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Hemmingen (ots) - Hohe Nachfrage ist für Kanzleien eigentlich eine gute
Nachricht. Treffen wachsende Arbeitsvolumina jedoch auf begrenzte personelle
Ressourcen, wird Wachstum schnell zur Belastung. Gleichzeitig binden
wiederkehrende Aufgaben wertvolle Arbeitszeit. Wie KI-Agenten hier neue
Kapazitäten schaffen können, ohne dass der Personalbedarf im gleichen Maß
wächst, erfahren Sie hier.
Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer haben häufig kein
Nachfrageproblem - im Gegenteil: Zusätzliche Mandate und wachsende
Arbeitsvolumina versprechen eigentlich gute Geschäfte. Doch vielerorts fehlen
die nötigen Kapazitäten, um dieses Potenzial auch wirtschaftlich zu nutzen.
Begrenzte personelle Ressourcen treffen auf steigende Personalkosten, wachsende
regulatorische Anforderungen und immer mehr administrative Aufgaben.
Gleichzeitig verbringen selbst hochqualifizierte Fachkräfte weiterhin einen Teil
ihrer Arbeitszeit mit wiederkehrenden Tätigkeiten. Zusätzliche Mandate
verschärfen diesen Engpass weiter, weil mit dem Arbeitsvolumen auch der Bedarf
an menschlicher Arbeitszeit steigt. "Kanzleien, die repetitive Arbeit nicht
automatisieren, werden Wachstum irgendwann mit Überlastung, steigenden
Personalkosten oder abgelehnten Mandaten bezahlen", warnt Jan Skrzypczak,
Gründer und Geschäftsführer von Kanzlei Kraftwerk.
"Der entscheidende Hebel liegt darin, wiederkehrende Arbeit aus den manuellen
Prozessen herauszulösen. Wenn digitale Mitarbeiter einen Großteil dieser
Aufgaben übernehmen, können Kanzleien mehr Arbeitsvolumen bewältigen, ohne dass
der Personalbedarf im gleichen Maß wächst", so Jan Skrzypczak weiter. Genau hier
setzt er mit Kanzlei Kraftwerk an. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich
Skrzypczak mit Software, KI, Digitalisierung, Technologie und komplexen
Kundenprojekten, davon rund zwölf Jahre in internationalen Führungsfunktionen
bei einem großen Softwareunternehmen. Heute entwickelt Kanzlei Kraftwerk
KI-Agenten, digitale Mitarbeiter und automatisierte Workflows für Steuerberater,
Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer und integriert sie unter anderem in DATEV,
Microsoft 365, Outlook und Dokumentenmanagementsysteme. Das Ziel: Arbeitsabläufe
so zu verändern, dass repetitive Tätigkeiten automatisiert erledigt und
menschliche Kapazitäten für wertschöpfende Aufgaben frei werden.
Kanzlei Kraftwerk: Der Prozess bestimmt den wirtschaftlichen Hebel
Am Anfang einer sinnvollen Automatisierung steht keine Softwareentscheidung,
sondern die Analyse des bestehenden Arbeitsablaufs. Wie häufig fällt ein Vorgang
an? Wie viel Arbeitszeit bindet er? Wie viele Mitarbeiter sind daran beteiligt
und welche Systeme müssen dafür genutzt werden? Erst wenn diese Faktoren bekannt
sind, lässt sich beurteilen, an welcher Stelle eine Automatisierung den größten
wirtschaftlichen Effekt erzielen kann. "Dabei fällt immer wieder auf, dass der
größte Hebel oft nicht in der Aufgabe liegt, die am kompliziertesten wirkt,
sondern bei Prozessen, die jeden Tag immer wieder wertvolle Arbeitszeit binden",
erklärt Jan Skrzypczak.
Dabei muss längst nicht jeder Arbeitsschritt mit künstlicher Intelligenz gelöst
werden. Für klar regelbasierte Aufgaben kann eine klassische Automatisierung
schneller, stabiler und kostengünstiger sein. Auch bei der Wahl eines KI-Modells
zählt nicht, welches System am bekanntesten oder leistungsstärksten erscheint,
sondern welches für die konkrete Aufgabe die beste Kombination aus Qualität,
Geschwindigkeit, Stabilität und Kosten bietet. Entscheidend ist damit nicht die
Zahl der eingesetzten KI-Tools, sondern wie viel manuelle Arbeitszeit ein
wiederkehrender Prozess nach der Umstellung noch bindet.
