 13 Prozent
doppelt so hoch wie im restlichen Jahr. Klimaanlagen werden in der warmen
Jahreszeit häufiger genutzt. Besonders bei hohen Temperaturen muss der
Klimakompressor zudem deutlich mehr Leistung liefern. Passiert dies über einen
längeren Zeitraum - etwa bei längeren Fahrten - kann ein älterer Kompressor
überlastet ausfallen.
Gerade in Phasen mit hohem Pannenaufkommen empfiehlt der ADAC den digitalen
Notruf über die ADAC Pannenhilfe App oder Web-App. Dank der Ortungsfunktion wird
das Fahrzeug automatisch lokalisiert und der Hilfeprozess dadurch beschleunigt.
Von Januar bis Ende Juni wurden bereits über 500.000 Pannen digital gemeldet,
damit stieg der Anteil der digital gemeldeten Pannen im ersten Halbjahr 2026 auf
fast 27 Prozent. 2025 waren es noch 18,5 Prozent.
Der ADAC ist mit aktuell 22,8 Mio. Mitgliedern der größte Mobilitätsclub
Europas. Um die Pannen der Mitglieder kümmern sich bundesweit rund 1700 Gelbe
Engel der ADAC Straßenwacht sowie 550 Partnerunternehmen mit rund 5000
Fahrzeugen. Die Pannenhilfe ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089
20204000 sowie digital über die Pannenhilfe-App oder Web-App (adac.de) zu
erreichen.
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
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OTS: ADAC
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