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Berlin (ots) - Die gesetzliche Krankenversicherung steht finanziell weiter unter
massivem Druck. Zwar hat die Bundesregierung mit dem
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz erste Stabilisierungsschritte eingeleitet.
Die grundlegenden Probleme sind damit jedoch längst nicht gelöst. Nach
Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums fehlen den Kranken- und
Pflegekassen bis 2027 rund 30 Milliarden Euro. Allein um die Zusatzbeiträge der
gesetzlichen Krankenversicherung auf dem derzeitigen Niveau von durchschnittlich
2,9 Prozent zu stabilisieren, sind im kommenden Jahr Einsparungen von fast 19
Milliarden Euro notwendig.
Mit dem Wechsel an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums verbindet sich
nun die Erwartung, dass die begonnenen Reformen nicht nur fortgeschrieben,
sondern konsequent zu Ende gebracht werden. Für alle Beteiligten, die
Krankenkassen, die Leistungserbringer und vor allem für die Versicherten braucht
es jetzt keine weiteren Zwischenlösungen, sondern tragfähige Strukturreformen
und eine verlässliche Finanzierung.
Auch bei den Versicherten und Beitragszahlenden wächst die Unzufriedenheit
deutlich. Nach der aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag des IKK e. V. sind nur
noch 20 Prozent mit der Gesundheitspolitik der Bundesregierung zufrieden oder
sehr zufrieden. Steigende Beiträge, lange Wartezeiten und die Sorge vor
Leistungseinschränkungen belasten das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des
Systems. Für die Innungskrankenkassen ist klar: Die Politik muss jetzt handeln -
mit Strukturreformen, mit einer konsequent einnahmenorientierten Ausgabenpolitik
und mit einer fairen Verteilung der Lasten. Symbolpolitik reicht nicht aus. Wenn
die Beitragszahlenden immer stärker belastet werden, während notwendige Reformen
vertagt und die Versorgungsprobleme nicht gelöst werden, gerät die Akzeptanz des
solidarischen Systems und das Vertrauen in die Politik insgesamt unter Druck.
In der Pressekonferenz werden die Ergebnisse der forsa-Umfrage des IKK e. V.
sowie Lösungsvorschläge vorgestellt:
- Welche Maßnahmen erwarten die Versicherten von der Politik zur Entlastung der
GKV und wie stehen sie zu Selbstbeteiligungen und Leistungskürzungen?
- Wie kann die finanzielle Stabilisierung der GKV gesichert werden, ohne die
Beitragszahlenden weiter zu überlasten?
- Welche konkreten Vorschläge haben die Innungskrankenkassen, und worin sehen
sie die zentralen Stabilitätsfaktoren für die GKV?
Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Sommer-Pressekonferenz:
Datum: Mittwoch, 19. August 2026
Zeit: 10:00 - 11:00 Uhr
Ort: Tagungszentrum Bundespressekonferenz ,
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55,
10117 Berlin
Ihre Gesprächspartner sind:
Hans-Jürgen Müller , Vorstandsvorsitzender des IKK e.V
Hans Peter Wollseifer , Vorstandsvorsitzender des IKK e.V.
Frank Hippler , Vorstandsvorsitzender der IKK classic
Wir bitten um Akkreditierung bis zum 18. August 2026 für die Teilnahme in
Berlin.
Die Pressekonferenz wird per Live-Stream übertragen. Den Live-Stream finden Sie
unter http://www.ikkev.de/pressekonferenz-2026 .
Bei digitaler Teilnahme können Sie Ihre Fragen gerne uns im Vorfeld schicken
oder während der Veranstaltung in der Chatbox stellen.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Über den IKK e.V.:
Der IKK e.V. ist die gemeinsame Vertretung der Innungskrankenkassen auf
Bundesebene. Der Verein wurde 2008 gegründet, um die Interessen seiner
Mitglieder und ihrer Versicherten gegenüber allen wesentlichen Beteiligten des
Gesundheitswesens zu vertreten. Die Innungskrankenkassen stehen für fünf
Millionen Versicherte.
Pressekontakt:
Leitung Kommunikation | Pressesprecherin
Iris Kampf
Tel.: 030 202491-32
Fax: 030 202491-50
E-Mail: mailto:iris.kampf@ikkev.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7359/6330096
OTS: IKK e.V.
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