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Hamburg (ots) - Saisonstart 2026/27 und 10 Jahre zu Hause in der
Elbphilharmonie: Das NDR Elbphilharmonie Orchester prägt den Klang des Hauses -
im Konzert, in Übertragungen und digital weltweit zugänglich.
10 Jahre "unser Zuhause" - unsere Identität
Zehn Jahre ist das NDR Elbphilharmonie Orchester nun zu Hause in der
Elbphilharmonie und hat in dieser Zeit 654 Konzerte im Großen Saal gespielt. Das
Ensemble war von Anbeginn dabei - als musikalischer Kern, als künstlerische
Konstante, als Botschafter des Hauses in die Welt. Im Zusammenspiel von Saal,
Orchester und Chefdirigent Alan Gilbert entstand eine Klangkultur, die mit
diesem Ort eng verbunden ist.
Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters : "We at the NDR
Elbphilharmonie Orchestra might be the luckiest orchestra in the world having
the Elbphilharmonie as our home. The hall has quickly become one of the most
important stops for any touring orchestra, and we get to play here all the time!
I love that the hall is so flexible as an arts space: it can absorb the largest
orchestral sound mass and also works impeccably for a small chamber formation or
even a solo instrument. The space is inspiring - the variety of what we have
been able to imagine and realize is limitless."
Vom Saal und seinem Publikum inspiriert haben das NDR Elbphilharmonie Orchester
und Alan Gilbert in den letzten 10 Jahren eine große Zahl kultureller
Leuchtturm-Projekte realisiert, die das Programm der Elbphilharmonie geprägt
haben. Dazu gehören u.a. die im Raum inszenierten Opern "Le Grand Macabre",
"Porgy und Bess" und Strauss' "Elektra" sowie Aufführungen von Werken, die die
Surround-Architektur der Elbphilharmonie nutzen wie Lindbergs Kraft, Salonens
Wing on Wing oder Brett Deans für den Saal geschriebenes Werk "In this brief
moment" und die Gründung des Festivals "Elbphilharmonie Visions".
Saison 2026/27: große sinfonische Programme - inspiriert vom Saal
Die Saison 26/27 knüpft an das Profil des NDR Elbphilharmonie Orchesters an:
Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, konzertante Opern und groß besetzte
vokalsinfonische Werke stehen neben zentralen sinfonischen Werken. Das Programm
umfasst Meisterwerke von Mozart, Beethoven, Brahms, Bruckner und Mahler ebenso
wie Raritäten von Busoni, Skrjabin oder Schostakowitsch sowie Klangwelten des
Jubilars John Adams und weiterer Zeitgenossen wie Unsuk Chin, Ondrej Adamek und
Peter Ruzicka.
Alan Gilbert eröffnet die Saison am 4. September mit der Opening Night und setzt
die gefeierte Serie mit Gustav Mahlers Sinfonien fort: Mahlers tragische Sechste
mit dem legendären Hammerschlag im Finale tritt in Dialog mit einem
Paukenkonzert von James Oliverio. Mit diesem Konzert beginnt auch die
Abschiedssaison des NDR Solo-Paukers Stephan Cürlis .
Zu den Höhepunkten zählen die Aufführungen von Igor Strawinskys Opern-Oratorium
"Oedipus Rex" gemeinsam mit dem Ballett "Le Sacre du printemps" im Rahmen des
Internationalen Musikfests Hamburg und auf Gastspielreise in Paris sowie die
Saisonabschlusskonzerte mit Beethovens Violinkonzert und John Adams' "Absolute
Jest" . In den Festkonzerten zu 10 Jahre Elbphilharmonie steht außerdem John
Adams' Harmonielehre auf dem Programm.
Artist Across Ensembles: Missy Mazzoli
Leif Ove Andsnes ist seit Jahren enger künstlerischer Partner des NDR
Elbphilharmonie Orchesters und in der Saison 2026/27 Artist in Residence .