Wie digitale Mitarbeiter ganze Prozessketten übernehmen
Besonders groß ist das Automatisierungspotenzial, wenn digitale Mitarbeiter
ganze Prozessketten übernehmen. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zur
punktuellen Nutzung eines Chatbots. Während ein Mitarbeiter bei ChatGPT
beispielsweise eine Analyse anstößt und das Ergebnis anschließend selbst
weiterverarbeitet, können KI-Agenten mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte
innerhalb eines definierten Ablaufs verbinden. Sie greifen auf benötigte Daten
und Systeme zu, verarbeiten Informationen und stoßen eigenständig die nächsten
vorgesehenen Schritte an. Bei komplexeren Aufgaben können zudem spezialisierte
Agenten eingebunden werden. Der Mensch bleibt an festgelegten Entscheidungs-,
Prüf- und Freigabepunkten Teil des Prozesses.
Einsatzmöglichkeiten gibt es beispielsweise bei Steuerbescheidprüfungen,
Jahresabschlüssen, Vertragsprüfungen, der Mandantenkommunikation oder
BWA-Analysen. Viele dieser Prozesse bestehen aus wiederkehrenden Schritten:
Dokumente müssen zugeordnet, Informationen aus verschiedenen Systemen
zusammengeführt, Inhalte verarbeitet und Folgeaufgaben angestoßen werden.
Digitale Mitarbeiter können diese Schritte zu einem durchgängigen Ablauf
verbinden und damit den manuellen Aufwand reduzieren. "Der entscheidende
Kapazitätsgewinn entsteht, wenn ein Vorgang nicht nach jedem einzelnen Schritt
wieder auf dem Schreibtisch eines Mitarbeiters landet, sondern automatisiert
weiterläuft", erklärt Jan Skrzypczak.
Steuerbescheidprüfung: Wie Automatisierung neue Kapazitäten schafft
Wie viel Arbeitszeit sich durch digitale Mitarbeiter einsparen lässt, zeigt die
Steuerbescheidprüfung. Geht ein neuer Bescheid ein, muss dieser zunächst erkannt
und dem richtigen Mandanten sowie den zugehörigen Daten und Dokumenten
zugeordnet werden. Anschließend folgt der inhaltliche Abgleich. Dabei wird
geprüft, ob die Angaben im Bescheid mit den vorliegenden Informationen
übereinstimmen und ob sich Abweichungen ergeben. Ist das der Fall, müssen diese
fachlich bewertet und die erforderlichen Folgeschritte eingeleitet werden. Nach
Angaben von Jan Skrzypczak nimmt dieser Ablauf bei einer klassischen
Steuerbescheidprüfung je nach Fall durchschnittlich etwa 15 Minuten in Anspruch.
Bei einer 4- oder 5-stelligen Anzahl eingehender Bescheide summiert sich dieser
Aufwand über das Jahr schnell auf mehrere Tausend Arbeitsstunden.
An dieser Prozesskette setzt Kanzlei Kraftwerk an. Der digitale Mitarbeiter
übernimmt wiederkehrende Arbeitsschritte wie das Erkennen und Zuordnen
eingehender Bescheide, den Abgleich mit vorhandenen Informationen, das Schreiben
an den Mandanten oder die Finanzbehörde und die Vorbereitung weiterer Schritte.
Fachkräfte werden gezielt nur dann eingebunden, wenn eine fachliche Bewertung,
Entscheidung oder Freigabe erforderlich ist. Ansonsten läuft dieser Prozess
automatisiert im Hintergrund, ohne dass der Mitarbeiter noch manuell eingreifen
muss. Bei geeigneten Prozessen kann Kanzlei Kraftwerk den bisherigen manuellen
Aufwand nach eigenen Angaben um bis zu 80 Prozent reduzieren. Wie hoch die
Entlastung tatsächlich ausfällt, hängt vom jeweiligen Prozess sowie den
technischen und organisatorischen Voraussetzungen der Kanzlei ab.
Besonders bei hohen Fallzahlen wird daraus ein wirtschaftlicher Vorteil. Werden
pro Bescheid wiederkehrende manuelle Arbeitsschritte reduziert, summiert sich
die eingesparte Zeit über das Jahr zu beträchtlichen Kapazitätsgewinnen.
Kanzleien können dadurch mit ihrem bestehenden Team ein größeres Arbeitsvolumen
bewältigen und zusätzliche Mandate betreuen, ohne ihre Mitarbeiterzahl im
gleichen Verhältnis erhöhen zu müssen. Gleichzeitig bleibt Steuerberatern,
Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern mehr Zeit für Beratung, fachliche
Einordnung und komplexe Entscheidungen. "Digitale Mitarbeiter sollen Fachkräfte
nicht aus dem Prozess drängen. Sie sollen ihnen den Rücken für genau die
Aufgaben freihalten, für die ihre Expertise wirklich gebraucht wird", erklärt
Jan Skrzypczak.
