|
Velbert/Frankfurt (ots) - Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht
sich mehr Orte, an denen Menschen unterschiedlicher Lebensrealitäten -
beispielsweise Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedliche Generationen
oder Menschen verschiedener kultureller Hintergründe - unkompliziert
zusammenkommen können. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Befragung von
OmniQuest im Auftrag von JDE Peet's, dem Unternehmen hinter der Kaffeemarke
Jacobs. Fast 85 Prozent der 1.000 Befragten sprechen sich ausdrücklich für mehr
solcher Begegnungsorte wie etwa inklusive Cafés oder Nachbarschaftstreffs aus.
Gleichzeitig fehlt es vielerorts an konkreten Angeboten - eine Lücke, die JDE
Peet's gemeinsam mit der Aktion Mensch mit der Initiative "Orte der Begegnung"
schließen möchte.
Großer Wunsch nach Begegnung - und eine Lücke im Alltag
Konkret stimmen 34,8 Prozent der Befragten der Aussage "voll" und weitere 50,1
Prozent "eher" zu, dass Deutschland mehr Orte braucht, an denen Menschen
unterschiedlicher Lebensrealitäten unkompliziert miteinander in Kontakt kommen
können.
Noch deutlicher fällt die Bewertung der Begegnungsorte selbst aus: Rund 92
Prozent halten solche öffentlichen Orte für wichtig, um den gesellschaftlichen
Zusammenhalt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu stärken (41,5 Prozent
"sehr wichtig", 50,5 Prozent "eher wichtig"). Doch dem Wunsch steht die Realität
gegenüber: Mehr als die Hälfte der Befragten kennt an ihrem Wohnort keine
ausreichenden öffentlichen Angebote, die ein selbstverständliches Miteinander
von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglichen. Besonders ausgeprägt ist
diese Lücke bei den über 30-Jährigen: In dieser Gruppe geben rund 58 bis 66
Prozent an, solche Treffpunkte nicht zu kennen.
Wie selten Begegnungen im Alltag tatsächlich stattfinden, zeigt ein weiterer
Befund der Studie: Jede*r Dritte hat nur selten oder nie eine längere
persönliche Begegnung mit einem Menschen mit Behinderung - 20,5 Prozent seltener
als einmal im Jahr, weitere 13,4 Prozent nie. Lediglich 6,8 Prozent erleben
einen solchen Austausch täglich. Beim Blick auf das Miteinander zeigen sich
zudem Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 65,6 Prozent der Männer
das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung als (sehr oder eher) gut
bewerten, sind es bei den Frauen nur 54,5 Prozent. Frauen sehen damit erkennbar
mehr Handlungsbedarf.
"Eine Tasse Kaffee kann der Anfang eines guten Gesprächs sein"
Für JDE Peet's und die Aktion Mensch sind die Ergebnisse Bestätigung und Auftrag
zugleich. "Eine Tasse Kaffee kann der Anfang eines guten Gesprächs sein.
Menschen setzen sich zusammen, teilen einen Moment und lernen einander kennen",
sagt Uschi Wagener, General Manager DACH bei JDE Peet's. "Genau deshalb passen
die Orte der Begegnung so gut zu uns und zu unserer Marke Jacobs. Die Studie
zeigt sehr deutlich, wie groß der Wunsch nach solchen Räumen ist - und wie oft
es im Alltag noch an ihnen fehlt. Denn echte Begegnungen schaffen Nähe und
können Barrieren abbauen."
Auch die Aktion Mensch sieht in den Zahlen einen klaren Handlungsauftrag.
"Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich zugehörig
fühlen und einander auf Augenhöhe begegnen", sagt Christina Marx, Sprecherin der
Aktion Mensch. "Die Ergebnisse machen deutlich, wie sehr sich die Menschen Orte
wünschen, an denen das selbstverständlich möglich ist. Begegnungsorte setzen
genau hier an: Sie schaffen Raum für Austausch, Unterstützung und Gemeinschaft
und stärken damit nicht nur die Teilhabe jedes Einzelnen, sondern auch Vertrauen
und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft."
Aus Erkenntnissen werden Orte: die Initiative "Orte der Begegnung"
Genau an diesem Bedarf setzt die gemeinsame Initiative "Orte der Begegnung" an:
JDE Peet's unterstützt mit seiner Marke Jacobs in Kooperation mit der Aktion
Mensch die Modernisierung und Weiterentwicklung inklusiver Begegnungsstätten.
Auf diese Weise konnten bereits drei Orte gefördert werden - das "Café Vielfalt"
in Henstedt-Ulzburg, das "café brand" in Bremen sowie zuletzt die neu gestaltete
Kontaktstelle der Sozialpsychiatrischen Gesellschaft Niederberg (SGN) in
Velbert, die Menschen mit und ohne Behinderung einen niedrigschwelligen Raum für
Beratung, Austausch und Gemeinschaft bietet. Weitere Orte sind bereits in
Planung.
Mit dem Engagement möchte JDE Peet's dazu beitragen, Orte zu stärken, an denen
Menschen unabhängig von Behinderung, Lebenssituation oder persönlichen
Geschichte willkommen sind - ganz im Sinne der großen Mehrheit, die sich laut
Studie genau solche Orte wünscht.
Über JDE Peet's
JDE Peet's ist das Unternehmen hinter der Kaffeemarke Jacobs. Jacobs Kaffee
steht seit mehr als 130 Jahren für Qualität, Genuss und gemeinschaftliche
Kaffeemomente. Das Unternehmen engagiert sich für gesellschaftliche
Verantwortung und unterstützt gemeinsam mit der Aktion Mensch Projekte, die
Begegnung und Inklusion fördern. Weitere Informationen unter
https://www.jacobskaffee.de .
Über die Aktion Mensch
Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich
in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als fünf
Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist,
die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu
verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu
fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch
jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen
Lotterieteilnehmer*innen. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt,
Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi
Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch. Weitere Informationen unter
https://www.aktion-mensch.de .
Pressekontakt:
André Schmidt,
Dederichs Reinecke & Partner,
Tel.: 040 20 91 98 223
E-Mail: mailto:andre.schmidt@dr-p.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182928/6305370
OTS: JDE Peet´s Deutschland
|