|
Osnabrück (ots) - Osnabrück. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
(DIG), Volker Beck (Grüne), warnt vor einer linksgeführten Regierung in Berlin.
Er sehe "Terrorfreunde im Kader" der Partei Die Linke sitzen, sagte Beck im
Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Vor diesem Hintergrund habe
er "größte Sorgen" um das Fortbestehen von Sicherheitsmaßnahmen, die
normalerweise ergriffen würden, "um jüdische Ziele sowie Jüdinnen und Juden zu
schützen".
Beck appelliert deswegen an die eigene Grünen-Partei, "dieser Linkspartei in
Berlin eine klare Absage zu erteilen". Stattdessen fordert er eine Koalition aus
CDU, SPD und Grünen. "Wir brauchen eine bürgerlich-links-mittige Regierung, wenn
wir diese Stadt voranbringen wollen", sagte er. Andernfalls befürchte er, dass
Berlin "mit absehbarem Dilettantismus" regiert werde.
Zudem verweist Beck auf die Gefahr einer "Zangenbewegung" durch extremistische
Ränder, die die jüdische Gemeinschaft zuletzt beobachtet habe. Die Linke in
Berlin und die AfD in Sachsen-Anhalt folgten "auf unterschiedliche Weise
antisemitischen Mustern" und gefährdeten so "Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und
Freiheit unseres Landes erheblich", sagte Beck gegenüber noz.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6357947
OTS: Neue Osnabrücker Zeitung
|