|
Berlin (ots) - Bundesbildungsministerin Karin Prien sieht nach den schlechten
deutschen Ergebnissen bei der PISA-Studie Handlungsbedarf im Umgang mit Sozialen
Medien.
Die CDU-Politikerin hat sich am Mittwoch im rbb24 Inforadio für eine
Altersbeschränkung für Social Media ausgesprochen.
Sie sei überzeugt, dass die PISA-Ergebnisse auch mit Bildschirmzeiten und Social
Media-Nutzung zu tun hätten: "Dass die Kinder sich nicht mehr konzentrieren
können, dass sie keine Ausdauer mehr haben, dass sie auch nicht mehr in der Lage
sind, sinnentnehmend zu lesen, hat etwas mit Social Media und Bildschirmzeit zu
tun."
Und deshalb seien sowohl eine Altersbeschränkung als auch eine bessere
Medienerziehung nötig: "Wir können nicht riskieren, dass unsere Kinder im
digitalen und KI-Zeitalter immer weniger in der Lage sind, kritisch zu denken
und immer weniger in der Lage sind, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen."
Sie werde deshalb in den nächsten Wochen entsprechende Vorschläge im Kabinett
vorlegen, so die Bildungsministerin. Gleichzeitig setzt Prien auch auf eine
europäische Lösung: "Jedenfalls führt kein Weg an einer entsprechenden
Altersbeschränkung und einer wirksamen Altersverifikation vorbei. Es geht ja um
eine Inanspruchnahme der Plattform. Und es geht darum, dass keine
jugendgefährdenden, süchtig machenden Inhalte mehr an Jugendliche herankommen.
Hier besteht höchster Handlungsbedarf."
Das vollständige Interview hören Sie hier: https://www.inforadio.de/rubriken/int
erviews/2026/09/09/pisa-schock-bildungsmisere-prien-bildungsministerin-cdu.html
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
rbb24 Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 - 97993 - 37400
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/105280/6348312
OTS: rbb24 Inforadio
|