Gemeinsam mit Alan Gilbert und dem Orchester gestaltet er ein Programm von
klassischen Solokonzerten über Kammermusik bis zu neuen Musikprojekten, darunter
die Uraufführung von Missy Mazzolis neuem Klavierkonzert. In der Saison
2026/2027 trägt die US-amerikanische Komponistin und Pianistin Missy Mazzoli
erstmals den neuen Titel einer NDR Artist Across Ensembles . Damit rücken das
NDR Elbphilharmonie Orchester, die NDR Radiophilharmonie, das NDR Vokalensemble
und die NDR Bigband gemeinsam eine Künstlerin als programmatische Impulsgeberin
der Saison in den Mittelpunkt. Dominik Deuber dazu: "Mit Missy Mazzoli als
Artist Across Ensembles schärfen die NDR Ensembles ihr Profil und setzen einen
klaren Akzent für ihre gemeinsame künstlerische Ausrichtung."
Festival "Elbphilharmonie Visions" neue Perspektive durch Installationskunst
"Elbphilharmonie Visions", das Festival, das maßgeblich von den Ensembles der
ARD gestaltet wird, schlägt ein neues Kapitel auf: Mit dem Schweizer Künstler
Zimoun (geboren 1977) ist erstmals ein Künstler eingeladen, der nicht aus der
Musik kommt - eine Premiere für das Festival. Domink Deuber, Leiter des NDR
Bereichs Orchester, Chor und Konzerte: "Mich interessiert schon lange, was an
den Schnittstellen verschiedener Kunstformen passiert. Gerade der Blick in die
bildende Kunst und Klangkunst kann uns helfen, Dinge neu zu sehen, die für uns
im Orchesterbetrieb längst selbstverständlich geworden sind. Zimouns Arbeiten
kenne und schätze ich seit vielen Jahren. Deshalb wollte ich wissen: Was
passiert, wenn man einem so konsequenten Künstler sagt: Denk mal Orchester. Was
siehst du darin, was wir vielleicht gar nicht mehr sehen? Genau daraus ist
dieses Projekt entstanden. Im Kleinen Saal begegnen wir einer für Zimoun so
typischen Arbeit, im Großen Saal überträgt er seine künstlerische Denkweise auf
den Klangkörper Orchester. Für mich liegt genau in solchen Begegnungen ein
großes Potenzial für die Zukunft unserer Kunstform."
Unter der künstlerischen Leitung von Alan Gilbert wird das Festival insgesamt
zum Laboratorium für Entdeckungen - mit Komponistinnen und Komponisten wie Missy
Mazzoli, Veljko Nenadic, Daníel Bjarnason, Darcy James Argue, Agata Zubel sowie
Künstlerinnen und Künstlern wie Andreas Schaerer, Vivi Vassileva, dem Rascher
Saxophone Quartet und Leif Ove Andsnes. Uraufführungen, interdisziplinäre
Projekte und experimentelle Programme bieten Raum für Perspektivenwechsel und
hinterfragen das Hören.
Musikalischer Botschafter
Als Hamburgs musikalischer Botschafter trägt das NDR Elbphilharmonie Orchester
den Namen der Elbphilharmonie und des NDR weit über die Grenzen der Stadt hinaus
in die Welt. in die Welt. In Norddeutschland ist das Ensemble in der Saison
2026/27 bei den großen Festivals des Nordens präsent, darunter das
Schleswig-Holstein Musik Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sowie
das Usedomer Musikfestival. Zudem gastiert es internationalen Konzerthäusern: in
der kommende Woche bei den Berliner Festspielen, später in der Saision in Wien,
Budapest und Paris. Mit dem japanischen Klavierstar Hayato Suminyo tritt es in
Japan und Taiwan auf.
Weitere Informationen unter NDR.de/eo
(https://www.ndr.de/orchester_chor/elbphilharmonieorchester)
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