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Berlin (ots) - Wer derzeit auf der IFA in Berlin am MOVA-Stand vorbeikommt,
stößt auf Robotik-Visionen, die deutlich über das hinausgehen, was heutige Saug-
und Mähroboter leisten. Konzepte wie TactiPercept, Knot 80 und AstraX zeigen,
wie Roboter ihre Umgebung künftig nicht nur erfassen, sondern immer besser
verstehen, mit ihr interagieren und sich an sie anpassen können.
Dass MOVA solche Ideen vergleichsweise schnell in reale Produkte übersetzen
könnte, erscheint dabei keineswegs abwegig. Die Marke wurde erst 2024 gegründet
- mitten im KI-Zeitalter und ohne technologische Altlasten. KI, Sensorik und
Robotik wurden deshalb von Beginn an gemeinsam gedacht. In nur zwei Jahren hat
MOVA ein breites Portfolio aufgebaut und sich insbesondere mit fortschrittlichen
Technologien wie LiDAR-basierten Mährobotern einen Namen gemacht.
Im Interview erklärt Lucy Wang, Product Manager im Product Development Team
(PDT) von MOVA, welchen Vorteil dieser "AI-first"-Start bietet, warum die Marke
Produkte lieber von Grund auf neu denkt - und weshalb neue KI-Technologien
möglichst nicht nur den teuersten Modellen vorbehalten bleiben sollen.
Lucy, wie bist du zu MOVA gekommen - und was genau machst du dort?
Für mich bot MOVA eine seltene Gelegenheit: eine Marke für den globalen Markt
von Grund auf mit aufzubauen - mit umfassender Robotik- und KI-Technologie als
technologischem Kern.
Bei MOVA bin ich für die Produktplanung, unsere globale Marktstrategie, die
marktübergreifende Produkteinführung sowie die Analyse von Markt- und
Nutzerbedürfnissen verantwortlich. Vereinfacht gesagt bilde ich die
Schnittstelle zwischen unseren R&D-Teams und den Nutzern weltweit. Es geht darum
sicherzustellen, dass unsere Innovationen tatsächlich konkrete Herausforderungen
im Alltag lösen.
MOVA gibt es erst seit rund zwei Jahren. Trotzdem hat die Marke bereits ein
großes Produktportfolio aufgebaut und sich unter anderem bei LiDAR-basierten
Mährobotern etabliert. Was steckt hinter diesem schnellen Wachstum?
Unser Wachstum basiert im Wesentlichen auf drei Säulen: nutzerzentrierter
Innovation, einer starken eigenen Robotikkompetenz und einer von Anfang an
global ausgerichteten Denkweise.
Wir verstehen MOVA nicht einfach als weitere Haushaltsgerätemarke, sondern als
globale, KI-getriebene Smart-Living-Marke im Premiumsegment, die intelligente
Roboter für die physische Welt entwickelt.
MOVA musste bei seiner Gründung keine bestehenden Produktlinien oder älteren
Technologien berücksichtigen. Welchen Einfluss hat dieser Ausgangspunkt auf die
Produktentwicklung?
Dieser Start ohne technologische Altlasten ist aus unserer Sicht ein großer
strategischer Vorteil.
Viele etablierte Unternehmen müssen bestehende Produktlinien weiterführen und
ältere Plattformen berücksichtigen. Unser R&D-Team konnte dagegen ohne diesen
technischen Ballast starten. Neue Entwicklungen müssen nicht an ältere
Hardwarearchitekturen angepasst werden.
Dadurch können wir von Beginn an zukunftsorientierte Architekturen einsetzen.
Statt bestehende Produkte schrittweise zu verändern, betrachten wir ein
Anwendungsszenario zunächst neu, wählen dafür die geeigneten Sensorik- und
Robotiktechnologien aus und entwickeln darauf langfristig ausgelegte
Produktplattformen.
Das ist beispielsweise einer der Gründe, warum wir sehr schnell LiDAR-basierte
Mähroboter und weitere Lösungen einer neuen Generation auf den Markt bringen
konnten.
Wurde KI dadurch ebenfalls von Anfang an anders in die Produkte integriert? Was
macht, in einem Satz zusammengefasst, ein typisches MOVA-Produkt aus?
Absolut. Für MOVA war KI nie ein Marketing-Feature, das nachträglich ergänzt
wurde. Wir haben von Beginn an eine wahrnehmungsbasierte KI für die physische
Welt in unsere grundlegenden Produktarchitekturen integriert.
Unsere Roboter sollen ihre reale Umgebung wahrnehmen, verstehen und darin
intelligente Entscheidungen treffen - anstatt lediglich Daten auf einem
Bildschirm zu verarbeiten.
Ein typisches MOVA-Produkt verbindet für mich menschenzentrierte,
wahrnehmungsbasierte Roboterintelligenz mit zukunftsorientierter Technologie und
einem eleganten, benutzerfreundlichen Design. Das Ziel ist, Menschen lästige und
wiederkehrende Aufgaben abzunehmen.
Auf der IFA zeigt MOVA mit TactiPercept, Knot 80 und AstraX sehr
unterschiedliche Konzepte. Welche gemeinsame Zukunftsvision verbindet sie?
Auch wenn diese Technologien für sehr unterschiedliche Anwendungsszenarien
entwickelt wurden, verbindet sie ein gemeinsames Thema: die Weiterentwicklung
multisensorischer Intelligenz für die physische Welt.
Bei allen drei Konzepten geht es um die Frage, wie Roboter ihre reale, oft
unstrukturierte Umgebung besser wahrnehmen, mit ihr interagieren und sich an sie
anpassen können.
Wie sieht die langfristige Vision von MOVA aus?
Unser Ziel ist es, adaptive Roboterintelligenz, die ihre physische Umgebung
versteht, zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags in Haushalten
weltweit zu machen.
Dafür investieren wir weiter stark in Umgebungswahrnehmung, mobile Robotik und
KI für die reale Welt. Gleichzeitig wollen wir über einzelne Reinigungsgeräte
hinausgehen und intelligente Lösungen für immer mehr Bereiche entwickeln - im
Haus, im Garten und in weiteren Alltagssituationen.
Dabei ist uns ein Punkt besonders wichtig: bahnbrechende KI-Funktionen sollen
über unterschiedliche Preisklassen hinweg verfügbar werden.
Letztlich soll unsere Technologie repetitive und zeitraubende Aufgaben
übernehmen, damit Menschen ihre Zeit und Energie für die Dinge einsetzen können,
die ihnen wirklich wichtig sind.
Pressekontakt:
RUESS GROUP
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182374/6346313
OTS: MOVA
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