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Erftstadt (ots) - Mehr Strom verbrauchen und dafür Geld gutgeschrieben bekommen?
Was zunächst widersprüchlich klingt, ist im Strommarkt an manchen Tagen
tatsächlich möglich. Ein Potenzial, das für viele Unternehmen aber meist noch
ungenutzt bleibt, weil sie ihren Stromtarif vor allem nach Arbeitspreis,
Grundpreis oder Festpreis bewerten. Ob negative Börsenpreise am Ende wirklich
auf der Abrechnung ankommen, prüfen die wenigsten. Genau darin liegt das Problem
- und zugleich eine Chance für Gewerbekunden mit hohem oder flexiblem Verbrauch.
Hohe Stromkosten sind für viele Gewerbekunden längst Alltag. Gerade Betriebe mit
Maschinenparks, Batteriespeichern, Kühlung oder Ladeinfrastruktur suchen deshalb
nach Wegen, ihre Energiekosten besser zu steuern. Die Wunschvorstellung
betroffener Unternehmen liegt dabei auf der Hand: günstige Marktphasen gezielt
nutzen, Risiken begrenzen und nur für das bezahlen, was tariflich auch wirklich
fair weitergegeben wird. In der Praxis scheitert das jedoch oft an der
Vertragslogik. Denn ein dynamischer Tarif oder ein Spotmarkt-Tarif klingt zwar
nach Börsenvorteil, bringt aber wenig, wenn negative Preise nicht als Gutschrift
beim Unternehmen landen. "Wenn das nicht der Fall ist, verdient der
Energieversorger an genau dem Verbrauch, für den eigentlich der Kunde eine
Gutschrift bekommen müsste", erklärt Kilian Lübben, Energieberater bei der GSP
Energie GmbH.
"Negative Strompreise sind dabei kein theoretisches Strommarkt-Thema. Sie sind
eine konkrete Abrechnungsfrage für Unternehmen mit relevantem Verbrauch",
ergänzt Lea Lawrenz, Geschäftsführerin der GSP Energie GmbH. Genau hier setzt
die GSP Energie GmbH an: Sie unterstützt Gewerbekunden dabei, Stromtarife nicht
nur nach dem sichtbaren Preis, sondern nach ihrer tatsächlichen wirtschaftlichen
Wirkung zu prüfen. So kennen Kilian Lübben und Lea Lawrenz nicht nur die
theoretischen Unterschiede zwischen Festpreis-Tarifen, Spotmarkt-Modellen und
speziellen Tarifkombinationen mit Börsenpreisweitergabe, sondern begleiten
Unternehmen auch aktiv dabei, die nötigen Verbrauchsdaten und
Vertragsinformationen zusammenzustellen und komplexe Tarifmodelle verständlich
zu machen. Auf diese Weise wird aus einer technischen Tariffrage eine belastbare
Entscheidungsgrundlage.
Wie negative Strompreise überhaupt entstehen
Negative Strompreise entstehen grundsätzlich immer dann, wenn am Strommarkt
zeitweise mehr Strom verfügbar ist als verbraucht wird. Das kann etwa dann
passieren, wenn erneuerbare Energien viel einspeisen und die Nachfrage
gleichzeitig gering ist. In entsprechenden Zeitfenstern wird Strom an der Börse
mit einem negativen Preis gehandelt.
Für Unternehmen ist das aber nur dann wirtschaftlich relevant, wenn ihr
Tarifmodell diese negativen Marktpreise auch tatsächlich weitergibt. Ein Betrieb
erhält also nicht automatisch Geld für seinen Stromverbrauch, nur weil am Markt
negative Preise auftreten. Entscheidend ist allein, ob der konkrete Stromtarif
eine Weitergabe vorsieht und ob diese auf der Abrechnung korrekt umgesetzt wird.
Welche Tarifmodelle den Unterschied machen
Ein klassischer Festpreis-Tarif gibt negative Börsenpreise in der Regel nicht
direkt weiter, weil der Kunde einen vorher vereinbarten Preis zahlt. Unterdessen
kann ein reiner Spotmarkt-Tarif negative Preise zwar abbilden, setzt Unternehmen
aber auch positiven Börsenpreisen und damit stärkeren Preisschwankungen aus. Ein
dynamischer Gewerbestromtarif wiederum bildet Marktpreise zeitabhängig ab,
garantiert jedoch nicht automatisch, dass negative Preise vollständig
gutgeschrieben werden.
"Ein dynamischer Tarif bringt dem Unternehmen nur dann echten Nutzen, wenn nicht
nur steigende Preise durchgereicht werden, sondern auch negative Preise
zugunsten des Kunden auf der Abrechnung landen", erläutert Kilian Lübben hierzu.
Zusätzlich gilt: Negative Börsenpreise machen nicht automatisch alle
Stromkostenbestandteile negativ. So können Netzentgelte, Umlagen, Abgaben und
weitere regulierte oder vertragliche Preisbestandteile auch weiterhin anfallen
und müssen gesondert betrachtet werden.
