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Ottobrunn (ots) - Viele Führungskräfte sind überzeugt, ihre Belastbarkeit gut
einschätzen zu können. In ihrer direkten Begleitung zeigen sich dabei immer
wieder dieselben Belastungssignale: anhaltend hohe Beanspruchung, kurze
Schlafphasen und knappe Erholungszeiten - oft, ohne dass die Betreffenden selbst
bemerken, wie stark die Belastung über Monate zunimmt.
"Leistungsfähigkeit erkennt man nicht daran, wie lange jemand Belastung aushält.
Gerade Menschen, die dauerhaft auf höchstem Niveau funktionieren, müssen
verstehen, wann ihr Körper Regeneration benötigt", sagt Lea Feder. In diesem
Beitrag erklärt sie, welche Belastungssignale sich im Arbeitsalltag zeigen,
warum subjektives Wohlbefinden allein wenig über tatsächliche Belastbarkeit
aussagt und wie Daten aus Wearables dabei helfen können, Belastungsmuster
sichtbar zu machen und die eigene Leistungsfähigkeit bewusster zu steuern.
Wenn hohe Belastung zum Normalzustand wird
Unternehmer und Führungskräfte steuern ihr Unternehmen anhand von Kennzahlen.
Umsatz, Liquidität oder Produktivität werden kontinuierlich beobachtet, bewertet
und eingeordnet. Die eigene Leistungsfähigkeit hingegen bleibt häufig eine
Größe, die vor allem auf dem persönlichen Empfinden basiert. Genau darin liegt
jedoch ein blinder Fleck.
Menschen gewöhnen sich an Belastung. Wer über Monate oder sogar Jahre ein hohes
Arbeitspensum bewältigt, nimmt den eigenen Zustand oft als normal wahr. Die
Fähigkeit zur Selbsteinschätzung verändert sich schleichend, weil sich der
Körper an einen dauerhaft erhöhten Belastungspegel anpasst. Dadurch entsteht
leicht der Eindruck, weiterhin genauso leistungsfähig zu sein wie zuvor, obwohl
sich Belastungsmuster längst verändert haben.
Lea Feder, Gründerin von JETZT Performance, beschreibt diesen Effekt so: "Viele
Führungskräfte sind überzeugt, ihre Belastbarkeit gut einschätzen zu können. In
der Auswertung der Wearable-Daten zeigt sich häufig ein anderes Bild - nicht
weil die Selbsteinschätzung falsch ist, sondern weil man sich an einen dauerhaft
hohen Belastungspegel gewöhnt und ihn irgendwann für normal hält."
Belastung zeigt sich oft früher als gedacht
Eine dauerhaft hohe Beanspruchung macht sich dabei selten plötzlich bemerkbar.
Stattdessen verschieben sich Leistungsparameter schrittweise: Fokusphasen werden
kürzer, Entscheidungen benötigen mehr Zeit, und nach intensiven Arbeitsphasen
dauert es länger, bis wieder volle Konzentration verfügbar ist. Solche
Veränderungen können ein Hinweis darauf sein, dass sich das Verhältnis von
Belastung und Erholung verschoben hat. Gerade weil diese Signale schleichend
auftreten, werden sie im hektischen Führungsalltag leicht übersehen.
Hinzu kommt, dass Führungskräfte häufig eine Vorbildfunktion einnehmen. Wer
dauerhaft erreichbar ist und selbst Erholung konsequent hintenanstellt, prägt
damit unweigerlich auch die Erwartungen innerhalb des Teams. Regeneration wird
dann schnell als individuelles Thema betrachtet, obwohl sie die Arbeitsweise
einer gesamten Organisation beeinflussen kann.
Daten schaffen eine objektivere Grundlage
Subjektives Wohlbefinden bleibt wichtig, doch es erzählt nur einen Teil der
Geschichte. In den vergangenen Jahren haben Wearables zusätzliche Möglichkeiten
geschaffen, Belastungs- und Erholungsmuster objektiver sichtbar zu machen.
