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Marburg (ots) - Am 11. August gegen sechs Uhr startet die hessische
Extremschwimmerin, mehrfache Weltrekordhalterin und Buchautorin Nathalie Pohl zu
einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie schwimmt von Frankfurt nach Köln.
In mehreren Tagesetappen führt die Strecke durch den Main und den Rhein.
Eine Schwimmchallenge mit gesellschaftlicher Botschaft
Mit dieser Aktion möchte die 31-Jährige darauf aufmerksam machen, dass noch
immer zu viele Kinder in Deutschland nicht sicher schwimmen können. Zahlreiche
Aktionen und lokale Veranstaltungen entlang der Strecke machen die sportliche
Herausforderung zugleich zu einem Charityevent für mehr Schwimmsicherheit.
Nathalie Pohl sagt: "Schwimmen ist weit mehr als Sport. Jedes Kind verdient es,
sich im Wasser sicher zu fühlen." Als Gründungsmitglied von "DVAG hilft e. V."
setzt sie sich seit Jahren für die Schwimmförderung von Kindern ein. Alle
gesammelten Spenden fließen erneut in Schwimmprojekte für Kinder - insbesondere
dort, wo Familien keinen einfachen Zugang zu Schwimmkursen haben.
Eine herausfordernde Aufgabe
Denn wer sicher schwimmen kann und im Notfall weiß, was zu tun ist, kann Leben
retten. Allein 2025 ertranken in Deutschland fast 400 Menschen. Gerade
Fließgewässer sind besonders gefährlich. Starke Strömungen und Wirbel sind unter
der Wasseroberfläche oft kaum erkennbar. Selbst für geübte Schwimmerinnen und
Schwimmer können Flüsse wie der Rhein lebensgefährlich sein. Für Nathalie Pohl
bedeutet die Strecke daher eine neue Dimension der Herausforderung - möglich
wird sie nur durch jahrelange Vorbereitung und die Unterstützung eines
erfahrenen Teams. Selbst eine der erfolgreichsten Freiwasserschwimmerinnen der
Welt geht eine solche Strecke nicht ohne Sicherheitskonzept an. Ihre Schwimmboje
wird dabei zum sichtbaren Zeichen: Wer im offenen Wasser schwimmt, darf sich
nicht nur auf sein Können verlassen, sondern muss auch vorbereitet sein und
Vorsorge treffen.
Das ist geplant
Hinter der Aktion steht nicht nur eine intensive Vorbereitung, sondern auch eine
logistische Meisterleistung. Das Schwimmen in einem der meistbefahrenen Flüsse
Deutschlands erfordert umfassende Planung: von besonderen Genehmigungen über
Wasser- und Strömungsberechnungen bis hin zur Einbindung von Schiffsverkehr und
Schleusen. Start ist am 11. August gegen sechs Uhr am Frankfurter Holbeinsteg.
In den folgenden Tagen führt die Route vom Rhein-Nahe-Eck in Bingen über das
Deutsche Eck in Koblenz bis zum Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln. Dort
ist am Nachmittag des 14. August die feierliche Spendenübergabe geplant.
Wer Nathalie Pohl unterstützen möchte, kann unter
https://www.dvag-hilft.org/frankfurt-cologne/
spenden.
Pressekontakt:
http://www.nathaliepohl.de / mailto:presse@nathaliepohl.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/121102/6330281
OTS: Nathalie Pohl
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