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Berlin (ots) - Pflegeeinrichtungen in Berlin warten auf Zahlungen aus der Hilfe
zur Pflege in Millionenhöhe. Nach einer PwC-Studie belaufen sich die Außenstände
bundesweit auf mehr als eine halbe Milliarde Euro. Jedes fünfte Pflegeheim
wartet dabei auf Zahlungen von mehr als 100.000 Euro.
"Die Situation ist existenzgefährdend und sie ist seit Jahren bekannt.
Politische Verantwortungsübernahme? Fehlanzeige!", sagt der Berliner
Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
(bpa), Oliver Stemmann. "Die öffentliche Hand hat kein Personal, veraltete
Strukturen und kein Geld. Das alles kann aber nicht auf die Schultern der
Pflegeeinrichtungen und Pflegebedürftigen abgewälzt werden."
Nachdem die Bearbeitungszeiten für Anträge auf Hilfe zur Pflege teilweise auf
mehrere Jahre angestiegen sind, findet das Land weiterhin keine Lösung für das
Problem. "Wir gehen von Abschlagszahlungen bis zu Genehmigungsfiktionen jeden
zielführenden Weg mit", erklärt Stemmann. "Im besonders betroffenen Bezirk
Pankow gibt es nun für Rückfragen zu den Anträgen neue Öffnungszeiten. Nämlich
gar keine!" Jetzt sind die Türen für alle Antragstellerinnen und Antragsteller
sowie die betroffenen Einrichtungen vollständig verschlossen.
Die Bezirksämter sind offensichtlich mit der Lage überfordert. Jetzt muss sich
die Politik einschalten. Der im Jahr 2024 beschlossene Maßnahmenplan des
Landespflegeausschusses hat kaum bis keine Wirkung gezeigt", so Stemmann. "Die
Situation bei der Hilfe zur Pflege belastet viele Menschen in Berlin.
Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch. Sie müssen endlich konsequent umgesetzt
werden!"
Pressekontakt:
Margarete May, Leiterin der Landesgeschäftsstelle, Tel.: (030) 3 38 47 52 50,
www.bpa.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/17920/6323515
OTS: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
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