|
Straubing (ots) - Wieder eine tolle Idee zur Anerkennung der unentgeltlich
Dienst an der Gesellschaft Leistenden, ohne dass die klammen öffentlichen
Finanzen strapaziert werden müssen. Die Frage ist allerdings, ob es wirklich ein
Herzensanliegen von freiwilligen Feuerwehrleuten oder Helfern des Technischen
Hilfswerks ist, in ihrer Uniform an der Seite der Kollegen im Büro Vorgänge zu
bearbeiten. Am Fließband oder im Homeoffice macht das Ganze nur wenig Sinn. Der
hierzulande tief verwurzelte Glaube, dass Menschen in Uniform grundsätzlich ein
Stück edler seien als der ununiformierte Rest, mag für den einen oder anderen
ein Anreiz sein, einmal im Jahr erkennbar in (Ehren-)Amt und Würden am
Arbeitsplatz zu erscheinen. Wahrscheinlich aber dürfte sich der "Uniformtag"
bald in das auflösen, was er ist: eine weitere Luftnummer des politischen
Marketings. Es gäbe eine ganze Reihe von Maßnahmen zu verbesserten
Rahmenbedingungen, für die Ehrenamtliche wirklich dankbar wären.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/122668/6320294
OTS: Straubinger Tagblatt
|