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Martin Sichert: Freiwillige Organspende statt staatliche Bevormundung

17.08.2026 17:10 Uhr AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Berlin (ots) - 245 Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben einen Gesetzentwurf eingereicht, mit dem die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt werden soll. Damit würde künftig jeder Erwachsene automatisch als Organspender gelten - es sei denn, er oder sie hat explizit widersprochen. Die AfD-Bundestagsfraktion übt scharfe Kritik an dem Gesetzentwurf.

Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, mit:

"In einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft muss der Körper dem Individuum gehören. Es ist ein Zeichen sozialistischer und kommunistischer Systeme, dass der Körper nicht dem Menschen gehört, sondern als Teil eines Volkskörpers angesehen wird und der Staat die Menschen bei ihrer Entscheidung bevormundet. Das ist auch der Kern genau jener Widerspruchslösung, die von den 245 Abgeordneten gefordert wird.

Die AfD-Fraktion verteidigt bei der Organspende das Recht auf körperliche Unversehrtheit, wie es Artikel 2 Grundgesetz vorsieht und setzt sich geschlossen gegen die Widerspruchslösung ein. Für uns steht der Mensch und die Menschlichkeit im Vordergrund. Wir wollen die freiwilligen Organspenden erhalten und fördern und dazu die Menschen sensibilisieren, um mehr Organspender zu gewinnen. Ebenso sind alternative Wege wichtig, um dringend benötigte Organe zu beschaffen: Der Fokus muss hierbei auf die Forschung gelegt werden, um Organe im Labor zu züchten und Organ-Unverträglichkeiten zu eliminieren, und somit langfristig nicht mehr auf Organspenden angewiesen zu sein."

Pressekontakt:

Pressestelle der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag Tel. 030 22757029

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/130241/6335013 OTS: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
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