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Bildungsministerin Prien: "Brauchen Altersbeschränkung für Social Media"

9.09.2026 10:51 Uhr rbb24 Inforadio

Berlin (ots) - Bundesbildungsministerin Karin Prien sieht nach den schlechten deutschen Ergebnissen bei der PISA-Studie Handlungsbedarf im Umgang mit Sozialen Medien.

Die CDU-Politikerin hat sich am Mittwoch im rbb24 Inforadio für eine Altersbeschränkung für Social Media ausgesprochen.

Sie sei überzeugt, dass die PISA-Ergebnisse auch mit Bildschirmzeiten und Social Media-Nutzung zu tun hätten: "Dass die Kinder sich nicht mehr konzentrieren können, dass sie keine Ausdauer mehr haben, dass sie auch nicht mehr in der Lage sind, sinnentnehmend zu lesen, hat etwas mit Social Media und Bildschirmzeit zu tun."

Und deshalb seien sowohl eine Altersbeschränkung als auch eine bessere Medienerziehung nötig: "Wir können nicht riskieren, dass unsere Kinder im digitalen und KI-Zeitalter immer weniger in der Lage sind, kritisch zu denken und immer weniger in der Lage sind, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen."

Sie werde deshalb in den nächsten Wochen entsprechende Vorschläge im Kabinett vorlegen, so die Bildungsministerin. Gleichzeitig setzt Prien auch auf eine europäische Lösung: "Jedenfalls führt kein Weg an einer entsprechenden Altersbeschränkung und einer wirksamen Altersverifikation vorbei. Es geht ja um eine Inanspruchnahme der Plattform. Und es geht darum, dass keine jugendgefährdenden, süchtig machenden Inhalte mehr an Jugendliche herankommen. Hier besteht höchster Handlungsbedarf."

Das vollständige Interview hören Sie hier: https://www.inforadio.de/rubriken/int erviews/2026/09/09/pisa-schock-bildungsmisere-prien-bildungsministerin-cdu.html

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb24 Inforadio Chef/Chefin vom Dienst Tel.: 030 - 97993 - 37400

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/105280/6348312 OTS: rbb24 Inforadio


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - rbb24 Inforadio
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