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Berlin (ots) - 245 Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben einen
Gesetzentwurf eingereicht, mit dem die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt
werden soll. Damit würde künftig jeder Erwachsene automatisch als Organspender
gelten - es sei denn, er oder sie hat explizit widersprochen. Die
AfD-Bundestagsfraktion übt scharfe Kritik an dem Gesetzentwurf.
Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin
Sichert, mit:
"In einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft muss der Körper dem
Individuum gehören. Es ist ein Zeichen sozialistischer und kommunistischer
Systeme, dass der Körper nicht dem Menschen gehört, sondern als Teil eines
Volkskörpers angesehen wird und der Staat die Menschen bei ihrer Entscheidung
bevormundet. Das ist auch der Kern genau jener Widerspruchslösung, die von den
245 Abgeordneten gefordert wird.
Die AfD-Fraktion verteidigt bei der Organspende das Recht auf körperliche
Unversehrtheit, wie es Artikel 2 Grundgesetz vorsieht und setzt sich geschlossen
gegen die Widerspruchslösung ein. Für uns steht der Mensch und die
Menschlichkeit im Vordergrund. Wir wollen die freiwilligen Organspenden erhalten
und fördern und dazu die Menschen sensibilisieren, um mehr Organspender zu
gewinnen. Ebenso sind alternative Wege wichtig, um dringend benötigte Organe zu
beschaffen: Der Fokus muss hierbei auf die Forschung gelegt werden, um Organe im
Labor zu züchten und Organ-Unverträglichkeiten zu eliminieren, und somit
langfristig nicht mehr auf Organspenden angewiesen zu sein."
Pressekontakt:
Pressestelle
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel. 030 22757029
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/130241/6335013
OTS: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
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