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Frankfurt am Main (ots) - Zu Beginn des neuen Schuljahres hat der Hessische
Rundfunk (hr) mit seinem neuen Meinungsbarometer HR FRAGT die Hessinnen und
Hessen zum Bildungssystem befragt. Eines der Ergebnisse ist in seiner Klarheit
ungewöhnlich: Fast zwei Drittel (65 %) der 4.556 Teilnehmenden sprechen sich für
ein bundesweit einheitliches Bildungssystem aus. Die Umfrage ist nicht
repräsentativ, aber aufgrund der Panel-Größe aussagekräftig.
Klare Mehrheit für bundesweite Einheitlichkeit
Die klare Zustimmung für ein bundesweit einheitliches Bildungssystem ist selten
im Hinblick auf vergangene Umfragen mit dieser Fragestellung. Unter den
Befragten ab 50 Jahren stimmen einem solchen Bildungssystem mehr Menschen zu (67
%) als Menschen unter 50 Jahren (57 %).
Lehrkräftemangel und Ausstattung sind größte Herausforderungen
Für jeweils rund die Hälfte aller Befragten sind die fehlenden Lehrkräfte und
die (finanzielle) Ausstattung der Schulen die größten Herausforderungen im
hessischen Schulsystem. Danach folgen mit deutlichem Abstand die Themen "faire
Bildungschancen" (rund 34 %), "unterschiedliche Schulsysteme der Bundesländer"
(rund 29 %) und "Integration" (rund 25 %).
Forderung nach mehr Beschäftigung mit Medienkompetenz und Politik
Auch auf die Frage, welche Inhalte stärker im Unterricht abgebildet werden
sollten, gibt es eine deutliche Präferenz unter den vorgeschlagenen Themen. Fast
zwei Drittel aller Befragten sehen das Thema "Medienkompetenz" an erster Stelle
(rund 63 %). Rund 56 Prozent wünschen sich eine stärkere Beschäftigung mit dem
Thema "Politik und Gesellschaft". An Platz drei und vier folgen die Themen
"Finanzen und Steuern" (rund 49 %) und "Beruf- und Lebensplanung" (rund 35 %).
Zahlreiche Teilnehmende haben außerdem qualitative Rückmeldungen zu den
einzelnen Fragen gegeben, die ein sehr vielfältiges Meinungsbild wiedergeben.
Die Ergebnisse der Umfrage mit Zitaten der Teilnehmenden aus der HR FRAGT
Community sind unter hr.de/hrfragt
(https://www.hr.de/unternehmen/dialog/hrfragt/index.html) ausführlich
aufbereitet. Der Umfragezeitraum lag zwischen dem 22. und 30. Juli.
HR FRAGT ist das Meinungsbarometer des Hessischen Rundfunks
Alle Menschen, die in Hessen leben und mindestens 16 Jahre sind, können sich
online registrieren, um regelmäßig per E-Mail an Umfragen zu aktuellen
gesellschaftlichen und politischen Themen teilzunehmen. Ziel ist es, den
gesellschaftlichen Dialog zu stärken und viele Perspektiven im Programm
abzubilden. Die Ergebnisse fließen direkt in die Berichterstattung des
Hessischen Rundfunks ein.
Seit April 2026 gab es bereits HR FRAGT-Umfragen zu den Themen:
"Demokratie - zukunftsfähig oder gefährdet?" (https://www.hr.de/unternehmen/dial
og/hrfragt/sorge-um-unsere-demokratie--befragungsergebnisse-hr-fragt-v1,hrfragt-
umfrage-ergebnisse-demokratie-100.html) , "Zwischen Beruf und Freizeit -
Arbeiten wir zu wenig?" (https://www.hr.de/unternehmen/dialog/hrfragt/arbeiten-w
ir-zu-wenig-hessen-sagt-klar-nein--befragungsergebnisse-hr-fragt-v1,hr-fragt-umf
rage-arbeit-freizeit-100.html) , "Hessen - Heimat oder Wohnort?" (https://www.hr
.de/unternehmen/dialog/hrfragt/befragungsergebnisse-hr-fragt---hessen-heimat-ode
r-wohnort-v1,befragungsergebnisse-hessen-heimat-oder-wohnort-100.html) und "WM
2026 - Fußballfieber oder Vorbehalte?" (https://www.hr.de/unternehmen/dialog/hrf
ragt/befragungsergebnisse-hr-fragt---wm-2026-fussballfieber-oder-vorbehalte-v1,b
efragungsergebnisse-wm2026-fussballfieber-oder-vorbehalte-100.html) .
Pressekontakt:
Kontakt bei Rückfragen:
HR FRAGT-Redaktion
mailto:hrfragt@hr.de
069 - 155 5761
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/177784/6328906
OTS: HR Hessischer Rundfunk
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