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Berlin (ots) -
- Für 86,2 Prozent der jungen rauchenden Fans (18-29 Jahre) gehört die Zigarette
zur Fankultur, doch 49,6 Prozent nutzen bereits rauchfreie Alternativen.
- 23,5 Prozent der Rauchenden verpassten durch Rauchpausen bereits entscheidende
Spielszenen, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 56,7 Prozent.
- Nur ein Viertel (25 %) der Fans fordert ein komplettes Rauchverbot, während
39,6 Prozent eine klare räumliche Aufteilung durch Zonen befürworten.
Seit dem letzten Wochenende rollt in der Bundesliga endlich wieder der Ball. Der
Besuch eines Fußballspiels ist für die meisten Fans weit mehr als das bloße
Geschehen auf dem Rasen. Es ist ein soziales Ritual, bei dem für 71,4 Prozent
das Teilen von Emotionen mit anderen an erster Stelle steht. Doch auf den
Tribünen kollidieren zunehmend Fantradition und das Wohlbefinden anderer: Eine
aktuelle repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Haypp beleuchtet das Thema
Rauchen im Stadion und zeigt deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung der Fans.
Der blaue Dunst als Störfaktor auf den Rängen
Zwar rangiert Zigarettenrauch als Störfaktor hinter aggressivem Verhalten (56,1
%) und Pyrotechnik (48,7 %), er betrifft die Fans jedoch kontinuierlich.
Insgesamt fühlen sich 27 Prozent aller Stadionbesuchenden durch den Rauch
gestört - bei den Nichtrauchenden liegt dieser Anteil bei 33,5 Prozent.
Besonders in engen Tribünenbereichen, wo man dicht an dicht sitzt, empfindet
fast die Hälfte aller befragten Fans (49,8 %) und sogar 56,8 Prozent der
Nichtrauchenden das Rauchen als Belastung. Auch der Schutz sensibler Gruppen ist
den Fans ein großes Anliegen: Die Rücksichtnahme auf Kinder hat für 53,2 Prozent
der Befragten oberste Priorität.
Tiefe Verwurzelung der Rauchkultur
Die Studie verdeutlicht, wie tief das Rauchen in der Fankultur verankert ist:
Für 59,3 Prozent der Rauchenden gehört die Zigarette fest zum Stadionerlebnis
dazu. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen betrachten sogar 86,2 Prozent
das Rauchen als Teil ihrer Fan-Identität.
" Während das Rauchen aus vielen Räumen des öffentlichen Lebens verschwunden
ist, gehört es beim Stadionbesuch für viele noch immer dazu ", so Janina Mütze,
Geschäftsführerin und Gründerin des Umfragedienstleisters Civey. " Gleichzeitig
zeigen unsere Daten eine deutliche Wahrnehmungslücke: Rauchende halten sich
selbst für wesentlich rücksichtsvoller, als Nichtrauchende sie erleben. Für die
Vereine ist das ein klarer Handlungsauftrag, denn wo Wahrnehmungen so weit
auseinanderliegen, braucht es Vermittlung und gegenseitige Rücksichtnahme ."
Große Unterschiede in den Stadien
Wie rücksichtsvoll das Verhalten der Rauchenden tatsächlich erlebt wird,
unterscheidet sich je nach Verein stark. Im Durchschnitt bewerten lediglich 35,7
Prozent der Nichtrauchenden das Verhalten der Rauchenden als rücksichtsvoll.
Die Spitzengruppe unter den 18 bekanntesten deutschen Clubs der beiden
Bundesligen bilden dabei in Sachen Rücksichtnahme die Stadien von Hannover 96
(53 % Zustimmung), die alte Försterei als Heimstätte des 1. FC Union Berlin (51
%) und das Weserstadion von Werder Bremen (48 %). Am unteren Ende der Tabelle
stehen Clubs wie Dynamo Dresden (23 %), der Sport-Club Freiburg (22 %) und
Eintracht Frankfurt (18 %), deren Fans deutlich seltener als rücksichtsvoll
wahrgenommen werden.
Pragmatische Lösungen statt radikaler Verbote
Die Daten zeigen jedoch auch, dass das Gros der Fans keine radikalen Maßnahmen
fordert: Nur ein Viertel der Befragten (25 %) spricht sich für ein komplettes
Rauchverbot im gesamten Stadion aus. Stattdessen befürworten 39,6 Prozent eine
klare räumliche Trennung durch ausgewiesene Zonen. Eine solche Zonierung wird
auch als die effektivste Stellschraube bewertet: Für 48,6 Prozent der Befragten
sind gut erreichbare Raucherzonen die wirksamste Maßnahme, um das Rauchen in den
sensiblen Tribünenbereichen einzudämmen.
Interessant ist zudem die Offenheit für Alternativen: Bereits 49,6 Prozent der
18- bis 29-jährigen Rauchenden nutzen im Stadion rauchfreie Nikotinprodukte wie
Nikotinbeutel, um das Spiel ohne Unterbrechungen und emissionsfrei verfolgen zu
können. Denn das Verlassen des Platzes für eine Zigarette birgt Risiken: 23,5
Prozent aller rauchenden Fans (und 56,7 % der 30- bis 39-Jährigen) haben dadurch
bereits entscheidende Spielszenen verpasst.
" Rauchfreie Alternativen wie Nikotinbeutel lösen den Stadionkonflikt im
wahrsten Sinne des Wortes in Luft auf. Sie schützen Nichtrauchende vor
Passivrauch und sichert Fans das volle Spielerlebnis ohne störende
Unterbrechungen. Statt starrer Verbote sollten Vereine diesen rücksichtsvollen
Umstieg gezielt unterstützen ", so Markus Lindblad, Leiter der Rechts- und
Außenangelegenheiten bei der Haypp Group.
Weitere Ergebnisse und Details lesen Sie zudem in dem Blogartikel Rauchen im
Fußballstadion: Was Fans wirklich stört
(https://www.haypp.com/de/nicopedia/studie/rauchen-im-fussballstadion) .
Über Haypp
Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalen Übergang vom Rauchen zu
risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen in Skandinavien und
ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für rauchfreie Alternativen
nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine Führungsposition im
E-Commerce, um über 1,1 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher einen
überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist
die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA vertreten.
Weitere Infos unter https://www.haypp.com/de/ sowie http://www.hayppgroup.com
Pressekontakt für Rückfragen:
Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
E-Mail: mailto:lisa.hottes@hayppgroup.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/156104/6343097
OTS: Haypp
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