Ohne passende Tarif- und Abrechnungslogik verbleibt demnach jeglicher
wirtschaftlicher Vorteil beim Versorger. Unternehmen sollten deshalb genau
prüfen lassen, ob ihr Tarif eine echte Gutschrift negativer Preise vorsieht, wie
diese auf der Abrechnung dargestellt wird und ob auch negative Preise zugunsten
des Kunden berücksichtigt werden. "Die zentrale Frage lautet also: Kommen
negative Börsenpreise beim Unternehmen an, oder behält der Energieversorger den
Vorteil aus dem Verbrauch des Kunden für sich?", bringt es Lea Lawrenz auf den
Punkt. "Wer das nicht prüfen lässt, verschenkt möglicherweise bares Geld."
Lastmanagement erhöht das Potenzial
Besonders stark profitieren Unternehmen, die ihren Verbrauch zeitlich steuern
können. Lastmanagement bedeutet hierbei, dass der eigene Stromverbrauch bewusst
in günstige oder negative Preisfenster verschoben wird. So lässt sich das
Potenzial negativer Strompreise gezielter nutzen, ohne betriebliche Abläufe
unnötig zu stören.
Für Unternehmen mit Maschinenparks kann das heißen, energieintensive Prozesse
zeitlich zu verschieben. Batteriespeicher lassen sich in negativen Preisfenstern
laden und der Strom kann später im Betrieb genutzt werden. Bei Kühlanlagen lässt
sich ebenso prüfen, ob Kühlung und Kälteerzeugung planbar in günstige
Zeitfenster gelegt werden können. Auch die Ladeinfrastruktur bietet Spielraum,
sofern Fahrzeuge oder Geräte gezielt dann geladen werden, wenn die Preise
niedrig oder negativ sind.
Je höher der Verbrauch genau in diesen Zeitfenstern ausfällt, desto größer ist
das wirtschaftliche Potenzial eines Negativpreis-Tarifs. Doch auch ohne flexible
Verbrauchszeiten ist ein Vorteil möglich - vorausgesetzt, das Tarifmodell gibt
negative Preise überhaupt weiter.
Was Unternehmen vor einem Wechsel prüfen sollten
Zusammenfassend sollten Unternehmen vor einem möglichen Tarifwechsel mehrere
Punkte sorgfältig prüfen lassen. Zunächst geht es dabei um die Frage, ob
Verbrauchsprofil, Zählerart und Tarifmodell überhaupt zu einer wirtschaftlichen
Nutzung negativer Strompreise passen. Ebenso wichtig ist, ob sich negative
Preisfenster im betrieblichen Alltag sinnvoll nutzen lassen.
Außerdem sollte geklärt werden, ob das mögliche Plus durch Negativpreise in
einem sinnvollen Verhältnis zu den Risiken eines Spotmarkt-Anteils steht. So
attraktiv der Spotmarkt mit seinen günstigen und teilweise negativen Preisen
ist, so schrecken viele Unternehmen dennoch vor einem vollständigen Wechsel
zurück. Der Grund: In teuren Marktphasen müssten sie die hohen Börsenpreise
ebenfalls direkt tragen.
Diese Unsicherheit ist verständlich, lässt sich jedoch in der Praxis gut
absichern. Die GSP Energie GmbH kombiniert gezielt Festpreisanteile mit einem
Spotmarkt-Anteil. So bleibt ein Teil des Stromverbrauchs planbar und
kalkulierbar, während gleichzeitig die Chancen günstiger und negativer
Börsenpreise genutzt werden. Auf diese Weise entsteht kein Entweder-oder,
sondern eine Lösung, die Sicherheit und Einsparpotenzial miteinander verbindet.
Wie dieser Mix konkret ausgestaltet wird, hängt dabei immer vom individuellen
Verbrauchsprofil und den betrieblichen Abläufen ab. Gleichzeitig kommt es darauf
an, wie sauber das Modell im Detail umgesetzt ist. So spielt beispielsweise auch
die Transparenz der Abrechnung eine zentrale Rolle: Unternehmen sollten
nachvollziehen können, ob negative Preise tatsächlich gutgeschrieben werden und
ob bei ungünstigen Marktphasen Schutzmechanismen greifen.
Genau an diesem Punkt setzt die Analyse der GSP Energie GmbH an. Auf Basis von
Verbrauchsdaten und bestehenden Vertragsinformationen wird geprüft, ob ein
Unternehmen nur scheinbar dynamisch abrechnet oder tatsächlich von negativen
Strompreisen profitieren kann. "Viele Unternehmen glauben, sie müssten sich
zwischen Sicherheit und Einsparpotenzial entscheiden. In der Praxis lässt sich
beides sinnvoll kombinieren - wenn das Modell richtig aufgesetzt ist", erklärt
Lea Lawrenz.
Sie wollen ebenfalls von Negativpreisen am Strommarkt profitieren? Dann melden
Sie sich jetzt bei Kilian Lübben und Lea Lawrenz von der GSP Energie GmbH
(https://gewerbestrompreis.de/) und lassen Sie sich unverbindlich beraten!
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OTS: GSP Energie GmbH
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