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Berlin (ots) - 90 Prozent der Befragten sind mit der Apothekenversorgung
zufrieden und sorgen sich deutlich seltener um Arzneimittel als Menschen in den
anderen ostdeutschen Ländern
Berlin ist Gesundheitsmetropole, Forschungsstandort und Versorgungszentrum für
die Hauptstadtregion. Die Stadt vereint medizinische Spitzenforschung, ein
dichtes ambulantes und stationäres Versorgungsnetz sowie eine starke
Arzneimittelversorgung durch Apotheken. Diese Stärken zu sichern und gezielt
weiterzuentwickeln, gehört mit Blick auf die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus
am 20. September zu den wichtigsten gesundheitspolitischen Aufgaben.
Im Vergleich mit den übrigen ostdeutschen Ländern bewerten Berlinerinnen und
Berliner insbesondere die Apothekenversorgung deutlich positiver. 90,2 Prozent
der Befragten in Berlin sind mit der regionalen Apothekenversorgung zufrieden.
Die Hauptstadt verbindet im Ostvergleich eine sehr hohe Zufriedenheit mit
geringen Problemerleben.
Auch bei den Sorgen um die persönliche Arzneimittelversorgung fällt das Bild in
Berlin deutlich positiver aus. 29,9 Prozent sorgen sich um ihre persönliche
Versorgung mit Medikamenten; in den anderen ostdeutschen Ländern sind es
zwischen 42,3 Prozent und 49,5 Prozent. Diese Differenz deutet darauf hin, dass
die dichte medizinische und pharmazeutische Infrastruktur der Metropole bei
vielen Menschen ein stärkeres Gefühl von Versorgungssicherheit erzeugt.
Dennoch ist Berlin kein Land ohne Versorgungsfragen. Gerade bei der
medizinischen Versorgung im persönlichen Umfeld nehmen Berlinerinnen und
Berliner Herausforderungen wahr, insbesondere bei Hausärztinnen und Hausärzten
sowie bei Fachärztinnen und Fachärzten.
"Die Ergebnisse zeigen, dass Berlin in vielen medizinischen Versorgungsbereichen
gut aufgestellt ist. Diese Position muss angesichts der alternden Ärzteschaft
und der wachsenden Bevölkerung konsequent weiterentwickelt werden. Eine
leistungsfähige Gesundheitsversorgung sollte auch künftig zu den politischen
Prioritäten der Hauptstadt gehören", so Dorothee Brakmann,
Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland.
Berlin verfügt dabei über eine ausdrücklich starke medizinische Infrastruktur.
Die Charité - Universitätsmedizin Berlin belegt laut aktuellem Ranking "World's
Best Hospitals 2026" von Newsweek und Statista den ersten Platz in Deutschland,
Rang zwei in Europa und Rang acht weltweit.
Einen wichtigen Rahmen setzt die im Juli 2026 von Berlin und Brandenburg
beschlossene Innovationsstrategie der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg 2035.
Darin wird "Gesundheit & Teilhabe" ausdrücklich als einer von fünf zentralen
Zukunftsbereichen definiert. Ziel ist es, die Region als leistungsfähigen,
resilienten und inklusiven Gesundheitsstandort weiterzuentwickeln.
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Im Auftrag von Pharma Deutschland führt das Meinungsforschungsinstitut Civey
seit Januar 2025 ein kontinuierliches Live-Monitoring zur individuellen
medizinischen Versorgungssituation sowie zu Erfahrungen im Kontext
pharmazeutischer Themen durch. Die Anzahl der Antworten, die stellvertretend für
die Grundgesamtheit in der Stichprobe zur Berechnung des repräsentativen
Ergebnisses berücksichtigt werden, liegt bei 5.000 Befragten. Die erhobenen
Daten werden nach den sechs Landesverbänden von Pharma Deutschland differenziert
analysiert. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die angegebene
Grundgesamtheit. Für die Berechnung regionaler Ergebnisse nutzt Civey
Small-Area-Methoden mit einem Echtzeit-Modell. Dazu werden die Ergebnisse auf
Basis einer modellbasierten, statistischen Methode für kleine Datenräume
erhoben. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie auf unserer Webseite
(https://www.pharmadeutschland.de/pharmawissen-fuer-alle/gesundheitsmonitor/) .
Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der
Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400
Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten
Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in
Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken
verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel
sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die
Patientinnen und Patienten bereit. Unter http://www.pharmadeutschland.de/ gibt
es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
Ihre Ansprechpartner in der Pressestelle von Pharma Deutschland:
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Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 171 5618203
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