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Frankfurt/Main (ots) - Ein Blick, der verunsichert. Eine Frage, die verletzt.
Oder der Wunsch, eine betroffene Hautstelle lieber zu verstecken: Für viele
Menschen mit Neurodermitis gehören solche Situationen zum Alltag. Die
chronisch-entzündliche Hauterkrankung zeigt sich häufig sichtbar - durch
gerötete, trockene oder entzündete Hautstellen, Risse, Krusten und intensiven
Juckreiz. Doch die Belastung endet nicht bei den körperlichen Beschwerden:
Vorurteile, Unsicherheit und Angst vor Ablehnung können das soziale Leben
erheblich beeinflussen. Fast jede*r zweite Erwachsene mit Neurodermitis hat
bereits Ausgrenzung oder Ablehnung erlebt.[1] Mehr als die Hälfte versucht,
sichtbare Hautstellen zu verdecken.[1] Anlässlich des Welt-Neurodermitis-Tags am
14. September 2026 machen Sanofi und Regeneron auf die sozialen Folgen der
Erkrankung aufmerksam und zeigen, warum Aufklärung, Unterstützung und eine
ganzheitliche Behandlung entscheidend sind.
Wenn die Haut sichtbar wird: Wie Stigmatisierung entsteht
Neurodermitis ist nicht ansteckend und nicht selbst verschuldet. Dennoch
begegnen Betroffenen häufig Unverständnis und falsche Annahmen. Wie belastend
solche Erfahrungen sein können, beschreibt Medine, die selbst betroffen ist:
"Damals in der Schule habe ich mich für meine Haut geschämt und wollte nicht,
dass andere meine Neurodermitis sehen. Ich habe immer versucht, die betroffenen
Stellen zu verdecken und selbst im Sommer lange Kleidung oder Schals getragen."
Die Angst vor Reaktionen anderer kann sich auf viele Lebensbereiche auswirken -
von Schule und Arbeitsplatz bis hin zu Freundschaften und Partnerschaften. Auch
Dermatologe Dr. Max Tischler weist auf die besonderen Belastungen durch
sichtbare Symptome hin: "Stigmatisierung kann bei Neurodermitis eine große
Herausforderung darstellen, z. B. wenn während eines Schubs Ekzeme an Stellen
auftreten, die sich nicht verdecken lassen."
Wenn Scham den Alltag bestimmt
Wiederholte Blicke, Fragen oder ablehnende Reaktionen können dazu führen, dass
Betroffene sich zurückziehen und Aktivitäten meiden, die früher
selbstverständlich waren. Sich im Sommer kurzärmelig zu kleiden, zum Sport zu
gehen, ein Foto mit Freund*innen zu machen oder neue Menschen kennenzulernen:
Was unbeschwert sein sollte, kann zur Herausforderung werden. Die Folgen sind
individuell unterschiedlich: Manche Betroffene fühlen sich unsicher oder schämen
sich für ihre Haut, andere erleben ihr Selbstwertgefühl als beeinträchtigt.
Neurodermitis ist mehr als eine Hautsache: Sie kann den Alltag, das Selbstbild
und die Teilhabe am sozialen Leben beeinflussen.
Verständnis und Unterstützung: Gemeinsam Stigmatisierung begegnen
Angehörige, Freund*innen, Kolleg*innen und Lehrkräfte können einen wichtigen
Unterschied machen: indem sie zuhören, ohne zu bewerten, sich über die
Erkrankung informieren und Menschen mit Neurodermitis nicht auf ihre Haut
reduzieren. Für Betroffene können Gespräche im vertrauten Umfeld oder der
Austausch mit anderen Betroffenen entlasten, Verständnis schaffen und zeigen:
Niemand ist mit diesen Erfahrungen allein.
Neurodermitis ganzheitlich behandeln: Auch soziale Belastungen gehören ins
Arztgespräch
Wer die sozialen und emotionalen Folgen der Erkrankung anspricht, hilft dabei,
die gesamte Reichweite der Belastung sichtbar zu machen. So kann gemeinsam mit
der Dermatologin oder dem Dermatologen überlegt werden, welche Unterstützung und
welche Behandlung individuell sinnvoll sind. Mittlerweile gibt es gezielte
Behandlungen, die an der zugrundeliegenden Entzündung ansetzen können, um so die
Neurodermitis langfristig zu kontrollieren. Eine gut kontrollierte Neurodermitis
kann auch dazu beitragen, dass die psychischen und sozialen Einschränkungen im
Alltag erleichtert werden. Ein Selbsttest zur Neurodermitis-Kontrolle (ADCT)
(https://www.leben-mit-neurodermitis.info/selbsttest/) kann Betroffenen helfen
einzuschätzen, wie gut ihre Erkrankung aktuell kontrolliert ist, und eine gute
Grundlage für das Gespräch in der dermatologischen Praxis bieten. Mehr
Verständnis im Umfeld, ein offener Umgang mit den sozialen Folgen der Erkrankung
und eine passende Behandlung können Betroffene darin unterstützen, ihren Alltag
freier zu gestalten. Weitere Informationen rund um Neurodermitis,
Behandlungsmöglichkeiten, den Selbsttest und hilfreiche Tipps für den Alltag
finden Betroffene und Interessierte auf der Website
https://www.leben-mit-neurodermitis.info/ und auf dem Instagram-Kanal
@leben_mit_neurodermitis.info
(https://www.instagram.com/leben_mit_neurodermitis.info/)
Über Sanofi
Sanofi ist ein forschendes Biopharma-Unternehmen, das KI anwendet und sich dafür
einsetzt, das Leben der Menschen zu verbessern und verantwortungsvoll zu
wachsen. Wir wenden unser tiefgreifendes Verständnis des Immunsystems an, um
weltweit Millionen von Menschen lebensrettende Impfstoffe und
Behandlungsoptionen anzubieten. Von unserer innovativen Pipeline könnten
Millionen weitere Menschen profitieren. Unsere Mitarbeitenden eint eine
Bestimmung: Wir erforschen die Wunder der Wissenschaft, um das Leben der
Menschen zu verbessern. Das inspiriert uns, Fortschritte und einen Mehrwert für
unsere Mitarbeitenden sowie die Gesellschaft zu erzielen, indem wir die
dringendsten Herausforderungen unserer Zeit im Gesundheitswesen, der Umwelt und
Gesellschaft adressieren.
Sanofi ist an den Börsen EURONEXT: SAN und NASDAQ: SNY gelistet.
Referenzen
[1] Silverberg JI et al. Atopic dermatitis starting in childhood has a stronger
impact on adults: Results from the "Scars of Life" international project in 27
countries. Br J Dermatol. 2025;193(2):341-343.
MAT-DE-2603493-1.0-08/2026
MAT-AT-2600951-1.0-08/2026
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