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Berlin (ots) - "Der Sozialpartnerdialog muss zum Reformmotor werden - nicht zur
Warteschleife", erklärte die aba-Vorsitzende Beate Petry anlässlich der
Übermittlung des aba-Inputs für den Sozialpartnerdialog an das
Bundesarbeitsministerium. "Dieser Sozialpartnerdialog darf nicht in allgemeinen
Fensterreden enden. Notwendig sind konkrete Vorschläge, die von den
Sozialpartnern gemeinsam getragen werden und anschließend zügig in ein
Gesetzgebungsverfahren münden. So muss der Weg geebnet werden zum dringend
notwendigen Ausbau der Betriebsrenten durch die Sozialpartner", betonte Petry.
"Wer höhere Betriebsrenten und eine stärkere Verbreitung der betrieblichen
Altersversorgung will, muss aber zusätzlich die Rahmenbedingungen der
betrieblichen Altersversorgung für alle spürbar verbessern. Die aba fordert
daher mehr Flexibilität bei Garantien bis hin zum Garantieverzicht, eine
rechtsverbindliche Weiterentwicklung von betrieblichen Opt-out-Modellen, eine
wirksamere Geringverdienerförderung, weniger Bürokratie und einen klaren
Digitalisierungsschub auch in der betrieblichen Altersversorgung", erklärte
Petry.
Es müsse gelingen, auch jene Beschäftigten und Unternehmen zu erreichen, die
bislang keinen ausreichenden Zugang zu Betriebsrenten haben. Dazu gehören viele
kleine und mittlere Unternehmen, nicht tarifgebundene Betriebe, Branchen mit
geringem Organisationsgrad und Beschäftigte mit niedrigen Einkommen.
"Die aba bringt sich konstruktiv in den Sozialpartnerdialog ein", betont Petry.
"Unser Anspruch ist klar: Der Sozialpartnerdialog und die Bemühungen des
Gesetzgebers müssen am Ende zu besseren Rahmenbedingungen führen - einfacher,
rechtssicherer, digitaler und wirksamer für mehr betriebliche Altersversorgung."
Die aba ist der deutsche Fachverband für alle Fragen der betrieblichen
Altersversorgung in der Privatwirtschaft und dem Öffentlichen Dienst. Sie ist
parteipolitisch neutral und setzt sich seit nahezu 90 Jahren unabhängig vom
jeweiligen Durchführungsweg für den Bestand und Ausbau der betrieblichen
Altersversorgung in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst ein.
Pressekontakt:
Klaus Stiefermann
Geschäftsführer
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ba)
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