Kennzahlen wie Schlafdauer, Herzfrequenzvariabilität oder Ruhepuls liefern
Hinweise darauf, wie gut sich der Körper nach Belastungsphasen erholt. Sie
dienen aber ausschließlich der Orientierung, eine medizinische Diagnostik findet
dabei also nicht statt. So können sie Entwicklungen sichtbar machen, die im
Alltag kaum auffallen.
"Regeneration ist keine Frage der Willenskraft, sondern eine steuerbare Größe.
Wearables machen sichtbar, wie gut sich der Körper tatsächlich erholt - und
geben damit eine Grundlage, die reines Bauchgefühl nicht liefern kann", sagt Lea
Feder. Entscheidend ist dabei jedoch nicht die einzelne Kennzahl. Erst über
einen längeren Zeitraum lassen sich Muster erkennen, aus denen sich Rückschlüsse
auf den persönlichen Umgang mit Belastung und Erholung ableiten lassen. Dadurch
wird Regeneration zu einer Größe, die sich bewusst beobachten und in den
Arbeitsalltag integrieren lässt.
Regeneration gehört zur professionellen Führung
Unternehmen treffen strategische Entscheidungen auf Basis belastbarer
Informationen. Dieses Prinzip lässt sich auch auf die eigene Leistungsfähigkeit
übertragen. Wer dauerhaft Verantwortung trägt, profitiert davon, die eigenen
Ressourcen ebenso systematisch im Blick zu behalten wie betriebswirtschaftliche
Kennzahlen. "Wer sein Unternehmen über Kennzahlen führt, sollte auch die eigene
Leistungsfähigkeit nicht dem Zufall überlassen. Regeneration ist keine private
Wellness-Frage, sondern Teil professioneller Führung", betont Lea Feder.
Regeneration bedeutet dabei keineswegs, weniger zu leisten. Vielmehr geht es
darum, die Voraussetzungen für dauerhaft klare Entscheidungen, hohe
Konzentration und eine verlässliche Führungsleistung zu schaffen. Gleichzeitig
wirkt sich der Umgang von Führungskräften mit der eigenen Belastung auf die
Unternehmenskultur aus. Wer bewusst Erholungsphasen einplant und einen
reflektierten Umgang mit Belastung vorlebt, sendet ein wichtiges Signal an
Mitarbeitende.
Der Ansatz von JETZT Performance knüpft genau an dieser Stelle an. Mithilfe der
Körper-KPI-Methode machen sie die Leistungsfähigkeit von Führungskräften und
Teams datenbasiert sichtbar und steuerbar. Ein Team aus wissenschaftlich
ausgebildeten Experten übersetzt die individuellen Muster in alltagstaugliche
Routinen in den Bereichen Schlaf, Stress, Regeneration, Ernährung, Bewegung und
Fokus. Ziel ist es, die eigene Leistungsfähigkeit bewusster zu steuern und
Regeneration als festen Bestandteil professioneller Führung zu etablieren.
Über JETZT Performance:
Die JETZT Performance GmbH ist ein Coaching-Unternehmen für datenbasierte
Leistungsoptimierung. Mit der eigenen Körper-KPI-Methode begleitet ein Team aus
wissenschaftlich ausgebildeten Experten Unternehmer, Geschäftsführer und
Führungskräfte dabei, die Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Gründerin
und Geschäftsführerin Lea Feder hat Medizin und Bioinformatik studiert und
konnte gemeinsam mit ihrem Team bereits mehr als 2.000 Klientinnen und Klienten
unterstützen. Mehr Informationen: http://www.jetzt-performance.de
Pressekontakt:
JETZT Performance GmbH
Vertreten durch Lea Feder
E-Mail: mailto:info@jetzt-performance.de
Website: https://jetzt-performance.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182218/6345648
OTS: JETZT Performance GmbH
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