Ein weiteres großes Automatisierungspotenzial sieht Kanzlei Kraftwerk bei der
Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen. Je nach Kanzlei und
Mandatsstruktur können Fachkräfte auch hier erhebliche Arbeitszeit in
wiederkehrende Prozessschritte investieren. Wesentliche Teile dieser Abläufe hat
das Team bereits automatisiert. Aktuell arbeitet Kanzlei Kraftwerk vor allem an
den noch offenen Schnittstellen zwischen den beteiligten Systemen. Ziel ist es,
künftig auch diesen komplexen Prozess möglichst weitgehend automatisiert und
systemübergreifend abzubilden.
Jan Skrzypczak: Von der KI-Demo zum belastbaren Kanzleiprozess
Damit die beschriebenen Effekte im Kanzleialltag tatsächlich entstehen, reicht
eine technisch überzeugende KI-Demo nicht aus. Vorgefertigte
Automatisierungsbausteine können die Umsetzung beschleunigen, müssen aber an die
jeweilige Kanzlei angepasst werden. Systeme, Daten, Dokumenttypen,
Berechtigungen und bestehende Arbeitsabläufe unterscheiden sich und erst im
produktiven Einsatz mit realen Daten, Schnittstellen und möglichen Fehlerfällen
zeigt sich, ob eine Lösung dauerhaft funktioniert. "Die Herausforderung besteht
nicht darin, irgendein Sprachmodell mit Daten zu verbinden. Entscheidend ist,
daraus einen wirtschaftlichen und belastbaren End-to-End-Prozess zu bauen, der
im Kanzleialltag zuverlässig funktioniert", erklärt Jan Skrzypczak.
Genau darin sieht Kanzlei Kraftwerk einen wesentlichen Teil der eigenen Aufgabe.
KI ist dabei nur ein Bestandteil der technischen Architektur. Je nach Prozess
werden klassische Automatisierung, Schnittstellen, Workflows, Datenverarbeitung
und unterschiedliche KI-Modelle miteinander kombiniert. Dabei müssen nicht nur
die einzelnen technischen Komponenten zusammenspielen, sondern auch die
bestehenden Abläufe und Zuständigkeiten innerhalb der Kanzlei berücksichtigt
werden. "Aus meiner Erfahrung scheitert Digitalisierung selten an der
Technologie selbst. Entscheidend ist, Prozesse, Systeme und Verantwortlichkeiten
so zusammenzubringen, dass die Lösung auch im täglichen Betrieb zuverlässig
funktioniert", erklärt Jan Skrzypczak.
Dazu gehören auch Datenschutz, Informationssicherheit und Governance sowie je
nach Anwendungsfall regulatorische Anforderungen. Gleichzeitig muss festgelegt
werden, an welchen Stellen weiterhin eine menschliche Prüfung, Entscheidung oder
Freigabe erforderlich ist. Kanzlei Kraftwerk begleitet die Automatisierung
deshalb nicht nur technisch, sondern integriert die entwickelten Lösungen in die
vorhandenen Systeme und Prozesse der Kanzlei. Erst wenn der automatisierte
Ablauf unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert, wird aus einem
KI-Projekt ein produktiv nutzbarer Kanzleiprozess.
Kanzlei Kraftwerk: Was eine AI-First-Kanzlei ausmacht
Für Jan Skrzypczak führt diese Entwicklung langfristig zur AI-First-Kanzlei.
Gemeint ist damit nicht eine Kanzlei, die möglichst viele KI-Tools einsetzt.
Vielmehr werden geeignete Arbeitsabläufe von Beginn an so organisiert, dass
wiederkehrende Prozessschritte weitgehend automatisiert im Hintergrund ablaufen
und Mitarbeiter gezielt dort eingreifen, wo ihre fachliche Expertise
erforderlich ist.
"Eine AI-First-Kanzlei fragt nicht zuerst, wo sie noch ein KI-Tool einsetzen
kann. Sie fragt, welche Arbeit überhaupt noch manuell erledigt werden muss",
erklärt Jan Skrzypczak. Genau diesen Perspektivwechsel verfolgt Kanzlei
Kraftwerk: Künstliche Intelligenz wird nicht zum Selbstzweck, sondern zum
Werkzeug, um Kanzleiprozesse grundlegend produktiver aufzustellen. Das
übergeordnete Ziel ist, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und Wachstum zu
ermöglichen, ohne dass der Bedarf an menschlicher Arbeitszeit im gleichen
Verhältnis steigt.
Sie möchten wiederkehrende Prozesse in Ihrer Kanzlei automatisieren und dadurch
neue Kapazitäten schaffen? Dann melden Sie sich bei Jan Skrzypczak und seinem
Team von Kanzlei Kraftwerk (https://kanzleikraftwerk.de/) und vereinbaren Sie
einen Termin!
Pressekontakt:
KANZLEI KRAFTWERK
eine Marke der RetailTech Talents GmbH
Vertreten durch: Jan Skrzypczak
E-Mail: mailto:kontakt@kanzleikraftwerk.de
Website: https://kanzleikraftwerk.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183279/6347204
OTS: Kanzlei Kraftwerk
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